Wie hat sich die Feier des
Sonntags vebreitet?


Was für einen Eid hat Gott abgelegt?
„aber meine Gnade will ich nicht von ihm wenden und meine Treue nicht brechen." Psalm 89:34

Was ist der unauflösbare Bund Gottes?
„Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu halten, nämlich die Zehn Worte, und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln." 5. Mose 4:13
Anmerkung: Gott hat einen Eid abgelegt, dass er seine als Bund gegebenen Gebote nie verändern wird. Auch Jesus hat auf die Unveränderlichkeit der Gebote hingewiesen (Matthäus 5:17-19).


Acht Hinweise aus dem Neuen Testament

Bemerkung: Die Bibel nennt den Sonntag den ersten Tag der Woche. Es gibt im Neuen Testament nur acht Hinweise in der heiligen Schrift, die den ersten Tag der Woche erwähnen. Wenn es ein Gebot für die Feier des Sonntags als einen heiligen Tag gibt, müssen wir das in einem dieser acht Zitate suchen.

Es folgen nun fünf Zitate aus dem Neuen Testament bezüglich des ersten Tages der Woche. Weist irgend ein Zitat darauf hin, daß wir den Sonntag, den ersten Tag der Woche für einen heiligen Tag halten müssten?
1) „Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen." Matthäus 28:1
2) „Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben. Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging." Markus 16:1,2
3) „Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria Magdalena, von der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte." Markus 16:9
4)  „Aber am ersten Tag der Woche sehr früh kamen sie zum Grab und trugen bei sich die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten." Lukas 24:1
5. „Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, daß der Stein vom Grab weg war." Johannes 20:1

In der sechsten Textstelle bezüglich des "ersten Tages" geht es um den Abend der Auferstehung, als die Apostel sich versammelt hatten. Warum hatten sie sich denn versammelt?
6)  „Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!" Johannes 20:19
Bemerkung: Manche behaupten, daß die Apostel sich versammelt hätten, um den ersten Tag der Woche wegen der Auferstehung zu verehren. Markus erklärt aber, daß die Apostel nicht glauben wollten, daß Jesus auferstanden war, bis er unter ihnen an dem Abend erschienen war! Zuletzt, als die Elf zu Tisch saßen, offenbarte er sich ihnen und wies sie zurecht wegen ihres Unglaubens und ihres Herzens Härte, daß sie denen nicht Glauben schenken würden, die ihn nach der Auferstehung gesehen hatten. Markus 16:14

Die siebte Textstelle bezüglich des "ersten Tages" handelt sich um Gaben, die Paulus für die Armen erbittet hatte:
7)  „Was aber die Sammlung für die Heiligen angeht: wie ich in den Gemeinden in Galatien angeordnet habe, so sollt auch ihr tun! An jedem ersten Tag der Woche lege ein jeder von euch bei sich etwas zurück und sammle an, soviel ihm möglich ist, damit die Sammlung nicht erst dann geschieht, wenn ich komme." 1. Korinther 16:1,2
Bemerkung: Paulus hatte nicht vorgeschlagen, den Sabbat zu ändern, um eine öffentliche Sammlung am Sonntagsdienst zu erhalten. Vielmehr hatte Paulus den Wunsch, daß Sammlungen während der Woche durchgeführt würden, so daß er mehr Zeit dem Unterrichten und Predigen am Sabbat widmen könnte.

