Ursprung von  „Babylon der Großen,
Mutter der Huren...”


In Offenbarung Kapitel 17 finden wir weitere Hinweise bezüglich der „großen Hure", wie sie in Bibel Prophezeiung genannt ist. Darüberhinaus gibt es in diesem Kapitel eine gute Parallele, die das Wort „Mysterium" einschließt, das untersucht werden muß um den Ursprung der Mariologie (Basis des Glaubens, der Doktrin, und der Meinung bezüglich der Jungfrau Maria) klarzulegen, und wie es sich in die Christliche Kirche eingeschlichen hat. Die ersten sechs Verse von Kapitel 17 erklären: „Dann kam einer der sieben Engel, welche die sieben Schalen trugen, und sagte zu mir: Komm, ich zeige dir das Strafgericht für die große Hure, die an vielen Gewässern sitzt. Denn mit ihr haben die Könige der Erde Unzucht getrieben und vom Wein ihrer Hurerei wurden die Bewohner der Erde betrunken. Dann ergriff mich der Geist und der Engel entrückte mich in die Wüste. Dort sah ich eine Frau auf einem scharlachroten bestialischen Tier sitzen, das über und über mit gotteslästerlichen Namen beschrieben war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Die Frau war in Purpur und Scharlach gekleidet und mit Gold, Edelsteinen und Perlen geschmückt. Sie hielt einen goldenen Kelch in der Hand, der mit dem abscheulichen Schmutz ihrer Hurerei gefüllt war. Auf ihrer Stirn stand ein Name geschrieben: Mysterium, Babylon, die Große, Mutter der Huren und aller Abscheulichkeiten der Erde. Und ich sah, daß die Frau betrunken war mit dem Blut der Heiligen und dem Blut derer, die als Zeugen für Jesus getötet worden waren. Mich schauderte vor Entsetzen, als ich die Frau sah." (Offenbarung 17:1-6).

Der Historiker, Alexander Hislop, Autor des Buches „The Two Babylons", hat in jahrelanger Arbeit den Zusammenhang zwischen dem alten Babylon und dem päpstlichen System der Gottesverehrung erforscht. Er schrieb: „Das gigantische System der moralischen Korruption und des Götzendienstes, was hier unter dem Emblem einer Frau mit einem goldenen Kelch in der Hand beschrieben ist (Offb.17:4), und das alle Nationen mit dem Wein ihrer Unzucht betrunken gemacht hat (Offb.17:2; 18:3), ist von Gott als ‚Mysterium, Babylon, die Große' gekennzeichnet. (Offb.17:5). Daß das ‚Mysterium der Gesetzlosigkeit,' wie von Paulus im 2.Thess 2:7 beschrieben, ein Gegenstück in der Kirche von Rom hat, kann niemand, der dieses Thema sorgfältig untersucht hat, mit Aufrichtigkeit bestreiten.... Das hier beschriebene System ist gleichermaßen durch den Begriff ‚Mysterium' gekennzeichnet, somit kann man annehmen, daß sich beide Textstellen auf dasselbe System beziehen. Die Beschreibung, die für Babel im neuen Testament verwendet wurde, wie der Leser nicht umhin kann zu sehen, führt uns natürlich zurück zum Babel des biblischen Altertums. Gleich wie die apokalyptische Frau in ihrer Hand einen Kelch hat, womit sie die Völker berauscht, so war es auch mit dem alten Babylon. Der Herr sprach von dieser prachtvollen Stadt, als er ihren Untergang durch den Propheten Jeremia ankündigte: ‚Babel war wie ein goldener Kelch in der Hand des Herrn, ein Kelch, der die ganze Erde betrunken machte. Die ganze Welt hat davon getrunken, deshalb haben sie alle ihren Verstand verloren.' (Jer. 51:7). Eine bemerkenswerte Ähnlichkeit in der sprachlichen Ausdrucksweise bezüglich der beiden Systeme! Die natürliche Folgerung ist wohl, daß das Eine mit dem Anderen in Zusammenhang steht wie Typ und Antityp (Abbild u. Original). Wie das apokalyptische Babel [Offb.17:5] durch den Begriff ‚Mysterium' charakterisiert ist, so war auch das Hauptmerkmal des altbabylonischen Systems die chaldäischen ‚Mysterien,' die einen wesentlichen Bestandteil des [altertümlichen, geheimreligiösen] Systems bildeten [mit Zeremonien und Anbetung bestimmter Götter und Göttinnen]. Auf diese Mysterien spielt die Redensart des Hebräischen Propheten an (in symbolischer Hinsicht), wenn er Babel mit einem ‚goldenen Kelch' vergleicht.  Von diesen ‚mysteriösen Getränken' zu trinken, war unerläßlich für alle, die zu den Mysterien Zugang haben wollten (Initiation).  Diese Getränke waren aus ‚Wein, Honig, Wasser, und Mehl' zusammengemischt." (The Two Babylons, S.4-5). Geradeso wie dieses „mysteriöse Getränk" eine berauschende Natur hatte, so war es auch mit dem „Mysterium der Gesetzlosigkeit," das in geistiger Hinsicht „alle Völker mit dem Wein [berauschende und mysteriöse Doktrinen] ihrer Unzucht betrunken macht."

