Meine frühzeitige Anbetung der
Jungfrau Maria


Ich bin in einer bürgerlich katholischen Familie aufgewachsen und wurde von meinen Eltern zur Annunziation Schule geschickt (USA), wo ich meine Volkschulausbildung erhielt. Während meiner acht Jahre in der Volkschule mußte ich jeden Sonntag an der Andacht in der Kathedrale der Annunziation teilnehmen, wo ich dann für ein paar Jahre als Ministrant zur Unterstützung der Priester gedient habe. Ich erinnere mich noch an die großartige Kathedrale - die 10 Meter hohen gewölbten Decken, die schönen Mosaikfenster, die goldene Möblierung, die purpurroten Farben, und die Statuen der Heiligen, und der Mutter Maria mit dem Jesuskind.

Es dauerte nicht lange bis daß die Jungfrau Maria für mich ebenso wichtig war wie Jesus. Ich hatte eine leidenschaftliche und hingebungsvolle Liebe für sie. In meinen jüngeren Jahren betete ich wohl tausende von Ave Marias, manchmal auf den Knien vor einer der Statuen der „Mutter Gottes". Maria war für mich überall. Ich erinnere mich noch an die Statue der Madonna (italienisch für meine Frau) im Garten meiner Mutter und die Madonna-Vase auf ihrer Kommode. In der Vase waren Palmblätter, heilige Karten und Rosenkranz Perlen. Aufgrund meiner italienischen Familie und meiner Mitgliedschaft in der Kirche von Rom, lernte ich sehr bald die Jungfrau Maria als heilig zu betrachten und sie mit Respekt und Ehrfurcht anzusehen. Ich merkte daß ihr Name viel öfter genannt wurde als Jesus, und sie wurde sehr bald mein bester Vermittler zur Verbindung mit Gott.

Meine Zweifel bezüglich der katholischen Doktrin kamen aber nicht bis daß ich den Abschluß der Annunziation Schule hatte und ich zur Sankt Maria höheren Schule aufgenommen wurde, wo ich die nächsten vier Jahre meiner Erziehung verbrachte. [Annunziation nach römisch-katholischer Lehre ist die Ankündigung", die der Engel Gabriel der Jungfrau Maria gemacht hatte, als er ihr sagte, daß sie die Mutter des Sohnes Gottes sein würde - gemäß Lukas 1:26-38. Diesen Tag der Ankündigung feiert man in USA am 25. März als „Lady Day".] Die Nonnen an der Annunziation Schule, die für acht Jahre meine einzigen Lehrer waren, hatten mir gezeigt, daß Adam und Eva von Gott geschaffen waren und daß sie im Garten von Eden lebten. Jedoch als ich an der Sankt Maria Schule war, wo ich meine höhere Schulausbildung erhielt, hatte ich eine große Enttäuschung, die ich nie vergessen werde. Ich erinnere mich noch an den Tag, wenn der Priester, den wir in Religion hatten, uns erzählte, daß man die Geschichte von Adam und Eva nicht wörtlich nehmen sollte, daß es nur eine Geschichte sei und nicht eine Tatsache. Meine Welt war zerbrochen, und mein Vertrauen an die Lehren und Doktrinen der katholischen Kirche war nun zweifelhaft. Das führte dann dazu das ganze System in Frage zu stellen. Waren die ersten acht Jahre meiner religiösen Erziehung eine Lüge? Und gab es da andere Doktrinen, die nicht wahrheitsgemäß waren?

Zwanzig Jahre später entschied ich mich schließlich die Heilige Schrift persönlich zu durchsuchen. Als ich das Wort Gottes studierte, entdeckte ich viele Wahrheiten, von denen ich nie etwas gehört hatte während ich auf der katholischen Schule war. Tatsächlich entdeckte ich, daß viele Lehren von Rom im Widerspruch zur Bibel waren. Eine Lehre, zum Beispiel, war die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele - die Lehre vom Bewußtsein des Menschen nach dem Tod. Was geschieht mit dem Menschen, wenn er stirbt? Lebt seine Seele in der Form eines Geistes weiter, der zum Himmel hinaufschwebt, wo er mit Wonne die Ewigkeit verbringt, oder wird er hinab zur Hölle fahren, wo er für ewig gequält wird? Wie würden die Priester, die mich bezüglich der Schöpfungsgeschichte „aufgeklärt" hatten die folgenden Schriftstellen interpretieren: „Die Seele, die sündigt, muß sterben" (Hesekiel 18:20) und „viele von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden aufwachen; einige zum ewigen Leben und andere zur Schande und zur ewigen Abscheu." (Dan. 12:2).

