Persönliche Bezeugung hinsichtlich
der Sakramente


Es ist interessant, daß das Wort „Sakrament," was ein römisch-katholischer Begriff für „ein sichtbares, greifbares Zeichen ist, wodurch Gott sich uns nähert, in unser Leben tritt, und uns mit seiner Gnade zu sich selbst zieht.... von einer lateinischen Übersetzung des griechischen ‚Mysterion' oder ‚Mysterium'.stammt." (Grundlagen des Glaubens: Katholischer Katechismus, S. 151). Drei dieser sieben Sakramente oder „Mysterien" sind die Kindertaufe, welche nicht biblisch ist, die eucharistische Gegenwart Christi, welche im Gegensatz zu allen anderen Sakramenten sicherlich ein Mysterium ist, und die heiligen Weihen des Priestertums, in denen die Priester, gemäß der Disziplin der römisch-katholischen Kirche, zum Zölibat vereidigt werden, obwohl die Bibel erklärt: „Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei" und „Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, wachsam, nüchtern, von gutem Benehmen. .. nicht der Trunkenheit ergeben." (Genesis 2:18; 1.Tim.3:2.3).

Man kann von der Auswirkung dieses „heiligen Sakraments" in den Zeitungen lesen, denn sie sind voll von Berichten unanständiger und promiskuitiver Lebensweisen von zölibatären Priestern. Einige dieser Schlagzeilen lauten: „Priester und Pädophilie, ein Schweigen, das gebrochen werden muß," „Fälle von sexuellem Missbrauch dezimieren die Finanzen der Kirche," „Verklagungen von sexuellem Missbrauch," „40% aller römisch-katholischen Priester in Amerika als homosexuell erkannt." Es ist nichts neues, daß homosexuelle Priester weltweit an AIDS sterben. So kommt es, daß die römisch-katholische Kirche in den letzten Jahren bezüglich der Sexualangelegenheiten von Priestern mehr als zehn Milliarden Dollar in außergerichtlichen Kosten ausgegeben hat. Die Weissagung des Apostels Paulus hat den Nagel auf den Kopf getroffen als er schrieb: „Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, und auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten. Sie werden Lügen und Heucheleien verbreiten, weil ihr Gewissen wie mit einem glühenden Eisen versengt ist; sie werden es verbieten zu heiraten und anordnen auf Fleisch zu verzichten, was doch Gott geschaffen hat, sodaß es mit Danksagung von denen gebraucht werden kann, die gläubig sind und die Wahrheit erkennen." (1.Tim. 4:1-3). Mit all den sexuellen Schandtaten von zölibatären Priestern, die jetzt zutage kommen, sind die Worte von Paulus sehr zutreffend: „...sie werden Lügen und Heucheleien verbreiten [ihre Lehren bezüglich moralischer Reinheit, anti-Homosexualität, Abtreibung, und ihr Eid des Zölibats, dieweil sie sich sexueller Perversion hingeben... das sind gewißlich ‚Lügen und Heucheleien'], ihr Gewissen wie mit einem glühenden Eisen versengt [gefühllos, gebrandmarkt, funktionslos]. So können wir nur beten, daß sie ihre Untaten bereuen. Darüberhinaus, um zusätzlichen Beweis aufzubringen, daß die Prophezeiung von 1.Tim. 4  der römisch-katholischen Kirche zutrifft, möchte ich hinzufügen, daß es, während ich in einer römisch-katholischen Familie aufwuchs, freitags kein Fleisch zu essen gab. Meine Mutter würde nur Fisch auftischen. Später hat die Kirche die Regel geändert, sodaß es nur für die Fastenzeit anwendbar ist. Das hat aber nichts daran geändert, daß die Prophezeiung auch heute noch gültig ist.