In der achten und letzten Textstelle bezüglich des "ersten Tages" geht es um ein Abschiedstreffen von Paulus, das er am ersten Tag der Woche abgehalten hatte:
8)  „Am ersten Tag der Woche aber, als wir versammelt waren, das Brot zu brechen, predigte ihnen Paulus, und da er am nächsten Tag weiterreisen wollte, zog er die Rede hin bis Mitternacht. Und es waren viele Lampen in dem Obergemach, wo wir versammelt waren." Apostelgeschichte 20:7,8
Bemerkung: Die Tatsache, daß die Apostel diesmal "Brot gebrochen" haben, bedeutet nicht, daß dieser Tag heilig war, damals haben ja die Gläubigen jeden Tag Brot gebrochen, (Apostelgeschichte 2:46). Beachten Sie auch, daß die Versammlung in der Nacht stattgefunden hat, denn Vers 8 sagt ja „...zog er die Rede hin bis Mitternacht. Und es waren viele Lampen in dem Obergemach, wo wir versammelt waren." In der vorigen Studie haben wir schon erwähnt, daß der Tag gemäß der Bibel von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang geht. (Siehe auch vorheriges Kapitel unter ‚Antwort der Bibel'). Zuerst kommt die dunkle Hälfte des Tages, der Abend, dann kommt der helle Teil, der Tag. (1. Mose 1:5,8,13). Paulus hat diese Versammlung in der dunklen Hälfte des Tages gehalten, was wir als Samstag Abend bezeichnen. Die „Gute Nachricht Bibel" übersetzt diese Stelle folgendermaßen: „Samstag Abend haben wir uns zum gemeinsamen Abendessen versammelt. Paulus hat den Menschen eine Rede gehalten, die ganz bis Mitternacht, bis Samstag Abend gedauert hat, und er hatte die Absicht, schon am nächsten Tag weiter zu gehen." Die Apostelgeschichte zeugt von vierundachtzig Versammlungen am Samstag, aber nur von einer einzigen am Samstag Abend. Sollte das dann so interpretiert werden, wie ein Gebot für die Veränderung des heiligen Tages?

Aber die meisten Christen halten den Sonntag heilig anstatt den Sabbat zu heiligen. Was war die Ursache für diese Veränderung?
Anmerkung: „Am Anfang des vierten Jahrhunderts erließ Kaiser Konstantin ein Dekret im ganzen römischen Reich, demzufolge der Sonntag als ein öffentlicher Feiertag festgesetzt wurde. Der Tag der Sonne wurde von den heidnischen Untertanen verehrt und von einigen der Christen geachtet, und der Kaiser hatte die Absicht, die widerstrebenden Ansichten des Christentums mit denen des Heidentums zu vereinen. Er wurde dazu von den Bischöfen der Kirche gedrängt, die von Ehrgeiz und Durst nach Macht beseelt einsahen, daß den Heiden die äußerliche Annahme des Christentums erleichtert und somit die Macht und Herrlichkelt der Kirche gefördert würde, wenn sowohl Christen als auch Heiden den Sonntag heilig halten würden." (E.G. White, Der Grosse Kampf, Seite 53).
Später, im Jahre 364 n.Chr., in dem Konzil von Laodizea, hat die katholische Kirche die Veränderung des Feiertages anerkannt und gebot allen, Sonntag anstatt Samstag heilig zu halten.

Frage: Wie fordern die Katholiken die Protestanten hinsichtlich des Sonntags heraus?
Antwort: „Die Kirche hat die Beachtung des Sabbats auf den Sonntag durch göttliche unfehlbare Autorität verschoben, welch Autorität von ihrem Gründer Jesus Christus kommt. Der Protestant, der die Bibel als einzige Glaubensgrundlage annimmt, hat (deshalb) keine Grundlage für
die Verheiligung des Sonntags." Der kath. universelle Bulletin, 14. August 1942.

Frage: Gibt es irgendein anderes Mittel zu beweisen, daß die Kirche die Macht hat, biblische Feiertage zu verändern?
Anwort: „Wenn sie (die Kirche) nicht solche Macht hätte, dann hätte sie die Heiligung des Sabbats
(7.Tag der Woche) nicht mit der Heiligung des Sonntags (1.Tag der Woche) ersetzen können - darin sind sich alle neuzeitlichen Theologen einig. (Das ist also) eine Veränderung, für die es keine biblische Autorität gibt." Rev. Stephan Keenan, " (A Doctrinal Catechism," S.174).
„Du kannst die Bibel vom ersten Buch Mose bis Offenbarung lesen, du wirst aber keine einzige Zeile finden, die ein Recht auf die Heiligung des Sonntags geben würde. Die Heilige Schrift verordnet die Feier des Samstags, eines Tages, den wir Katholiken nicht heiligen." Kardinal Gibbons. (The Faith of Our Fathers, Seite 111).

Zum Nachdenken:
„Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind. Denn ihr verlaßt das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen ein. Und er sprach zu ihnen: Trefflich verwerft ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferung festzuhalten." Markus 7:7-9.


Katholischer Standpunkt

„Sonntag ist eine katholische Einrichtung, und die Anforderung seines Feierns kann man nur aufgrund katholischer Prinzipien verteidigen.....In der Heiligen Schrift gibt es von Anfang bis Ende keine einzige Zeile, die die Verlegung des öffentlichen Gottesdienstes vom siebten auf den ersten Tag der Woche bestätigen würde."  "Catholic Press," Sydney, Australien, August 1900.
 