Haben Sie bemerkt, wie in den letzten Jahren tausende von Plakaten in diesem Land aufgetaucht sind, um Sie zu veranlassen für eine Nachricht von der Jungfrau Maria zu bitten? „Warum werden zwei Milliarden Ave Marias täglich gebetet? Warum haben fünf Millionen (viele non-Christen dabei) Lourdes dieses Jahr besucht? - um Heilwasser zu trinken? Warum sind mehr als 10 Millionen nach Guadalupe gepilgert? - gewiß um Maria dort anzubeten! Warum sind 15000 Priester seit 1981 nach Medjugorje gegangen? Wie kommt es, daß mehr Mädchen den Namen Maria haben als einen Namen von irgendeiner anderen historischen Persönlichkeit?... Warum das Bedürfnis mit ihr zu sprechen? Warum tauchen Kirchenlieder von Maria in Methodisten Liederbüchern auf?" (Life, Dez. 1996, S. 45). Wo ist die Jungfrau Maria jetzt überhaupt? Ist sie im Himmel mit Jesus, in New York, oder in Florida? Oder schläft sie in ihrem Grab bis Jesus wiederkommt? Was ist das mit all den Berichten von Wundern, Visionen, Erscheinungen, Botschaften, Vorhersagen, weinenden Statuen und blutenden Ikonen? Was ist so besonders mit Maria? Gemäß denen von der „Marienbewegung" haben seit Fatima mehr als 300 Erscheinungen stattgefunden, die bedeutsam genug waren die Aufmerksamkeit zu verdienen (denn da waren tausende von diesen Berichten).  „Fatima ist das Zenterstück der Marienerscheinungen vom zwanzigsten Jahrhundert. Papst Pius XII hat sogar erklärt, daß die Botschaft von Fatima eine der größten Interventionen Gottes durch Maria mit Einfluß auf die Weltgeschichte war seit dem Tode der Apostel:" (Thunder of Justice, S.132).

Die 30. Dezember 1991 Ausgabe von Time Magazine berichtet, daß „das späte 20. Jahrhundert das Alter der Marienwallfahrt" geworden ist zu den vielen Schreinen, die eingerichtet wurden, um die zahlreichen Erscheinungen der Jungfrau Maria während der letzten Jahre zu gedenken. „Diese Erscheinungen haben Millionen zum katholischen Glauben an Maria gebracht. Der Schrein von Lourdes in Frankreich zieht jährlich ungefähr 5,5 Millionen Pilger an; die Schwarze Madonna von Polen zieht 5 Millionen an; während Fatima in Portugal unveränderlich 4,5 Millionen Pilger pro Jahr aus einem immer größer werdendem Bereich von Ländern anzieht. Seit Johannes Paul II den Marienschrein der Stadt Knock in Irland besucht hat, haben sich die Visitationen zu 1,5 Millionen pro Jahr verdoppelt. Um den Zustrom der Pilger aufzunehmen, wurde 1986 ein neuer internationaler Flughafen für Knock eröffnet.. Neulich in Orlando, FLorida, wurde auch ein Schrein für Maria, Königin des Universums eingeweiht. Der Schrein Unserer Dame von Guadalupe in der Nähe von Mexico City zieht 20 Millionen Besucher pro Jahr an... Maria, eine Göttin, die passend für alle Religionen ist, wird jetzt schon von einem Viertel der Erdbevölkerung angebetet." (A Woman Rides the Beast, S.453,454,457). Zweifellos haben die Marienerscheinungen eine große Anhängerschaft, wesentlich größer als Disneyland in Anaheim, Kalifornien wo in 1996 eine unglaubliche Anzahl von 15 Millionen Besuchern hinkam.

Vor vielen Jahren im 17. Jahrhundert hat „Sankt Louis von Montfort darüber geschrieben, wie es mit der Kirche in den letzten Tagen sein wird, und was die Rolle von Maria in diesem Plan wäre. Er sagte, daß während der Rückkehr des Herrn Maria auf besondere Art durch den heiligen Geist kundgetan wird, sodaß durch sie Jesus besser bekannt und gedient werden kann.... Maria wird in diesen letzten Tagen mehr als je zuvor erstrahlen um die armen Sünder wieder zurückzubringen, die sich von der Familie Gottes getrennt haben.... Maria wird die ehemaligen Apostel erwecken, um Krieg gegen den bösen (Teufel) zu führen" (Thunder of Justice, S.73). Später schrieb „Papst Johannes Paul II in seinem enzyklischen Redemptoris Mater von 1987, daß die Marienerscheinungen angeben, daß die Reise der heiligen Jungfrau durch Raum und Zeit eine Wallfahrt für die Wiederkunft Jesu und ihren endgültigen Sieg über Satan ist. Das sei ihre Rolle wie es von Anfang an prädestiniert war:" (Ibid., S.19)

Auf Grund der obigen Behauptungen könnte man dazu gebracht werden, Maria als das wichtigste Wesen zu betrachten, sogar wichtiger als Jesus. Aber wenn Sie die Bibel studieren und um die Leitung des Heiligen Geistes bitten, das Wort zu definieren und die Wahrheiten bekannt zu machen, glaube ich, daß Sie deutlich erkennen werden, daß nicht nur die obengenannten Behauptungen falsch und irreführend sind, sondern daß die Beteiligung von Maria an zukünftigen Ereignissen einfach unmöglich ist!


Thunder of Justice ist die Englische Originalfassung
des Deutschen Titels „Donner der Gerechtigkeit"


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Worum geht es denn im herkömmlichen Christentum?
 

Es ist wohl kaum möglich die Böswilligkeit und das Übel in dieser Welt zu
erfassen ohne das Buch
Von Babylon nach Rom gelesen zu haben.
 

Wer weiß denn mit Gewißheit was das Malzeichen ist?


 

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