Prophezeiung der 1260 Tage
und das Papsttum


Fürwahr die 1260-tägige Vorhersage ist siebenmal in Daniel und Offenbarung erwähnt. Da sind nicht mehrere 1260-tägige Perioden, wie allgemein vermutet, sondern nur eine Zeitspanne. Weil es von besonderer Wichtigkeit ist, wird diese Epoche siebenmal erwähnt, einmal in Daniel 7:25 und 12:7 und auch in Offenbarung 12:14, wo es als eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit dargestellt ist.  Weiterhin erscheint es in Offenbarung 11:2 und 13:5 als 42 Monate und in Offenbarung 11:3 und 12:6 als 1260 Tage.  Wenn es sich um Prophezeiungen in der Bibel handelt, nimmt man 360 Tage für ein Jahr, und wenn man 360 mit 3 und einhalb multipliziert (eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit), dann erhält man 1260.  Außerdem, wenn eine Prophezeiung als Zeitraum von vielen Tagen angegeben ist, dann setzt man ein Tag für ein Jahr ein (siehe Hesekiel 4:6 und Numeri 14:34).  Somit hat die Bibel uns die Aufschlüsselung gegeben, wie man die 1260-tägige Weissagung errechnen soll, nämlich daß 1260 Tage in Wirklichkeit 1260 Jahre sind.

Satan verwendete das römische Reich - insbesondere König Herodes, Pontius Pilatus, Nero und viele andere - um Christus und viele von Gottes Leuten umzubringen, und dann änderte er nach dem Untergang vom weströmischen Reich wie ein Chamäleon seine Verkleidung, jedoch ohne den römischen Ursprung neuzugestalten (heidnisches Rom hatte sich zum päpstlichen Rom umgestaltet). Die „Wüste", die gemäß Offenbarung 12:6 mit der Zeitspanne von 1260 Jahren zusammenhängt, wird auch als Zeit der „großen Bedrängnis" (Matt. 24:21) erkannt - eine Zeit, in der Millionen von Gottes treuen Leuten zu Tode gemartert wurden, weil sie sich nicht der Diktatur der römischen Kirche unterordnen wollten. Die Bibel hat es passend vorhergesagt, daß die päpstliche Macht, wie durch das „kleine Horn" von Daniel 7:8,20,21 und dem „leopardartigen Biest" von Offenbarung 13:2 symbolisiert, „gegen die Heiligen  Krieg führen" würde. Da gibt es nur eine „religiöse" Organisation, die für mehr Verfolgungen und Todesfälle der treuen bibelgläubigen Christen verantwortlich ist als alle anderen Sekten in der Geschichte der Menschheit - und das ist die heilige römisch-katholische Kirche!

Nach und nach gab das römische Reich (der Drache) wahrhaftig seine Kraft, seinen Thron und große Macht (Offenbarung 13:2) zur katholischen Kirche.... Der Höhepunkt kam im Jahre 538, als die Armee des unbesiegten östlichen Reiches die arischen Ostgoten von Rom vernichteten. 538 AD konnten deshalb die 1260 Jahre beginnen (God Cares, Vol.2, S.328). Im sechsten Jahrhundert war das Papsttum dann fest begründet. Der Sitz der Macht wurde in der Reichsstadt festgelegt, und der Bischof von Rom wurde als oberster Leiter der gesamten Kirche deklariert. Heidentum hatte dem Papsttum Platz gemacht. Der Drache hatte dem Biest seine Kraft, seinen Thron und große Macht gegeben (Offenbarung 13:2). Und dann fingen die 1260 Jahre der päpstlichen Unterdrückung (Bedrängnis) an, wie es in den Weissagungen von Daniel und der Offenbarung beschrieben ist (Dan.7:25 und Offb.13:5-7). Christen wurden gezwungen sich zu entscheiden entweder ihre Integrität aufzugeben und die päpstlichen Zeremonien und Messen zu akzeptieren, oder ihr Leben im Kerker zu verschwenden oder einen grausamen Tod am Foltergerät, oder am Scheiterhaufen, oder durch Enthäuptung zu erleiden. Somit wurden die Worte von Jesus erfüllt: „Ihr werdet von Eltern, Brüdern, Verwandten und Freunden verraten und überliefert werden, und einige von euch werden getötet; und ihr werdet von allen Menschen um meines Namens Willen gehaßt werden" (Lukas 21:16,17). Die Verfolgung kam auf die Gläubigen mit mehr Wut als je zuvor, und die Welt wurde ein ausgedehntes Schlachtfeld. Seit hunderten von Jahren fand die Kirche Christi Zuflucht in Abgeschiedenheit und Dunkelheit. So spricht der Prophet: "die Frau entfloh in die Wüste, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, um sich dort 1260 Tage lang ernähren zu lassen." (Offb.12:6).