„Die Protestanten haben keinen Grund, den Sonntag zu heiligen, weil sie ja die Macht der römisch-katholischen Kirche in Abrede stellen; deswegen sollten sie logischerweise den Samstag feiern."  John Gilmary Shea, „American Catholic Quarterly Review," Januar, 1883
 
„Man muß die Presbyterianer, die Methodisten und alle anderen Protestanten daran erinnern, daß die Bibel sie in der Heiligung des Sonntags nicht unterstützt. Der Sonntag ist die Institution der katholischen Kirche, und diejenigen, die diesen Tag feiern, gehorchen der Anordnung der katholischen Kirche."  Teil aus der Rede vom Priester Brady, die in Elizabeth, N.J. „News" am 18. März, 1903 erschienen ist.
 
"Frage: Womit kann man beweisen, daß die (katholische) Kirche das Recht dazu hat, Feiertage einzuführen?"
Antwort: - Wenn sie nicht das Recht dazu hätte, hätte sie nicht, - worüber alle modernen Theologen mit ihr einig sind - das Feiern des siebten Tages, des Samstags mit dem Feiern des ersten Tages, des Sonntags verwechseln können. Diese Veränderung hat keinen Beweis in der Heiligen Schrift."  Stephan Keenan: „A Doctrinal Catechism," Seite 176.
 
Der gesunde und klare Menschenverstand erfordert die Wahl zwischen den folgenden zwei Möglichkeiten: Entweder der Protestantismus und die Heiligung des Samstags, oder der Katholizismus und die Heiligung des Sonntags. Ein Kompromiß ist unmöglich."  „The Catholic Mirror," 23. Dezember 1893.
 
Gott hat der (katholischen) Kirche einfach die Macht gegeben, nach eigenem Ermessen jedweden Tag  zum heiligen Tag zu ernennen. Die Kirche hat Sonntag, den ersten Tag der Woche gewählt, und hat mit der Zeit auch andere Tage zum Feiertag ernannt."  Vincent J. Kelly: „Forbidden Sunday and Feast-Day Occupations," 2. Seite
 
Protestanten nahmen anstatt Samstag den Sonntag als Tag des Gottesdienstes an, nachdem die katholische Kirche das Gesetz Gottes verändert hatte ... Sie bemerken aber nicht, daß sie... mit der Heiligung des Sonntags sich der Macht des Papstes, des Wortführers der katholischen Kirche, unterwerfen."  „Our Sunday Visitor," 5. Februar, 1950.
 
Wir vertreten den allmächtigen Gott hier, auf der Erde." Papst Leo XIII., in einem enzyklischen Brief, 20. Juni 1894.


Katholischer Standpunkt

„Nicht der Schöpfer des Weltalls (1.Mose 2:1-3), sondern die katholische Kirche ‚hat die Ehre, daß sie der Menschheit einen Ruhetag gegeben hat, d.h. jeder siebte Tag.'" S.D. Mosna: „Storia della Domenica," 1969, Seite 366-367.
 
„Der Papst ist nicht nur der Vertreter Jesus Christi, sondern er ist Jesus Christus selbst, in menschlicher Gestalt." „The Catholic National," Juli 1895.
 
Wenn die Protestanten der Bibel folgen würden, sollten sie am Samstag Gottesdienst halten. Mit dem Feiern des Sonntags befolgen sie das Gesetz der katholischen Kirche." Albert Smith, Antwort des Kanzlers des Erzbistums Baltimore zum Kardinal, 10. Februar 1920.
 
Wir sagen aus, daß der römische Päpstliche Stuhl (Vatikan) und der römische Papst über die ganze Welt Macht hat." Anordnung des Rates in Trent, Philippe Labbe und Gabriel Cossart, ‚The Most Holy Councils," Band 13., 1167.
 
Die katholische Kirche hat den Ruhetag (vom biblischen Samstag) auf Sonntag verlegt, mit der Ermächtigung Jesus Christi...So ergeben sich die Protestanten mit dem Feiern des Sonntags der Macht der (katholischen) Kirche."  Monsignor Louis Segur: "Plain Talk about the Protestantism of Today," Seite 213.
 
