Mutter und Kind - das große
Thema der Anbetung


Im weiteren Vergleich der Ähnlichkeiten zwischen dem alten Babylon und dem „Babylon" des Neuen Testaments, bezieht sich Hislop dann auf die Objekte der Verehrung sowohl von Babylon als auch von Rom. Er schreibt: „In jenen Ländern Europas, in denen sich das päpstliche System am vollständigsten entwickelt hat... ist jeder Anschein der Anbetung des Ewigen und Unsichtbaren Königs fast erloschen, wohingegen die Mutter und das Kind die großen Gegenstände der Anbetung sind. Genauso war es, was letzteres betrifft, im antiken Babylon. Die Babylonier verehrten in ihrer Volksreligion vorrängig eine Muttergottheit und einen Sohn, der in Statuen und Bildern als Säugling oder Kind in den Armen seiner Mutter dargestellt wurde. Von Babylon breitete sich diese Verehrung von Mutter und Kind bis ans Ende der Erde aus. In Ägypten wurden Mutter und Kind unter den Namen von Isis und Osiris verehrt... im heidnischen Rom als Fortuna und Jupiter puer, d.h. Jupiter, der Knabe; in Griechenland als Ceres, die große Mutter, mit dem Kind an ihrer Brust... und selbst in Tibet, in China und Japan stellten die Missionare der Jesuiten erstaunt fest, daß das genaue Ebenbild der Madonna und ihrem Kind ebenso ehrfürchtig verehrt wurde wie selbst im päpstlichen Rom."

„... Dieser Sohn war, auch wenn er als Kind in seiner Mutter Armen dargestellt wurde, eine Person von hohem Wuchs und enormen Körperkräften sowie von höchst faszinierendem Verhalten. In der Heiligen Schrift (Hes. 8,14) wird auf ihn unter dem Namen Tammuz Bezug genommen... was ‚der Beklagte' bedeutet." (The Two Babylons, S.14,20,21). Laßt uns nun Hes. 8:12-14 etwas näher betrachten um zu sehen, wie sich das gemäß der Bibel auf Israel bezieht: „Er sagte zu mir: Hast du gesehen, Menschensohn, was die Ältesten des Hauses Israel im Finstern treiben, jeder in der Kammer seines Götzenbildes? Sie denken: Der Herr sieht uns nicht... Er sagte zu mir: Du wirst sehen, daß sie noch größere Gräueltaten begehen. Dann brachte er mich zum Nordtor am Haus des Herrn. Dort saßen Frauen, die Tammus beweinten." Liebe Freunde, Hesekiels prophetische Worte haben eine zweifache Anwendung und gelten nicht nur dafür, was in Gottes Heiligtum in alten Zeiten stattgefunden hatte, sondern auch dafür, was in der Kirche am Ende der Zeit stattfinden wird, wenn „Babylon die Große" die „Einwohner der Erde" dazu veranlassen wird, „sich mit dem Wein ihrer Unzucht [falsche Lehren] zu betrinken." (Offenbarung 17:2, 5). Eine Frau stellt in symbolischer Hinsicht eine Kirche dar, somit ist die Kirche hier „das Haus von Israel," das  für den babylonischen Gott in schamloser Abtrünnigkeit weint. Diese traurige Geschichte wird sich weltweit am Ende der Zeit wiederholen. Mit anderen Worten, solch unverfrorener Götzendienst findet heute in der Kirche als Anbetung von Bildnissen (Objekte) statt - von Heiligen, Baby Jesus und der Jungfrau Maria. Hatte ich Semiramis und Tammuz in eheren Jahren meines Lebens angebetet? Es wird mir schlecht, wenn ich daran denke, daß ich die Toten angebetet hatte! Und was die weinenden Statuen der Jungfrau Maria angeht, soll das heißen, daß Semiramis immer noch um ihren Sohn Tammuz „trauert?"

Hislop sagt uns, daß „der Beklagte (oder der Beweinte)" der als Kind verehrt wurde, „in Wirklichkeit der Ehemann von Semiramis gewesen zu sein scheint, dessen Name Ninus, unter welchem er allgemein in der klassischen Geschichte bekannt ist, wörtlich ‚Sohn' bedeutete.... Nun, dieser Ninus oder ‚Sohn', den die babylonische Madonna in ihren Armen trägt, wird so beschrieben, daß er ganz klar als Nimrod identifiziert werden kann... von welchem die Heilige Schrift berichtet, daß er der erste Gewalthaber auf Erden gewesen sei, und daß ‚der Anfang seines Königreiches Babel war.' [siehe 1. Mose 10:8-10]." (The Two Babylons, S.23). Wie Nimrod starb, darüber sagt die Bibel nichts aus. Hislop fährt fort: „... seine Frau Semiramis, die von einer ursprünglich bescheidenen Stellung erhöht wurde, um mit ihm den Thron Babylons zu teilen. Was sollte sie in dieser Not tun [Tod ihres Mannes]? Sollte sie stillschweigend den Pomp und Stolz hinter sich lassen, zu welchem sie erhoben worden war? Nein. Wenngleich der Tod ihres Gatten ihrer Macht einen heftigen Schlag versetzte, wurden ihre Entschlossenheit und ihr grenzenloser Ehrgeiz doch in keiner Weise gehindert. Im Gegenteil, ihr Ehrgeiz setzte zu einem noch größeren Höhenflug an. Zu seinen Lebzeiten wurde ihr Mann als Held verehrt; da er nun tot war, wollte sie ihn als Gott anbeten lassen, ja, als den verheißenen Samen der Frau, ‚Zero-ashta', der dazu bestimmt war, den Kopf der Schlange zu zermalmen, und dessen eigene Ferse deshalb zerstochen werden sollte" (Ibid. S.58,59). Einfach unglaublich, die Fälschung von 1.Mose 3.15 begann in Babylon!

