Er glaubt Zeit und Gesetz
ändern zu können


Eine weitere kennzeichnende Eigenschaft des Biestes, die erwähnt werden sollte, besteht darin, daß „Er glaubt Zeit und Gesetz ändern zu können." (Daniel 7:25).  Ich werde den Tag nie vergessen, als ich zu verstehen bekam, daß die römisch-katholische Kirche und die päpstliche Macht in Bibel-Prophezeiung schon vorausgesagt waren. Es war an einem Samstag Morgen, daß ich zu einer örtlichen Kirche eingeladen war mir einen Vortrag von einem jungen Pastor anzuhören, der sich um die Prophezeiungen des Buches Daniel handelte. Diesen Morgen sprach er bezüglich der Vorhersagen von Daniel 7, welche die vier großen Weltreiche betrifft, die nacheinander die Welt beherrschten. Die vier monolithischen Reiche waren Babylon (der Löwe, Vers 4), Medo-Persien (der Bär, Vers 5), Griechenland (der Leopard, Vers 6) und Rom (das vierte Biest, furchtbar und schrecklich, Vers 7). Er legte dann klar, daß von Rom, des vierten Biestes - „viertes Königreich auf Erden" (Vers 23) -  ein „kleines Horn" hervorkommen würde (Vers 8), das „den Allerhöchsten lästern und die Heiligen des Allerhöchsten entkräften würde und sich unterstehen würde, Zeit und Gesetz zu ändern, und daß diese in seine Hand gegeben würden für eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit." (Vers 25).

„Auf welche Art und Weise würde die päpstliche Macht vorgehen Zeit und Gesetz zu ändern." fragte er die Klasse, „und welches Gesetz würde der Teufel ganz besonders auf die Zielscheibe nehmen?" „Höchstwahrscheinlich würden es die 10 Gebote sein," sagte er. Es traf mich dann mit äußerster Erschütterung, als der junge Pastor erklärte, wie die römisch-katholische Kirche wahrhaftig gerade das getan hat. „Das zweite Gebot hinsichtlich Anbetung von Götzenbildern wurde beseitigt: ‚Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist,'" sagte er. Sofort dachte ich an die Bilder von Maria mit dem Jesuskind, und den Heiligen in der Kathedrale der Annunziation, wie ich die heiligen Statuen verehrte, besonders die von der Jungfrau Maria. Ich erinnere mich, wie ich es nicht fassen konnte, daß es überhaupt Statuen in der Kathedrale gab, wenn doch Götzenanbetung ausdrücklich durch das zweite Gebot verboten war. Entweder waren die Statuen eine Verletzung der Gesetze Gottes, oder das zweite Gebot, wie es der junge Pastor unentwegt erklärte, ist verändert worden! Und was ist mit den blutenden Ikonen und weinenden Statuen los, würde Gott Wunder wirken mit Götzenbildern, die er selbst verboten hat?

Eifrig mehr zu lernen, hörte ich aufmerksam zu, was der junge Mann bezüglich der Macht des „kleinen Horns" von Daniel 7 zu sagen hatte. „Nicht nur hatte das Papsttum im Sinn das zweite Gebot zu ändern," fuhr er fort, „aber es änderte auch den Rang der restlichen neun Gebote, sodaß das dritte Gebot Nummer zwei wurde, und das vierte Gebot Nummer drei etc. Um die Anzahl der Gebote zu bewahren, wurde dann das zehnte Gebot in zwei geteilt." Ich erinnere mich noch daran, als ich im katholischen Katechismus nachsah um festzustellen, ob das alles wahr ist.  Ich war sehr erstaunt, denn das zweite Gebot war verschwunden, und das vierte Gebot „Denke an den Sabbattag um ihn heilig zu halten! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes," es war jetzt das dritte Gebot und sagte einfach: „Denke daran den Sabbat heilig zu halten." Nummer neun lautete: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib," und Nummer zehn wurde verkürzt und lautete: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut." Welches Befügnis hat die römisch-katholische Kirche Gottes Gesetz zu ändern, fragte ich mich. Der junge Pastor fuhr mit seinem Vortrag fort und provozierte meine lebenslangen Überzeugungen noch mehr, indem er die Frage stellte: „Wie, auf welche Art und Weise, wollte das kleine Horn die Zeiten ändern?"