Wir feiern den Sonntag anstatt Samstag, weil die katholische Kirche den Feiertag vom Samstag auf Sonntag verlegt hat." Peter Geiermann, CSSR, „A Doctrinal Catechism," 1957, Seite 50.
 
Uns, Katholiken, ermächtigt dieselbe Macht zur Heiligung des Sonntags anstatt Samstag, die uns die anderen Lehren unseres Glaubensbekenntnisses angibt; diese Macht ist die Kirche ... ihr Protestanten habt aber kein Recht dazu (zur Heiligung des Sonntags), weil die Bibel euch dazu nicht ermächtigt, und ihr müßt zugeben, daß es anderswo auch kein Beweis dafür existiert. Eigentlich folgt sowohl ihr als auch wir einer Tradition auf diesem Gebiet. Wir aber befolgen es, weil wir meinen, daß es ein Teil des Wortes von Gott ist, und Gott die (katholische) Kirche zur Bewahrung und Interpretation der Heiligen Schrift ernannt hat. Ihr folgt der katholischen Kirche, während ihr sie mit der Zitierung von Matthäus 15:6 als falschen Treubrüchigen verdammt, weil sie das Gesetz Gottes oft aufhebt." The Brotherhood of St. Paul, „The Clifton Tracts," Band 4., Broschüre 4., Seite 15.
 
Die Kirche hat das Feiern des Samstags auf Sonntag verlegt, infolge ihrer göttlichen unfehlbaren Macht, mit der sie von Jesus Christus, dem Begründer der Kirche ausgestattet wurde. Die Protestanten - die behaupten, daß die Bibel alleine der Grund ihres Glaubens ist - haben kein Recht für die Heiligung des Sonntags. Auf diesem Gebiet sind nur die Adventisten des siebten Tages folgerichtige Protestanten" The Catholic Universe Bulletin, 14. August 1942, Seite 4.

 

Protestantischer Standpunkt

Baptistisch: "Es gab schon immer ein Gebot zur Heiligung des Sabbats, dieser Sabbat war aber nicht der Sonntag. Sie werden allerdings bereitwillig mit jeglicher Siegestrunkenheit sagen, daß der Sabbat samt all seiner Verpflichtungen, Privilegen und seiner Heiligkeit vom siebten Tag der Woche auf den ersten verlegt wurde. Aufrichtig danach sehnend über dieses Thema (das ich seit Jahren studiere) mehr zu erfahren, fragte ich mich, wo man die Spur dieser Veränderung finden kann? Nicht im Neuen Testament, das ist sicher. Niergendwo in der Heiligen Schrift gibt es einen Beweis, daß Gott den Sabbat vom siebten Tag auf den ersten verlegt hat." Dr. E. T. Hiscox, Schreiber von „Baptist Manual."
 
Kongregationalistisch:
„Es ist völlig klar, daß egal wie hingebungsvoll und streng wir die Sonntagsruhe einhalten, wir nicht den Sabbat damit heiligen.... Der Sabbat hat seinen Grund in einem festen göttlichen Gebot. Für das Feiern von Sonntag können wir kein solches Gebot finden... Im Neuen Testament gibt es keine einzige Zeile darüber, daß es irgendeine Strafe für die Verletzung der angeblichen Heiligkeit des Sonntags gibt." Dr. R.W. Dale: „The Ten Commandments," Seite 106-107.
 
Freie Lutherische Kirche:
„Es ist nicht leicht, die Frage zu beantworten, wer den Sabbat verändert hat, und wer das Recht dazu hatte. Die Heilige Schrift bezeugt ja nicht ein einziges Mal, daß Gott selbst, oder die Apostel die Verlegung des Sabbats auf Sonntag angeordnet hätten." George Sverdrup: „A New Day."
 
Protestantisch Episkopalische Kirche:
„Der Sabbat wurde vom siebten Tag auf den ersten Tag verlegt... da es keinen biblischen Beweis dafür gibt, sind wir zur Schlußfolgerung gekommen, daß die Kirche die Veränderung gemacht hat." „Die Erklärung des Katechismus"
 
Baptistisch:
„Die Heilige Schrift nennt den ersten Tag der Woche nirgendwo als Sabbat ... Es gibt keine biblische Ermächtigung und Anordnung dafür. „The Watchman"
 
Presbyterianisch:
„Im Neuen Testament gibt es kein einziges Wort, keinen einzigen Hinweis dafür, daß es verboten ist, am Sonntag zu arbeiten. Das Feiern des Aschermittwochs und der Fasten hat denselben Grund, wie das Feiern des Sonntags. Keinerlei göttliches Gesetz verordnet den Ruhetag am Sonntag." Canon Eyton: „Ten Commandments."
 