Liebe Freunde, als junger katholischer Knabe hatte ich nicht nur meine Sünden vor Priestern gebeichtet [viele von ihnen hatten die Gewohnheit widerliche Sünden zu begehen], ich hatte auch auf meinen Knien für meine verstorbenen Verwandten, und für die Heiligen, die in Wirklichkeit tot sind, und zur Jungfrau Maria und ihren Bildern gebetet und dabei wörtlich tausende von Ave Marias gesagt. Wenn ich an meine Vergangenheit denke, kann ich mich an viele Traditionen von babylonischer Herkunft erinnern, an denen ich unwissentlich teilgenommen habe, zum Beispiel, meine Taufe als ich noch ein Baby war (meine Eltern glaubten an die Erbsünde); meine Teilnahme am Opfer der heiligen Messe, der ich hunderte von Malen beiwohnte (Feier der heiligen Kommunion); und mein Glaube am Fegefeuer, ein Platz, wo ich angeblich noch nach dem Tod von meinen Sünden absolviert werden konnte. Um meine schuldvollen Taten der Vergangenheit wieder gutzumachen glaube ich, daß ich die Herkunft der römisch-katholischen Brauchtümer mit ihren heidnischen Ursprüngen und eigenartigen Merkmalen bloßlegen muß, die mit dem „Mysterium, Babylon der Großen, Mutter der Huren" zusammenhängen, sodaß es anderen Christen von Nutzen sein möge, wenn sie am Ende vor dem Gericht Gottes zu stehen kommen.

Betrachten wir zuerst einmal die Kindertaufe. Nirgendwo in der Bibel steht etwas über die Taufe von Kindern geschrieben. Aber wenn man an die römisch-katholische Lehre von der Erbsünde glaubt, daß alle Kinder, die in die Welt kommen, Adams Sünde, Schuld und Verfluchung ererben, dann, sollte eine Person vor der Taufe sterben, egal ob als Kind oder nicht, so würde diese Person für die Ewigkeit verloren sein. Das ist der Grund, weshalb die katholische Kirche die Kindertaufe befürwortet, damit das Kind von der Erbsünde gereinigt und befreit werden kann. Heute erkenne ich, daß ich keine Wahl hatte zu entscheiden, ob ich römisch-katholisch sein wollte oder nicht, was auch Millionen von  Babys auf gleiche Weise betreffen würde. Somit wurde ich ein Mitglied der katholischen Kirche, bevor ich überhaupt sprechen oder unabhängig denken konnte. Hätte ich Jesus Christus als meinen persönlichen Retter akzeptiert, als ich nur ein paar Monate alt war? Natürlich nicht. Um diese Schwierigkeit zu überkommen, setzt die katholische Kirche einfach ihren Glauben für den des Kindes ein. Außerdem sollte die Taufe durch Eintauchen vollzogen werden, wobei der ganze Körper mit Wasser bedeckt ist (vgl. MT. 3:16), und niemals einfach durch Besprenkeln mit Wasser auf den Kopf des Kindes. Die nach der Bibel vorschriftsmäßige Taufe ist eine öffentliche Erklärung des Kandidaten, Christus als persönlichen Erlöser von der Sünde, sowie seinen stellvertretenden Tod zu akzeptieren. Es ist eine Bezeugung, daß der „alte Mensch (säkular, leiblich, fleischlich)" im wässrigen Grabe begraben worden ist „auf daß der Leib der Sünde vernichtet werde, daß wir hinfort der Sünde nicht mehr dienen" [wovon ein Säugling überhaupt nichts weiß].(Römer 6 6). Die Taufe ist also „ein Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens" (Römer 4:11), das man schon vor der Taufe hat, denn es steht geschrieben: „Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden." (Markus 16:16). Wo wirklicher, echter Glaube besteht, ist es der Beweis, daß man ein neues Herz hat, ein neu erstelltes Dasein (siehe Galater 2:20). Alles das ist doch für ein Baby nicht zutreffend.

