Donner der Gerechtigkeit und
die Marienbewegung


Die Welt ist reif und bereit für diese fast überwältigende Täuschung. In der Tat, die Dezember 1996 Ausgabe des Life Magazins zeigt auf seiner Titelseite ein Bild der Statue von Maria mit der Überschrift: „Zweitausend Jahre nach der Geburt ist die Mutter von Jesus beliebter, mächtiger, und mehr umstritten als je zuvor. Das Geheimnis von Maria." Das Ende dieses Artikels war für mich von besonderem Interesse. Darin hieß es: „Maria ... könnte zu einer ökumenischen Wiedervereinigung der Christlichen Kirchen führen. Es könnte zu einem besseren Verstehen des jugendlichen Mädchens führen, das vor 2000 Jahren in Bethlehem Jemanden zur Welt gebracht hatte. Wir könnten sogar dazu gelangen, Maria näher kennenzulernen...

Können wir dieses einfache Mädchen dazu fragen die Führung zu übernehmen für, was inzwischen nicht ein Kult, sondern eine große und leidenschaftliche Gemeinde geworden ist, eine Bewegung, die einen Held erfordert, eine weltweite Schar, die seit langem mehr von ihr erfordert, die es verlangt, in einigen Fällen, ihre Botschaft selbst zu übermitteln? Ich frage mich, wenn Maria nun menschlich wäre - wenn die Menschen Maria wirklich berühren könnten - würden sie mit Maria zufrieden sein?"

Sehen Sie sich vor, Freunde, von den Kommentatoren dieser Weltanschauung, die auf Maria als „Miterlöserin, Vermittlerin und Fürsprecherin" hinweisen.  Erstens gibt es nirgendwo in der Bibel einen Hinweis, daß die Jungfrau Maria die „Miterlöserin" der Menschen ist.  Der Prophet Jesaja sagte folgendes, als er Jesus Christus erwähnte: „So wirst du erfahren, daß ich, der Herr, dein Erretter bin und dein Erlöser, der Mächtige Jakobs." (Jesaja 60:16). Im Neuen Testament haben die Apostel Petrus und Paulus beide ergreifenden Aussagen gemacht, als sie den Preis erwähnten, der bezahlt wurde und das Blut, das für die Erlösung der Menschen vergossen wurde. Paulus sagte: „Was, wißt ihr nicht, daß euer Leib der Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer für einen Preis erkauft; darum verherrlicht Gott [und nicht Maria] in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören!" (1.Kor.6:19,20) Und Petrus sagt uns was der Kaufpreis war: „Denn ihr wißt ja, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid.... sondern mit dem kostbaren Blut von Christus als eines makellosen und unbefleckten Lammes." (1.Petrus 1:18,19).  Es kann deshalb nur einen Erlöser geben - Jesus Christus, weil er es war, der das Lösegeld seines Lebensblutes bezahlte, und somit sein eigenes Leben für die verlorene Menschheit aufgab.  Zweitens, wie könnte die Jungfrau Maria möglicherweise unsere „Vermittlerin" sein, wenn die Bibel uns sehr eindeutig warnt: „Und es gibt keine Erlösung durch irgendeinen Anderen, denn es ist den Menschen kein anderer Name [Jesus Christus - siehe Vers 10] unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden müssen." (Apostel 4:12). - „Denn da ist nur ein Gott und ein Vermittler [nicht zwei] zwischen Gott und den Menschen, der Herr Jesus Christus." (1.Tim.2:5). Offensichtlich ist Jesus der Einzige, der dazu qualifiziert ist der Vermittler der Menschheit zu sein.  Und drittens, würde die Mutter von Jesus jemals behaupten, daß sie unsere Fürsprecherin sei, wenn gemäß 1.Johannes 2:1 es deutlich erklärt ist: „Wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der Gerechte." Würde die richtige Jungfrau Maria leben, würde sie im Widerspruch der Worte ihres Sohnes stehen? Doch das Buch, Thunder of Justice, das viele der sogenannten Botschaften verzeichnet, welche die falsche Jungfrau Maria verschiedenen Menschen auf der ganzen Welt übermittelt hat, erklärt, daß Marias Rolle die einer „Miterlöserin, Vermittlerin und Fürsprecherin" sei. „Während Golgatha in erster Linie die Szene der Passion unseres Herrn und seines Todes war, führte es auch dazu, daß Unsere Liebe Frau verborgene und mystische Wunden zu erleiden hatte. Gott will nun die kostbaren Wunden Unserer Lieben Frau nicht länger verbergen. Vielmehr möchte er, daß sein Volk versteht, welcheine enorme Reinigung die Menschheit erhalten hat und weiterhin empfangen wird durch Hingabe zu den verborgenen und geheimnisvollen Wunden der Jungfrau Maria." (Thunder of Justice, S.29). Als ob sie es wäre, die für uns gekreuzigt worden sei, oder ein unendliches Leben hätte, das sie uns Menschen hätte geben können!