Bevor ich diese Frage beantworte, möchte ich Ihnen etwas mehr über mein Leben als junger katholischer Knabe erzählen. Jeden Sonntag Morgen mußte ich um 9:00 Uhr am Gottesdienst in der Kathedrale der Mariä Verkündigung teilnehmen. Wenn ich einen Sonntag verpaßt hatte, mußte ich eine Bescheinigung von meinen Eltern bringen mit einer Erklärung, warum ich den Gottesdienst versäumt hatte. Ohne Entschuldigung von meinen Eltern mußte ich in der Schule am Nachmittag nachsitzen. Das war ein Gesetz, ein „Sonntagsgesetz."  Es ist eine sterbliche Sünde in der römisch-katholischen Kirche nicht am sonntäglichen Gottesdienst teilzunehmen. Deshalb war ich sehr überrascht, als der junge Pastor anfing Sonntag als heiligen Ruhetag in Frage zu stellen. Er begann damit, daß nirgendwo in der Bibel Sonntag als „heiliger Tag" erwähnt ist.  The Doctrinal Catechismus von Rev. Stephen Keenan erklärt sogar auf Seite 174:

Frage - „Können Sie irgendwie auf intelligente Art beweisen, daß die römisch-katholische Kirche die Macht hat grundsätzliche Festtage festzulegen?"
Antwort - „Hätte sie nicht die Macht, so könnte sie nicht das getan haben, in dem alle Religionsfachleute mit ihr übereinstimmen - sie hätte nicht die Einhaltung von Sonntag, dem ersten Tag der Woche, für die Einhaltung des Samstags, des siebten Tages, ausgetauscht haben, eine Änderung, wofür die Bibel keine Erlaubnis gibt.
„Die katholische Kirche hat den Tag, aufgrund ihrer göttlichen Mission, von Samstag auf Sonntag verschoben." (The Catholic Mirror, offizielle Zeitschrift von Kardinal Gibbons, 23.Sept.1893).

Wiederum wird diese Frage gestellt, jedoch von einem anderen Katechismus:
Frage - „Welcher Tag ist der Sabbat?"
Antwort - „Samstag ist der Sabbat."
Frage - „Warum halten wir Sonntag ein anstatt Samstag?"
Antwort - „Wir halten Sonntag anstatt Samstag ein, weil die katholische Kirche im Konzilium von Laodicea (AD 336) die Festlichkeit von Samstag auf Sonntag übertragen hatte." (The Convert's Catechism of Catholic Doctrine, S.50, 3.Auflage 1913 - ein Werk, das den offiziellen Segen von Papst Pius X erhielt, 25.Jan.1910).

Der Vortrag des jungen Pastors hatte mich sehr betroffen und irritiert. Sofort danach verließ ich die Kirche mit dringender Eile und ich erinnere mich, daß ich auf schnellstem Wege einen von den Priestern finden wollte, die mir die sogenannte „Wahrheit" beigebracht hatten. Es passierte am nächsten Abend, als ich zu einer Party ging, zu der ich die vorherige Woche eingeladen war. Dort traf ich einen der Priester von der Kathedrale der Annunziation, welch ein Zufall! Mit 'nem Cocktail in der Hand und ner Zigarette in der anderen kam der Priester auf mich zu scheinbar sehr erfreut mich nach so vielen Jahren wiederzusehen. Meine Gedanken rannten, und es dauerte nicht lange, bis daß ich ihn mit der unerwarteten Frage anhaute: „Welcher Tag ist der Sabbat?" Mit einem interessanten Blick in seinen Augen antwortete er vorsichtig: „Samstag!" Dann fragte ich ihn aufdringlich, wie es kam, daß Gottes heiliger Ruhetag (Jesaja 58:13), der Sabbat des siebten Tages, von Samstag auf Sonntag verschoben wurde. Mit erhobenen Brauen und dem Geruch von Alkohol und Nikotin in seinem Atem antwortete der „heilige" Mann (das ist kein Scherz): „Der Papst hat den Tag geändert!" Dann fragte ich ihn, ob die katholische Kirche tatsächlich Millionen von Christen während des finsteren Mittelalters getötet hätte? Daraufhin antwortete er mit Zurückhaltung während er in sein Glas starrte: „Das würden wir lieber vergessen!" Wenn ich bedenke, daß ich meine Sünden vor diesen „ehrwürdigen Männern Gottes" gebeichtet habe, die Pornoliteratur kaufen, Zigaretten rauchen und sich öffentlich betrinken!... das ist entsetzlich, abscheulich!


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