Liebe Freunde, diese Lehre und Disziplin des römischen Papsttums ist gewiß nicht auf biblischen Prinzipien basiert, eine Tatsache, die auch andere päpstliche Doktrinen anbetrifft. „Regeneration durch Taufen" - der Glaube, daß Tilgung der Sünden, einschließlich der „Erbsünde" tatsächlich zustandekommt aufgrund der Wassertropfen womit die Stirn befeuchtet wird, und nicht durch den Glauben an das säubernde Blut Christi, was der Zeremonie vorausgehen muß - das ist grundsätzlich ein Konzept der Kirche von Rom. Es ist als ob die Taufe [Werke oder Taten], und nicht der Glaube, uns von der Sünde rechtfertigen oder begnädigen würde. Im Gegensatz dazu sagt die Bibel: „Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind [und nicht durch Taufen, denn Taufe ist nur eine öffentliche Bekundung, nachdem wir Christus und sein Bußopfer akzeptiert haben, und bereut und unsere Sünden vor dem Retter bekannt haben], daß wir durch ihn vom Zorn Gottes gerettet werden können" (Römer 5:9, siehe auch Römer 3:24,28; 4:2; 5:1) - es handelt sich hier also um „die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden" (Markus 1:4). Aber die Kirche von Rom erklärt, daß, für die Rettung der Seele, Taufe absolut notwendig ist, dermaßen, daß Säuglinge, die sterben ohne getauft zu sein, nicht in den Himmel kommen können [es sei denn, daß sie gemäß katholischer Doktrin die Taufe des Blutes (oder Märtyrertot) erlitten haben, wie im Falle der Babys, die von König Herodes ermordet wurden]. Die Wirksamkeit der Taufe von Säuglingen ist [anscheinend] so beachtlich, „daß es zur spirituellen Wiedergeburt führt und uns zu Kindern Gottes macht." Es ist „das Tor, wodurch wir eintreten müssen um auf die Weide des Herrn zu gelangen. Der Wert seines Todes wird deshalb durch die Taufe zu unserer Seele übertragen... um göttliche Gerechtigkeit für alle Ansprüche an uns zufrieden zu stellen, ganz gleich ob für originale oder tatsächliche Sünden" (Bishop Hayes, Sincere Christianity, S. 363,358). Das ist im Widerspruch zur heiligen Schrift! Was wäre denn die Lage gewesen, wenn Johannes der Täufer als ungeborenes Kind im Leibe seiner Mutter gestorben wäre? Würde er gemäß der Doktrin der katholischen Kirche nie in den Himmel aufgenommen worden sein? Solche Fragen entstehen, wenn man sich bedingungslos an das römisch-katholische Glaubensbekenntnis hält. Liebe Freunde, diese Lehre ist nicht auf biblischen Prinzipien basiert - aber dann, wovon stammt sie ursprünglich?

Diese Doktrin kommt vom Heidentum - von Babylon! Gemäß der chaldäischen Mysterien war es notwendig bevor irgendeine Belehrung erhalten werden konnte, daß alle, die an der Initiation teilnahmen, sich der Taufe als Zeichen der blinden und bedingungslosen Gehorsamkeit unterziehen [wie ein Kind, das keine andere Wahl hat]. Die Heiden tauften ihre Kinder gewöhnlich „durch Besprenkeln mit Wasser oder durch Eintauchen in einen Fluß oder See, sobald sie geboren waren" (Antiquities, Vol.1, S. 335).