Freunde, waren es Marias Wunden, über die Jesaja in seinem berühmten Kapitel 53 schrieb? War sie „geplagt, von Gott geschlagen und gequält?" War es sie, die „für unsere Ungerechtigkeiten verwundet" war, oder diejenige, die „wie ein Lamm zum Schlachten" geführt wurde? Nein, nein! Es war Christus! Jesaja hat kein Blatt vor den Mund genommen, als er schrieb: „Sicherlich hat er unser Leid auf sich genommen, und unseren Kummer getragen, und wir betrachteten ihn als geplagt, von Gott geschlagen und gequält. Jedoch wurde er wegen unserer Sünden verwundet, und für unsere Ungerechtigkeiten geschlagen. Er trug die Strafe, die unserem Frieden diente, und durch seine Wunden haben wir Heilung erfahren.... Er wurde misshandelt, gequält.... Er war wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wurde, und wie ein Schaf, das vor seinen Scherern verstummt, tat er seinen Mund nicht auf."(Jes.53:4-9). Es war Jesus Christus, der Sohn Gottes, der sagte: „Ich habe den Weinkelter allein getreten; und von den Menschen war Niemand mit mir dabei [auch nicht Maria]." (Jesaja. 63:3).

Dennoch behauptet das Buch „Thunder of Justice" daß, wenn Maria den Menschen erscheint, sie die folgenden Namen benutzen wird um sich zu identifizieren [alles Lästerungen]: „Lady aller Nationen,"  „Beschützer des Glaubens,"  „unbefleckte Empfängnis,"  „die Reine und Sündenlose,"  „Mutter der Kirche,"  „Königin des heiln Rosenkranzes,"  „unsere Dame von Guadalupe,"  „Seine unbefleckte Frau" [des heiligen Geistes],  „die zweite Eva," oder „neue Eva,"  „Königin der Welt,"  „Königin des Himmels," und schließlich „Königin des kommenden Zeitalters."