„Der Beginn des dunklen Mittelalters wurde dadurch gekennzeichnet, daß die römische Kirche zur Macht gelangte. Je mehr ihre Macht zunahm, desto dichter wurde die Finsternis. Der Glaube wurde von Christus, der wahren Grundlage, auf den Papst von Rom übertragen. Statt für die Vergebung der Sünden und das ewige Heil auf den Sohn Gottes zu vertrauen, sah das Volk auf den Papst und auf die von ihm bevollmächtigten Priester und Prälaten. Es wurde gelehrt, daß der Papst der irdische Mittler sei und niemand sich Gott nähern könne, es sei denn durch ihn, und ferner, daß er für die Menschen an Gottes Stelle stehe und ihm deshalb unbedingt zu gehorchen sei. Ein Abweichen von seinen Anforderungen war hinreichende Ursache dafür, die härtesten Strafen an Leib und Seele über die Schuldigen zu verhängen. So wurden die Gemüter des Volkes von Gott weg und auf fehlbare, irrende und grausame Menschen gelenkt, ja noch mehr, auf den Fürsten der Finsternis selbst, der durch dieselben seine Macht ausübte. Die Sünde war unter einem Gewand von Heiligkeit verdeckt. Wenn die Heilige Schrift unterdrückt wird und die Menschen sich selbst als maßgebend betrachten, so dürfen wir nur Betrug, Täuschung und erniedrigende Ungerechtigkeit erwarten. Mit der Erhebung menschlicher Gesetze und Überlieferungen kam Korruption und Verderbnis, welche immer von der Verwerfung des Gesetzes Gottes hervorgehen.

Das war eine Zeit von großer Gefahr für die Gemeinde Christi. Treue Fahnenträger gab es wohl kaum.. Obwohl die Wahrheit nicht ohne Zeugen gelassen wurde, schien es doch zuzeiten, als ob Irrtum und Aberglaube vollständig überhandnehmen wollten und die wahre Religion von der Erde verbannt werden würde. Das Evangelium wurde aus den Augen verloren, religiöse Gebräuche hingegen wurden vermehrt und die Leute mit strengen, harten Erpressungen belastet.

Nicht nur wurden ihnen beigebracht, den Papst als ihren Mittler zu betrachten, sondern auch zur Versöhnung ihrer Sünden auf ihre eigenen Werke zu vertrauen. Lange Pilgerfahrten, Bußübungen, die Errichtung von Kirchen, Kapellen und Altären, das Bezahlen großer Geldsummen an die Kirche - diese und viele ähnliche Lasten wurden auferlegt, um den Zorn Gottes zu besänftigen oder sich seiner Gunst zu versichern, als ob Gott wie ein Mensch über Kleinigkeiten erzürnt durch Gaben und Bußübungen zufriedengestellt werden könnte.

Obwohl Sünde selbst unter den Leitern der römischen Kirche überhandnahm, schien doch der Einfluß der Kirche beständig zu wachsen. Ungefähr am Schluß des achten Jahrhunderts erhoben die Verteidiger des Papsttums den Anspruch, daß im ersten Zeitalter der Kirche die Bischöfe von Rom dieselbe geistliche Macht besessen hätten, welche sie sich jetzt anmaßten. Um diesen Anspruch geltend zu machen, mußte ein Mittel erfunden werden, wodurch der Anschein der Autorität nachgewiesen werden konnte, und das wurde von dem Vater aller Lügen bereitwillig ins Werk gesetzt. Alte Handschriften wurden von Mönchen nachgeahmt; bis dahin unbekannte Beschlüsse von Kirchenversammlungen wurden entdeckt, welche die allgemeine Oberherrschaft des Papstes von frühesten Zeiten an bestätigten. Und die Kirche, die die Wahrheit verworfen hatte, nahm diese Fälschungen begierig an.