Zweitens möchte ich das Messopfer und die eucharistische Gegenwart Christi behandeln, und die Oblate, die in der Zeremonie verwendet wird. Nach römisch-katholischer Lehre ist jede Messe ein wahres Opfer, in dem der auferstandene Christus leiblich in der Gestalt von Brot und Wein auf dem Altar als Opfer gegenwärtig wird, wobei er von neuem Gott dem Vater von der Kirche als Sühne für die Sünden der Menschen aufgeopfert wird. Die Messe ist als Erneuerung betrachtet, ein unblutiges Opfer (oder auf unblutige Weise), was aufgrund des Mandats Christi als allgemein wirksames Opfer von ihm selbst für die Erlösung der Welt mit seiner Kreuzigung frei angeboten wurde. Wie kann ein unblutiges Opfer jemanden von der Sünde erlösen, wenn die Bibel ausdrücklich erklärt: „Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung der Sünden" (Hebräer 2:22), und „In ihm  [Jesus] haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade" (Epheser 1:7). Doch nach katholischer Lehre, „ist die heilige Messe ein und dasselbe Opfer mit dem des Kreuzes, insofern als Christus, der sich selbst zu seinem himmlischen Vater angeboten hatte, sich weiterhin durch den Dienst der Priester auf unblutige Weise auf dem Altar anbietet." (Katechismus der christlichen Lehre, S.47). Durch die Messe wird die Errungenschaft von Golgatha immer wieder aufs Neue durchgeführt. Es ist nicht schwer zu sehen, daß die Lehren der römisch-katholischen Kirche der Heiligen Schrift widersprechen, wenn doch die Bibel erklärt: „Denn Christus ist nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum eingetreten, ein Abbild des wahren Heiligtums, sondern in den Himmel selbst, um sich bei Gott für uns einzusetzen; auch nicht, um sich selbst oftmals aufzuopfern... jetzt aber... ein für allemal... durch sein eigenes Opfer die Sünden zu vertilgen. Und wie es den Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt, so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden der ganzen Menschheit auf sich zu nehmen" (Hebräer 9:24-28). „Auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte starb für die Ungerechten, um uns zu Gott führen zu können" (1.Petrus 3:18). Außerdem, was hatte Jesus im Sinn, als er ausrief: „Es ist vollbracht" (Johannes19:30) unmittelbar bevor er starb?

Die Messe ist eine Feier der heiligen Eucharistie. Der Priester, oder Zelebrant, der die Messe durchführt, liest oder singt in lateinischer Sprache. Doch wird die Zeremonie in verschiedene Sprachen übersetzt, sodaß alle Anwesenden verstehen können. Die Messe, die zwei grundlegende Teile enthält - die Liturgie des Wortes und die Liturgie der Eucharistie,  „re-inszeniert das größte Ereignis der Geschichte und des christlichen Glaubens: Das Pascha-Mysterium - Passion, Tod, Auferstehung und Himmelfahrt unseres Herrn und Heiland Jesus Christus... Im eucharistischen Hochgebet, in dem die feierliche Weihe von Brot und Wein stattfindet... Katholiken glauben, daß an diesem Punkt, durch Gottes souveräne Macht und Willen, Brot und Wein sich wirklich zum Leib und Blut von Jesus Christus umwandeln." „Das war nicht eine sinnbildliche Speise... sondern wirklich das Essen des Leibes Christi und Trinken seines Blutes, selbst wenn Leib und Blut weiterhin zu unseren Sinnen als Brot und Wein erscheinen.... katholische Christen glauben, daß sie beim Empfang von Brot und Wein der Eucharistie tatsächlich am Leib und Blut Jesu Christi teilnehmen." (Grundlagen des Glaubens - katholischer Katechismus,  S. 195, 196, 164, 165). Blasphemie! Der Priester, oder Zelebrant - d.h. das Wesen - hat die Dreistigkeit zu schaffen, als ob es der Schöpfer wäre! Mit all den Messen, die jede Woche in der ganzen Welt durchgeführt werden, sind die Millionen von winzigen Oblaten, die dazu verwendet werden, gleichzeitig der wirkliche Körper von Christus?