Hislop fährt fort und zeigt, wie dieser eklatante Götzendienst sich in der ganzen Welt ausgebreitet hat. Ein weiteres Merkmal dieser „Mysterien" war Magie, welche Hislop die „Zwillingsschwester des Götzendienstes" nennt. Es war mit Hilfe von magischen Künsten (Zauberei), und „aller Arten von Tricks" und „seltsamen und erstaunlichen Gegenständen", daß Tammuz, der große Gott, das zentrale Objekt ihrer Anbetung, "ihnen in einer Weise offenbart wurde, die höchst geeignet war, ihre Gefühle zu besänftigen und ihre blinde Zuneigung in Anspruch zu nehmen..." Es hatte keine Schwierigkeit bereitet einen scheinbaren Beweis dafür zu liefern, „daß Tammuz, der getötet worden war und um den solche Wehklagen eingeführt worden waren, noch am Leben war und ihn eine göttliche und himmlische Herrlichkeit umgab... So war das ganze System der geheimen Mysterien Babylons darauf ausgelegt, einen toten Menschen zu verherrlichen; und war erst einmal die Verehrung eines toten Menschen eingeführt, folgte gewiß die Verehrung von vielen weiteren".

„... Der Plan, der so geschickt ausgearbeitet war, zeigte seine Wirkung. Semiramis erwarb durch ihren toten und zum Gott erhobenen Mann Ruhm, und im Laufe der Zeit wurden sie beide unter den Namen Rhea und Nin oder ‚Muttergöttin und Sohn' mit einer Begeisterung verehrt, die unglaublich war, und ihre Statuen wurden überall aufgestellt und angebetet... Diesem Sohn, der so in seiner Mutter Armen verehrt wurde, schrieb man alle Eigenschaften des verheißenen Messias zu und gab ihm nahezu alle seine Namen. Wie Christus in der hebräischen Sprache des Alten Testaments Adonai, der Herr, genannt wurde, nannte man Tammuz Adon oder Adonis. Unter dem Namen Mithras wurde er als der ‚Mittler' verehrt. Als Mittler und Haupt des Bundes der Gnade wurde er Baal-Berith genannt, Herr des Bundes (Richter 8:33)... So wurde kühn und direkt ein rein Sterblicher in Babylon erhoben [wie die Jungfrau Maria in geistigen Babylon] als Gegensatz zu dem ‚Sohn des Gesegneten'."  (Ibid. S.67-70,73,74).

Liebe Freunde, hier kann man deutlich sehen, wie das Papsttum nichts anderes ist als ein getauftes Heidentum. Hislop fährt fort: „Wenn das Kind angebetet werden sollte, dann um so mehr die Mutter. Tatsächlich wurde die Mutter zum bevorzugten Gegenstand der Anbetung. Um diese Anbetung zu rechtfertigen, wurde die Mutter ebenso zur Göttlichkeit erhoben wie ihr Sohn, und man glaubte, sie sei dafür bestimmt, jenes Zermalmen des Kopfes der Schlange zu vervollständigen... Die römisch-katholische Kirche behauptet, daß es nicht so sehr der Same der Frau, sondern die Frau selbst war, die den Kopf der Schlange zermalmen sollte. Jeglicher Grammatik zum Trotz gibt sie die an die Schlange gerichtete göttliche Warnung folgendermaßen wieder: ‚Sie wird deinen Kopf zermalmen, und du wirst ihre Ferse zermalmen.' Dasselbe wurde von den alten Babyloniern vertreten und symbolisch in ihren Tempeln dargestellt." [so auch im Buche Thunder of Justice].

„... Als mit der Zeit die Tatsachen von Semiramis' Geschichte verschwammen, wurde die Geburt ihres Sohnes einfach als übernatürlich erklärt, und daher wurde sie ‚Alma Mater' genannt, die ‚jungfräuliche Mutter'." (Ibid. S.75,76).


Thunder of Justice ist die Englische Originalfassung
des Deutschen Titels „Donner der Gerechtigkeit"

Amerikanische Originalfassung The two Babylons" ist auf Deutsch
vom Internet erhältlich unter dem Titel „Von Babylon nach Rom."
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