Was sagt die Bibel bezüglich Geld?


Wer allein ist der rechtmäßige Besitzer der Welt und der Bewohner?
„Des HERRN ist die Erde und ihre Fülle, die Welt und die darauf wohnen.." Psalm 24:1.

Was will Gott noch als sein Eigentum nennen?
„Denn alles Wild im Walde ist mein und die Tiere auf den Bergen zu Tausenden." Psalm 50:10.
„Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der Herr Zebaoth." Haggai 2:8.

Wer gibt uns die Fähigkeit, mit der wir ein Vermögen erwerben können?
„So gedenke doch an den Herrn, deinen Gott -- denn Er ist es, der dir Kraft gibt, solchen Reichtum zu erwerben -- damit er seinen Bund aufrechterhält, den er deinen Vätern geschworen hat, wie es heute geschieht." 5. Mose 8:18.

Welche Gefahr droht uns, wenn sich unsere materiellen Güter vermehren?
"Hüte dich, daß du den Herrn, deinen Gott, nicht vergißt, so daß du seine Gebote, seine Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ich dir heute gebiete, nicht hältst; damit nicht, wenn du ißt und satt wirst und schöne Häuser erbaust und darin wohnst, und deine Rinder und Schafe sich mehren, und dein Silber und Gold sich mehren, und alles, was du hast, sich mehrt, [damit nicht] dann dein Herz sich überhebt und du den Herrn, deinen Gott, vergißt, der dich aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, aus dem Haus der Knechtschaft, der dich durch diese große und schreckliche Wüste geleitet hat, wo feurige Schlangen waren und Skorpione und dürres Land ohne Wasser; der dir Wasser aus dem harten Felsen entspringen ließ; der dich in der Wüste mit Manna speiste, von dem deine Väter nichts wußten, um dich zu demütigen und zu prüfen, damit er dir am Ende Gutes tue; und damit du nicht in deinem Herzen sagst: Meine eigene Kraft und die Stärke meiner Hand hat mir diesen Reichtum verschafft!"  5. Mose 8:11-17.
„Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet, und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen." 1.Timotheus 6:10.

Welche wichtige Frage müssen wir uns stellen, wenn Gott uns mit materiellen Gütern segnet?
„Wie soll ich dem Herrn vergelten all seine Wohltat, die er an mir tut?"  Psalm 116:12.

Der Mensch ist der Verwalter der irdischen Güter Gottes. Welchen Teil dieser Güter fordert Gott für sich selbst?
„Alle Zehnte im Lande, vom Ertrag des Landes und von den Früchten der Bäume, gehören dem Herrn und sollen dem Herrn heilig sein." 3.Mose 27:30.
Anmerkung: Das ist eine interessante Frage. Gott fordert für sich selbst ein Siebtel unserer Zeit, und ein Zehntel unserer Güter. Gott braucht unsere Güter nicht, alles gehört ja ihm. Er teilt aber seinen Reichtum mit uns, und fordert nur einen kleinen Teil davon zurück, womit wir unsere Uneigennützigkeit, unsere Hochachtung und unsere Dankbarkeit ausdrücken können. Wenn wir alles behalten könnten, würde Habgier von uns Besitz nehmen, was tragische Folgen haben würde.


Das „Zehntel" hat das Volk Gottes seit dem Anfang der Welt bezahlt.

Die Heilige Schrift sagt über Abraham das Folgende:
„und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem." 1. Mose 14:20.

Jakob hat Gott das Folgende versprochen:
„und dieser Stein, den ich als Gedenkstein aufgerichtet habe, soll ein Haus Gottes werden; und von allem, was du mir gibst, will ich dir gewißlich den Zehnten geben!" 1. Mose 28:22.

Wofür bestimmte Gott den 10. Teil?
„Und siehe, den Söhnen Levi habe ich den gesamten Zehnten in Israel zum Erbteil gegeben für ihre Arbeit, die sie verrichten, die Arbeit für das Zelt der Begegnung." 4. Mose 18, 21
Anmerkung: Die Leviten waren die Priester, die Geistlichen der damaligen Zeiten.

Was berichtet das Neue Testament über die Zahlung des Zehnten?
„Wißt ihr nicht, daß, die im Tempel dienen, vom Tempel leben, und die am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil bekommen? So hat auch der Herr befohlen, daß, die das Evangelium verkündigen, sich vom Evangelium nähren sollen." 1. Korinther 9:13,14.

Welchen besonderen Segen verspricht Gott denen, die den Zehnten treu bezahlen?
„Bringt den Zehnten ganz in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei, und prüft mich doch dadurch, spricht der Herr der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen in überreicher Fülle herabschütten werde! Und ich will für euch den Fresser schelten, daß er euch die Frucht der Erde nicht verdirbt und daß euch der Weinstock auf dem Feld nicht fruchtleer bleibt, spricht der Herr der Heerscharen." Maleachi 3:10,11.

Welche Ermahnung gibt Gott denen, die den Zehnten für ihre eigenen Interessen verwenden?
„Ist's recht, daß ein Mensch Gott betrügt, wie ihr mich betrügt? Ihr aber sprecht: Womit betrügen wir dich? Mit dem Zehnten und der Opfergabe! Darum seid ihr auch verflucht; denn ihr betrügt mich allesamt." Maleachi 3:8,9.
Anmerkung: Ein Zehntel unseres Gesamteinkommens gehört Gott. Das ist sein heiliges Zehntel, das für den Priesterdienst, für die Verkündigung des Evangeliums Christi verwendet werden muß. Die Zahlung des Zehnten ist keine Opfergabe. Nur was man zusätzlich zum Zehnten gibt, ist ein Opfer und somit ein Geschenk für Gott.


Zum Nachdenken:

Manche meinen: „Ich kann Gott keinen Zehnten noch Opfergaben geben, denn ich kann ja kaum meine eigenen Rechnungen bezahlen!"  Aber die Bibel macht ein ausdrückliches Versprechen für alle, die Gott vertrauen und ihm den ersten Platz einräumen!
a)  „Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." Matthäus 6:28-33.
b)  „Ehre den Herrn mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen." Sprüche 3:9,10.
c)  „Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch wieder messen." Lukas 6:38.
d) .„Ich bin jung gewesen und alt geworden und habe noch nie den Gerechten verlassen gesehen und seine Kinder um Brot betteln." Psalm 37:25.


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