Neulich rief ich eine katholische Buchhandlung an, um ausfindig zu machen, ob, was ich Ihnen hier erzähle, richtig ist, und so geschah es, daß die Sekretärin das Telefon einem Priester zureichte, der zufällig im Geschäft war. Sie glaubte wohl, daß er meine Fragen besser beantworten könne. Somit fragte ich ihn, ob das Brechen der Oblate wirklich das Brechen des Leibes Christi, sein Opfer für uns, darstellt. Dazu antwortete er: „Ja". Ich fragte ihn dann, wie oft die Eucharistie-Oblate über den Altar erhoben wird. Dazu antwortete er: „Zweimal". Dann fügte er hinzu: „Das zweite Mal, wenn die Hostie - der Leib Christi - und der Kelch mit seinem Blut erhoben werden, sagt der Priester: ‚Durch ihn und mit ihm und in ihm ist Dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes, alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit!'" Ich fragte ihn dann, ob das eucharistische Brot sich tatsächlich zum Leibe Christi umstellen würde, und der Wein zu seinem Blut. Er fuhr fort: „Der philosophische Begriff dafür ist Transsubstantion, was bedeutet, daß die Substanz des Brotes und des Weines die Substanz der Gottheit wird, die Christus ist." Dann sagte er: „Die Evangelischen glauben‚ daß es Brot ist, aber für den Katholiken ist es Christus!"  „Die Messe", betonte er, „ist eine Wiedergabe von dem, was vor zweitausend Jahren geschah, was auch für uns heute verbindlich ist." Er fragte mich dann ob ich verstanden habe, was er gesagt hatte, worauf ich antwortete: „Perfekt!" Er antwortete: „Ausgezeichnet! Ich habe Schüler in meinen Klassen, die nicht verstehen können, was Sie so schnell erfaßt haben".

Von Historikern erfahren wir, daß kein Blut auf den Altären der assyrischen Venus, der großen Göttin von Babylon, aufgeopfert werden durfte. Demnach wäre die Form des unblutigen Opfers von Rom ein Hinweis über die Herkunft (der Messe). Die Eucharistie-Oblate, die gebrochen wird, so wie es mit dem Leibe Christi geschah, ist eine kleine dünne runde Scheibe, und es ist auf die Rundung, daß die Kirche von Rom so viel Betonung legt. Was könnte das Papsttum veranlaßt haben, so sehr auf die Rundung seines unblutigen Opfers zu bestehen? Offensichtlich nicht weil es von der Bibel wäre, denn da ist kein Hinweis auf eine runde Oblate zum Gebrauch für das Abendmahl des Herrn zu finden, sondern im Gegenteil, der Herr nahm das Brot, dankte und brach es und gab es den Jüngern und sprach: „Nehmt, eßt! Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; dies tut zu meinem Gedächtnis!" (1. Korinther 11:14). Aber wenn wir die Altäre von Ägypten betrachten, finden wir die dünnen, runden Kuchen. Die runde Scheibe, die so häufig in den heiligen Emblemen von Ägypten ersichtlich ist, symbolisiert die Sonne, zu Ehren von Osiris, dem Sonnengott.  „In Ägypten war die Scheibe der Sonne in den Tempeln repräsentiert... Im großen Tempel von Babylon war das goldene Bildnis der Sonne zur Anbetung für die Babylonier aufgestellt... In jeder Hinsicht sehen wir also, daß Rom mit Recht auf seiner Stirn den Namen ‚Mysterium, Babylon, die Große' trägt... Es ist auffallend, daß das Bildnis der Sonne, was vom abgefallenen Israel verehrt wurde, über dem Altar errichtet war. Als der gute König Josia sich an das Werk der Reformation machte, gingen seine Diener bei der Ausführung der Arbeit folgendermaßen vor: ‚Und sie rissen die Altäre von Baalim in seiner Gegenwart nieder; und die Bildnisse (Randbemerkung, Sonnen-Bilder), die hoch darüber waren, wurden umgestürzt und zerbrochen'" [2.Chronik 34:4] (The Two Babylons, S.162,163). Die Eucharistie ist ein Begriff der römisch-katholischen Kirche, aber wir sehen, daß es heutzutage immer häufiger in einigen der protestantischen Kirchen benutzt wird. Tatsächlich, als Johannes Paul II nach Amerika kam, strömten Protestanten (sowie Katholiken), um ihn  zu sehen. Ich habe gehört, daß man protestantische Geistliche sowie ihrer Mitglieder gesehen hat, wie sie den Ring vom Papst geküßt haben. Offensichtlich sind die ökumenischen Bemühungen von Johannes Paul, alle Kirchen unter seiner Führung zu organisieren, erfolgreich! Die tödliche Wunde (Offenbarung 13:3 13:12) hat sich unentwegt auf sensationelle Weise verheilt. Tatsächlich, sie mag auch schon vollkommen verheilt sein!