„Die chaldäischen Mysterien können bis zur Zeit von Semiramis zurückverfolgt werden....der schönen, aber lasterhaften Königin von Babylon.... der grandiosen ‚Mutter' der Götter... Mutter aller Unreinheiten,... [sie war es], die diese Stadt als prunkvollen Sitz ihrer Regierung populär gemacht hatte... als Zenter des Götzendienstes und geweihter Prostitution. Mithin war diese chaldäische Königin eine passende und bemerkenswerte Verkörperung der ‚Frau' von Offenbarung (Apokalypse), weil sie einen goldenen Kelch in ihrer Hand trägt, und auf ihrer Stirn den Namen hat ‚Mysterium, Babylon, die Große, Mutter der Hurerei und aller Abscheulichkeiten der Erde.' Das apokalyptische Sinnbild der Hurenfrau mit dem Kelch in der Hand war sogar in den Symbolen der Götzenverehrung verkörpert, die ihren Ursprung im alten Babylon hatten, wie von einer Ausstellung in Griechenland ersichtlich ist, denn so war die griechische Göttin Venus ursprünglich dargestellt. Es ist äußerst bemerkenswert, daß in unserer Zeit die römische Kirche tatsächlich genau dieses Symbol übernommen hat und es nun als ihr eigenes Emblem benutzt. Im Jahr 1825 ... prägte Papst Leo XII eine Medaille, wobei auf einer Seite sein eigenes Bild war, und auf der anderen das von der Kirche von Rom, die als ‚Frau' mit einem Kreuz in der linken Hand und einem Kelch in der rechten Hand symbolisiert ist, und ringsum beschriftet war ‚Sedet Super Universum', d.h. ‚Die ganze Welt ist ihr Sitz.'"

„....Es war deshalb notwendig hinsichtlich der Einführung der Götzenverehrung,.... besonders einer solch üblen Götzenverehrung wie das babylonische System. .. daß es verstohlen und unauffällig durchgeführt wird..... Die Priester waren die alleinigen Sachverständigen des religiösen Wissens, und sie allein verfügten über die wahre Tradition, wodurch Anweisungen und Symbole interpretiert werden konnten. Ohne sich den Priestern blind und bedingungslos zu unterwerfen, war es nicht möglich zu der Kenntnis zu kommen, die für die Rettung der Seele notwendig war. Vergleicht man das nun mit der Geschichte des Papsttums, mit seiner Wesensart und seinem Modus Operandi (Arbeitsweise) generell, so erkennt man, wie genau das alles hier zutrifft. War es in einer Epoche des althergebrachten Wissens, daß dieses lasterhafte System der babylonischen Mysterien seinen Anfang hatte? Ja, es war zu einer Zeit von viel größerer Erleuchtung, daß dieses sündhafte, unbiblische System in Gang kam, daß es sich mit solch üblen Auswirkungen in der Kirche von Rom breit gemacht hatte. Es fing direkt zur Zeit der Apostel an, als die ursprüngliche Kirche in ihrer Blüte war, als die glorreichen Früchte [des heiligen Geistes] von Pfingsten noch überall zu sehen waren, als Märtyrer ihr Zeugnis für die Wahrheit mit dem Blut bezahlen mußten. Schon damals, als die Strahlen des Evangeliums hell und deutlich erkennbar waren, gab der Geist Gottes, so wie Paulus es bezeugte, eine klare und eindeutige Warnung: ‚Das Mysterium der Gesetzlosigkeit ist schon am Werk.' (2.Thess. 2:7). Dieses System der Gesetzlosigkeit ... würde im Laufe der Zeit ohne Gnade entblößt werden, jedoch würde es unbekümmert mit bösartigen Taten weitermachen, bis es ‚durch den Atem vom Munde des Herrn zerstört und durch die grelle Erscheinung seiner Wiederkunft vernichtet wird.' (2.Thess. 2:8). Aber anfänglich, bei der Einführung in die Kirche, kam es heimlich und unauffällig mit ‚Hinterlist und jeglicher Tücke' hereingeschlichen. Es machte sich auf unfaßbare Art und Weise mit ordentlichen, jedoch falschen Vorwänden zugange die Menschen von der schlichten Wahrheit unseres Herrn Jesus wegzuführen. Das ging alles sehr heimlich vonstatten, genau aus dem gleichen Grund wie die Götzenverehrung heimlich in die altertümlichen Mysterien von Babylon eingeführt wurden - es war nicht sicher, es war nicht ratsam auf andere Weise vorzugehen. Die treuherzig wahrhaftige Kirche hätte sich in ihrem Eifer selbst ohne amtliche Macht dazu durchgerungen das falsche System mitsamt allen Anstiftern vom Bereich des Christentums zu verdrängen, hätte es sich öffentlich und plötzlich mit all seiner Grobheit gezeigt, was dann die Weiterentwicklung dieses Systems gestoppt hätte. Deshalb wurde es unauffällig und diskret in Gang gesetzt. Nach und nach, als der Glaubensabfall sich verbreitete und die geschwächte Kirche bereit war es zu dulden, wurde eine Verfälschung nach der anderen eingeführt, bis es die gigantische Höhe erreicht hatte, die heute ersichtlich ist,,,, das System des Papsttums.