Denken Sie bitte nicht, daß ich bezüglich Maria respektlos bin, weil ich dieses Buch schreibe, denn ich hoffe und bete, daß ich sie am Tag der Wiederauferstehung treffen werde, wenn die Heiligen vom Grab hervorkommen. Sie war tatsächlich eine wunderbare Christliche Dame. Deshalb hatte Gott sie auserwählt, die Mutter des Messias zu sein. Aber wenn der Teufel ihr Bildnis verwendet um Seelen zu täuschen und zu verführen, dann muß ich als Wächter auf den Wänden von Zion die Trompete blasen. Deshalb möchte ich die Zeit nehmen, die Gotteslästerungen zu enthüllen, die mit einigen dieser Namen impliziert sind. Zuerst möchte ich mich an die Beifügung „unbefleckte Empfängnis"  zusammen mit der „reinen Sündenlosen" richten. Wußten Sie, daß, wenn Sie den Namen „unbefleckte Empfängnis" erwähnen, fast jeder glaubt, daß es sich um die Jungfrauengeburt von Jesus handelt? Aber das ist falsch. Die römisch-katholische Doktrin der „unbefleckten Empfängnis" hat überhaupt nichts mit der Geburt von Jesus zu tun. Anstatt bezieht es sich auf die Geburt der Jungfrau Maria, die gemäß der römisch-katholischen Kirche, ohne Makel der Erbsünde empfangen wurde. Aus diesem Grund ist sie die „reine Sündenlose" genannt. Die Bibel, im Gegenteil, ist ganz klar darüber, daß „alle gesündigt haben und die Herrlichkeit Gottes verfehlt haben" und "keiner ist gerecht, auch nicht einer." (Römer 3:23 und 3:10). Außerdem ist es sehr eindeutig aus den genealogischen Aufzeichnungen in der Bibel und aus der Tatsache, daß Maria eine vollblütige Israelitin war, daß sie auf beiden Seiten ihrer Familie von Abraham abstammte. Nun beachten Sie diese Aussage des Apostels Paulus im Hebräerbrief 2.16 über die menschliche Natur von Jesus: "Denn er (Jesus) nahm nicht das Wesen von Engeln an, sondern die Nachkommenschaft von Abraham." Und Abraham lebte in seinem gefallenen, fleischlichen Körper 2000 Jahre nachdem Adam und Eva aus dem Garten von Eden vertrieben wurden und mehrere Jahrhunderte vergangen waren, nachdem Gott die Welt wegen der Boshaftigkeit der Menschen durch eine Überschwemmung zerstört hatte. Dennoch möchten die katholische Kirche und die Marienbewegung, daß wir glauben, daß Maria heilig ist. Tatsächlich, das wohlbekannte katholische Ave Maria schließt die Wörter ein: heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes," bezüglich welcher die römisch-katholische Kirche im Katechismus der Christlichen Doctrin zugibt (S.27), daß sie von der Kirche selbst unter der Leitung des Heiligen Geistes zusammengesetzt wurden. Aber nicht einmal ist Maria in der Bibel heilige Maria" genannt, sondern im Gegenteil, die Bibel, die vom Heiligen Geist verfaßt ist (2.Petrus 1:21), soweit sie sich auf Jesus bezieht, spricht von ihm als „das Heilige, das geboren wird" und „das heilige Kind Jesus" (Lukas 1:35; Apostel 4:30 KJV). Christus ist die einzige Person in der Bibel, dessen menschliche Geburt so beschrieben wird!

Und abermals widerspricht „Thunder of Justice" das Wort Gottes in Bezug auf, was als „Annahme" etikettiert wurde: „Maria wurde in den Himmel angenommen... Wegen ihrer Sündlosigkeit brauchte ihr Körper nicht im Grabe zu verderben.... Die Kirche hat immer die Wahrheit bezüglich der Annahme von Maria gehalten, und im Jahre 1950 wurde es offiziell von Papst Plus XII als Teil des katholischen Dogmas erklärt." (Ibid. S.44). Diese Doktrin hat deshalb jetzt den Stempel der päpstlichen Unfehlbarkeit erhalten. Aber hat sie den Stempel der biblischen Autorität? Wenn wir unsere Bibeln studieren, um zu sehen ob „diese Dinge so waren," wie die gläubigen Beröer es gemäß Apostelgeschichte 17:11 taten, lernen wir tatsächlich, daß die einzigen Sterblichen, die von Adam bis auf den heutigen Tag zum Himmel genommen wurden, Henoch, Moses, Elias, und die vielen Heiligen waren, die mit Christus wieder belebt wurden, als er von den Toten auferstand. Die Bibel sagt von Henoch: „und Henoch wandelte mit Gott, und er war nicht mehr, denn Gott hatte ihn hinweggenommen" (Gen. 5:24). Von Elias sagt die Bibel, daß der Herr ihn in einem Wirbelsturm zum Himmel genommen hat (siehe 2.Könige 2:1). Bezüglich Moses finden wir unter Judas 9: „der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel Streit hatte und über den Leib Moses verhandelte," und in Matthäus 17:1-3 lesen wir folgendes als Jesus verwandelt wurde: „Da erschienen plötzlich vor [Petrus, Jakobus und Johannes] ihren Augen Moses und Elias und redeten mit Jesus." In dieser eindrucksvollen Szene hatte Jesus den drei Jüngern einen Blick seiner Herrlichkeit gegeben. Die zwei mächtigen Männer Gottes, die mit ihm erschienen, waren perfekte Vertreter jeder Person, die am Ende der Welt gerettet wird: Moses, obwohl bereits verstorben,  wurde von Christus wieder auferweckt, und ist deshalb ein Versprechen für alle, die in Christus sterben, daß sie auch bei der Wiederauferstehung der rechtschaffenen vom Grab hervorkommen werden (Joh.5:28, 29 und 1.Thess. 4:16), und Elias ist ein Typ aller Geretteten, die, wenn Christus wiedererscheint, noch leben um dann auch gen Himmel zu fahren (1.Thess. 4:17). Daß dies die richtige Interpretation ist, kann man in Matthäus 16:27,28 lesen und gemäß 2.Petrus1:16-18. mit der Aussage von Petrus vergleichen.