Drittens, obwohl es nicht ein Sakrament ist, hatte ich als römisch-katholischer Junge an die Lehre vom Fegefeuer geglaubt. Fegefeuer, gemäß der katholischen Kirche, ist ein Ort oder Zustand nach dem Tod, worin „Gott alle verbliebenen Sünden oder die Auswirkung dieser Sünden löscht oder reinigt, die jemanden hindern könnten, in die volle Gemeinschaft mit Gott im Himmel zu kommen." (Grundlagen des Glaubens - katholischer Katechismus, S. 306). Diese Lehre, die nicht auf biblischen Prinzipien basiert ist, hatte ich mit blinder Gehorsamkeit zur Sicherung meiner eigenen Errettung geglaubt. Ich hatte das Fegefeuer, zum Unterschied von Himmel oder Hölle, als einen Platz aufgefaßt, wo ich hinkommen würde, wenn ich (im Leben) nicht gut genug sein sollte. Dort würde ich mit Feuer bestraft werden, bis ich von aller Sünde gereinigt bin, zu welcher Zeit ich dann endlich im Himmel empfangen würde. „Die katholische Tradition bezüglich Fegefeuer schließt den Begriff der Säuberung von der Sünde durch das Feuer der Liebe Gottes und seiner Heiligkeit ein. Feuer bedeutet Schmerz, so sollte es uns nicht überraschen, wenn das Fegefeuer schmerzhaft ist." (Ibid., S. 307). Aber das ist doch einfach lächerlich! Als ob Gott die Menschen tatsächlich für eine Weile verbrennen würde um sie zu reinigen! Jedoch erinnere ich mich gelernt zu haben, daß beten, gute Taten und Sühne, Gottes Werke für unsere Reinigung, und der von anderen Menschen auf Erden, sowie derer im Fegefeuer zugute kommt. „Gebet und Hingabe für einander, daß wir von der Sünde befreit werden können, sind die wichtigsten Methoden, womit sich die Heiligen - Mitglieder des Leibes Christi, ob auf Erden, im Himmel, oder im Fegefeuer - behilflich sein können" (Ibid., S. 307, 308).

Gott sei Dank, heute glaube ich, daß Rechtschaffenheit durch den Glauben an Jesus Christus kommt, und nicht durch Taten, wodurch wir das Heil verdienen würden. Nicht durch Bußübungen und „Sakramente" von Rom, sondern durch die Gnade und Macht Gottes und seiner Liebe! „Nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit - errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des heiligen Geistes, den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Heiland." (Titus 3:5,6). Doch der Donner der Gerechtigkeit behauptet, daß die Visionäre von Medjugorje berichteten das Fegefeuer gesehen zu haben und bekunden, „daß es dort viele verschiedene Ebenen gibt, einige nahe zum Himmel und einige in der Nähe der Hölle." Sie behaupten auch, daß „Maria empfohlen hat mindestens je sieben Vater Unser, Ave Maria und Ehre sei dem Vater, sowie das Apostolische Glaubensbekenntnis für die Seelen im Fegefeuer und für ihre Angelegenheiten zu beten. Die Seelen warten dort auf eure Gebete und Opfer, hätte Maria mit Betonung erklärt." (The Thunder of Justice, S.203,204). Auch hier, liebe Freunde, kann man deutlich erkennen, daß es nicht die Jungfrau Maria ist, die diese Irrtümer vorantreibt, sondern ein Dämon mit Kamuflage!


Thunder of Justice ist die Englische Originalfassung
des Deutschen Titels „Donner der Gerechtigkeit"

Amerikanische Originalfassung The two Babylons" ist auf Deutsch
vom Internet erhältlich unter dem Titel „Von Babylon nach Rom."
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zu erfassen ohne dieses Buch gelesen zu haben - download.:

von Babylon nach Rom

 

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