Anglikanisch:
"Wo erklärt die Heilige Schrift, daß wir den ersten Tag heiligen sollen? Sie verordnet die Heiligung des siebten Tages, während es zur Heiligung des ersten Tages kein Gebot gibt." Issac Williams: „Plain Sermons on the Catechism," Seite 334., 336.
 
Jünger Christi:
„Es gibt keinen biblischen Beweis dafür, daß der erste Tag
der Tag des Herrn ist." Dr. D.H. Lucas, „Christian Oracle," Januar 1890.


Protestantischer Standpunkt

Methodistisch: „Es ist wahr, daß es kein wirkliches Gebot für die Taufe des Neugeborenen gibt. Ebenso gibt es kein Gebot für die Heiligung des ersten Tages der Woche. Viele glauben, daß Christus den Sabbat verändert hat. Es stellt sich aber aus seinen eigenen Worten heraus, daß er nicht mit dieser Absicht auf die Erde kam. Diejenigen, die glauben, daß Christus den Sabbat verändert hat, basieren ihre Meinung auf eine Hypothese." Amos Binney: „Theological Compendium," Seite 180-181.
 
Episkopalische Kirche:
„Wir haben den Sabbat vom siebten Tag auf den ersten verlegt - von Samstag auf Sonntag - durch die Macht der heiligen katholischen apostolischen Kirche Christi." Bishop Symour: „Why We Keep Sunday"
 
Südlicher Baptismus:
„Der heilige Name des siebten Tages ist Sabbat. Diese Tatsache ist so eindeutig, daß es nicht nötig ist Argumente dafür aufzuführen. (2.Mose 20:10)... Die einfache Lehre des Wortes von Gott über diesen Punkt hat man in jedem Zeitalter zugegeben... Die Apostel haben das Gesetz des Sabbats nicht ein einziges Mal für den ersten Tag der Woche angewendet - dieser Unsinn wurde erst später ausfindig gemacht - und es wurde auch nicht behauptet, daß der erste Tag den siebten ersetzen würde." Joseph Judson Taylor: „The Sabbath Question," 14-17., Seite 41.
 
Amerikanischer Kongregationalismus:
„Für die Aussage, daß Christus und seine Apostel den siebten Tag mit dem ersten verwechselt haben, gibt es keinerlei Beweis im Neuen Testament." Dr. Layman Abbot, „Christian Union," 26. Juni 1890.
 
Baptistisch:
„Es ist unerklärbar für mich, daß Jesus sich drei Jahre lang mit seinen Jüngern beschäftigt hat, mit ihnen oft die Frage des Sabbats aus verschiedenen Gesichtspunkten diskutiert hat, indem er auf den falschen Punkt der traditionellen jüdischen Interpretation aufmerksam machte, aber niemals erwähnte, daß der Sabbat verändert wurde. Nach seiner Auferstehung war er noch vierzig Tage lang auf der Erde, aber auch während dieser Zeit hat er darauf nicht hingewiesen. Nach unserem Wissen hat der Heilige Geist - den Gott den Aposteln geschickt hat, um sie all daran zu erinnern, was Jesus ihnen gesagt hat - sich auch nicht mit dieser Frage beschäftigt, und auch die Apostel haben dieses Thema nicht angesprochen, während sie das Wort Gottes predigten, Kirchen gründeten, und Ratschläge, Anordnungen diesen Kirchen gegeben haben.
„Ich weiß natürlich wohl, daß der Sonntag schon von den frühen christlichen Kirchen als religiöser Tag gefeiert wurde - wir können das von den christlichen Vätern und auch aus anderen Quellen erfahren. Aber welch eine Schande, daß es gebrandet mit dem Zeichen des Heidentums und getauft mit dem Namen des Sonnengottes kommt, dann angenommen und geheiligt durch das abtrünnige Papsttum, und dem Protestantismus als heiliges Erbe überlassen." Predigt von Dr. E.T. Hiscox auf „Baptist Minister's Convention," New York Examiner, 16. November 1893.

Die Heiligung des Sonntags ist in der Bibel nicht
verordnet oder praktiziert.



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