'....Gerissen und schrittweise legte Rom also den Grundstein des klerikalen Systems, auf welchem es später einen so ungeheuren Oberbau errichten würde. Von Anfang an schon wurde das ‚Mysterium' (Geheimnis) dem System aufgeprägt.... Die geistliche Macht der römischen Priesterschaft gipfelte in der Einführung der Ohrenbeichte. Die kirchliche Macht des römischen Priestertums erreichte ihren Höhepunkt mit der Einrichtung des Beichtsystems. Dieses System einschließlich Beichtstuhl wurde vom alten Babel übernommen... Die Vorschrift der Bibel hinsichtlich des Sündenbekenntnisses lautet: ‚Bekennt einander eure Sünden' (Jakobus 5:16), was einschließt, daß der Priester dem Volk genauso wie das Volk dem Priester seine Sünde bekennen sollte, wenn einer gegen den anderen gesündigt hatte.... Rom aber hatte das Wort Gottes beiseite gelegt und sich dem babylonischen System zugewandt. In diesem System war geheimes Geständnis zum Priester gemäß einer vorgeschriebenen Form von allen erfordert, die Zugang zu den ‚Mysterien' hatten... Dieses Geständnis wurde unter Schweigepflicht und ohne Zeugen dem Priester anvertraut, der im Namen Gottes und berechtigt mit der Autorität von Gott die Macht hatte, beliebig nach seinem eigenen Ermessen das Gewissen zu untersuchen, das Leben zu beurteilen, Absolution zu erteilen oder zu bestrafen... Ohne solch ein Geständnis (Beichte) wird man in der römisch katholischen Kirche nicht zu den Sakramenten zugelassen, gerade so wie es im babylonischen Heidentum war, wo man ohne Beichte kein Vorrecht hatte an den Mysterien teilzunehmen.... Das ist der Grundsatz, worauf im Papsttum das „Mysterium der Gesetzlosigkeit" aufgebaut ist, und überall, wo sich Menschen diesem System unterordnen, dient es vortrefflich dazu, sie in demütiger Unterwürfigkeit ans Priestertum zu fesseln." (The two Babylons, S. 5-11). [So ist es kein Wunder, daß die gefälschte Jungfrau Maria den Visionären, die sie in Medjugorje gesehen haben, folgendes erzählt hat: „Man muß die Leute einladen jeden Monat zur Beichte zu gehen. ...Monatliches Beichtgeständnis wird ein Heilmittel für die Kirche im Westen sein. Man muß diese Botschaft zum Westen weiterleiten!" (Thunder of Justice, S. 198)].

„In Übereinstimmung mit dem Grundsatz, von dem sich das Beichtsystem entwickelte, behauptete die Kirche, d. h. der Klerus, im Bereich des Christentums die alleinigen Sachverständigen des wahren Glaubens zu sein. Wie man bezüglich der chaldäischen Priester der Ansicht war, daß sie allein den Schlüssel zum Verständnis der babylonischen Mythologien hatten, ein Schlüssel, der ihnen aus urzeitlicher Altertümlichkeit überliefert worden war, so behaupteten auch die Priester von Rom, die einzigen Ausleger der Heiligen Schrift zu sein... Daher forderten sie bedingungslosen Glauben an ihre Dogmen; alle Menschen waren verpflichtet zu glauben, wie die Kirche glaubte, während die Kirche auf diese Weise ihren Glauben gestalten konnte, wie es ihr gefiel... In jeder Hinsicht sehen wir also, daß Rom mit Recht auf der Stirn den Namen trägt ‚Mysterium, Babylon die große'" (The two Babylons, S.11).


Amerikanische Originalfassung The two Babylons" ist auf Deutsch
vom Internet erhältlich unter dem Titel „Von Babylon nach Rom."
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Es ist wohl kaum möglich die Böswilligkeit und das Übel in dieser Welt zu
erfassen ohne das Buch
Von Babylon nach Rom gelesen zu haben.
 

Wer weiß denn mit Gewißheit was das Malzeichen ist?


 

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