Die wenigen Getreuen, die sich an die wahre Grundlage halten wollten (vgl. 1. Kor. 3:10,11), wurden verwirrt und gehindert, als der Schutt der falschen Lehren das Werk lähmte. Wie die Bauleute auf den Mauern Jerusalems in den Tagen Nehemias, waren einige bereit zu sagen: „Die Kraft der Träger ist zu schwach und der Schutt ist zu viel; wir können an der Mauer nicht weiterbauen" (Neh.4:4). Ermüdet vom ständigen Kampf gegen Verfolgung, Betrug, Ungerechtigkeit und jegliches andere Hindernis, welches Satan ersinnen konnte um ihren Fortschritt zu hindern, wurden einige Bauleute, die bis dahin treu waren, entmutigt, und des Friedens, der Sicherheit ihres Eigentums und ihres Lebens willen wandten sie sich von der wahren Grundlage ab. Andere, unerschrocken bei dem Widerstand ihrer Feinde, erklärten furchtlos: Fürchtet euch nicht vor ihnen; denkt an den großen, schrecklichen Herrn," (Neh. 4,8.) und sie fuhren mit der Arbeit fort, ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden gegürtet (vgl. Eph. 6:17).

.... Die Finsternis wurde größer und größer. Die Anbetung und Verehrung von Bildern wurde Gewohnheit. Vor den Bildern wurden Kerzen angezündet und Gebete dargebracht. Die absurdesten und abergläubichsten Gebräuche nahmen überhand. Die Gemüter der Menschen wurden so vollständig von Aberglauben beherrscht, daß ihre Vernunft die Herrschaft verloren zu haben schien. Während Priester und Bischöfe selbst vergnügungssüchtig, sinnlich und verdorben waren, konnte man nur erwarten, daß das Volk, welches um Leitung zu ihnen aufschaute, in Unwissenheit und Laster versinken würde" (der große kosmische Konflikt - 3. Kapitel).

Liebe Freunde, ich nehme kein Vergnügen daran, was ich vorhabe Ihnen zu erzählen, aber ich glaube, daß Sie die Wahrheit wissen sollten. Als ich ein junger katholischer Ministrant war, der die Annunziation Volkschule besuchte, hatte ich nicht nur Kerzen angezündet und Gebete für meine toten, verstorbenen Freunde und Verwandte gesagt, wobei ich mich vor Bildern von toten „Heiligen" und der „Jungfrau Maria" in der Kathedrale niederbeugte, sondern später als Teenager, der die Sankt Maria höhere Schule besuchte, war ich am Wein und Spirituosengeschäft meines Vaters beschäftigt, das am anderen Ende der Stadt gelegen war. Ich konnte die Priester von diesen Schulen sehen, wie sie in  Zivilkleidung zu unserem Geschäft kamen um sich die pornographischen Zeitschriften und Romane anzusehen.  Weil ich Angst hatte, daß sie mich erkennen würden, hatte ich mich im hinteren Zimmer versteckt. Jedoch heute wünsche ich, daß ich sie darüber konfrontiert hätte.

Und dann war da auch die Begebenheit, als ich zusammen mit meinem Bruder Ministrant war. Es war die sechs Uhr Morgenmesse, und der Erzbischof amtierte an diesem Morgen. Als die Zeit für mich kam, Wein in den Trinkbecher zu gießen, erinnere ich mich wie er jedesmal, wenn ich Wein in den Kelch einfüllte, diese kleine Karaffe berührte als ob er etwas zu bemängeln hätte. Als er das zum zweiten Mal machte, flüsterte mir mein älterer und erfahrenerer Bruder ins Ohr: „gieß' alles auf einmal in den Kelch!"  Heute im Rückblick geht mir das Licht auf, daß der „heilige" Erzbischof ein Alkoholiker war. Aber da war noch eine andere Sache, die mehr als alles andere meine Gefühle verletzte. Es passierte, als ich an einer großen katholischen Hochzeit teilnahm, wenn sich mein Vetter verheiratete. Ich erinnere mich, wie der amtierenden Priester an der Bar stand und ein Glas Wein nach dem anderen trank. Die Gäste warteten geduldig auf ihn sich der Abendgesellschaft anzuschließen und das Essen zu segnen. Schließlich hatte jemand den Mut dem Priester ins Ohr zu flüstern, daß wir alle auf seine Gesellschaft und seinen Segen warteten, worauf der inzwischen betrunkene „Vater" zur Mitte des Saales hereingeschwankt kam und ungeduldig das Kreuzzeichen hinzukriegen versuchte und dann mit lauter Stimme lallte: „Was wartet ihr denn?  Alles ist gesegnet!  Nun eßt ! "


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