Zusätzlich zu den drei Patriarchen oben erwähnt, gab es eine Vielzahl von Heiligen, die bei der Auferstehung Christi aus ihren Gräbern hervorkamen. Matthew 27:51-53 erklärt: „Die Erde erbebte .. die Gräber eröffneten sich, und viele der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt und verließen ihre Gräber nach der Auferstehung Jesu und kamen in die heilige Stadt und wurden von Vielen gesehen" (siehe Matthäus 27:51,52). Epheser 4:8 zeigt uns, daß diese Leute (mehr Trophäen) beim Aufstieg von Jesus mit zum Himmel genommen wurden „Er ist aufgefahren zur Höhe und hat Gefangene mit sich geführt und hat den Menschen Gaben gegeben." Diese Helden des Glaubens wurden als Teil des antitypischen Angebotes der „Erstlingsfrüchte" vom Grab mit Jesus auferweckt und waren somit ein Versprechen für die letzte große Ernte aller anderen geretteten Menschen am Tag der Wiederauferstehung, wenn Jesus zurückkommt! Es ist auch interessant zu bemerken, daß ferner zur gegebenen Definition des Wortes „Annahme" von der römisch-katholischen Kirche - nämlich „die körperliche Aufnahme der Jungfrau Maria in den Himmel" - ist die primäre Definition des Wortes gemäß dem Universitätswörterbuch von Webster: „etwas als selbstverständlich betrachtet; eine Annahme; oder als wahr annehmen." Heute weiß ich mehr über die „Annahme" als wenn ich katholische Schulen besuchte, weil ich zur Zeit annahm, daß es die Wahrheit war.

Außerdem finde ich es sonderbar, daß der Apostel Johannes, der mehrere Jahre nach allen anderen Jüngern gestorben war, und der das Evangelium von Johannes und der Offenbarung in der Mitte der 90er Jahre schrieb (als er ein alter Mann war), überhaupt nichts davon erwähnte, daß Maria zum Himmel aufgenommen wurde, so wie es Rom behauptet. Johannes, von allen Jüngern, hätte wohl die maßgebende Autorität in dieser Angelegenheit gehabt. Beachten Sie bitte warum. Als sich der Tod von Christus auf dem Kreuz näherte, betrachtete er seine Mutter und seinen Jünger Johannes, der neben ihr am Fuß des Kreuzes stand. Als er dann auf ihr tieftrauriges Gesicht schaute und sich an den Jünger Johannes wendete, sagte er: „Frau, siehe dein Sohn! Darauf sagte er zu dem Jünger: Siehe deine Mutter! Und von dieser Stunde an nahm der Jünger sie zu sich in sein Haus." (Johannes 19:26,27). Christus hatte Johannes den Betreuer seiner Mutter gemacht, solange sie leben würde! „Johannes verstand ihn und übernahm die ihm aufgetragene Pflicht. Er nahm Maria mit in sein Heim und sorgte für sie zärtlich von dieser Stunde an. O du mitleidsvoller, lieber Heiland! Trotz aller leiblichen Schmerzen und Seelenangst gedenkst du an die Fürsorge deiner Mutter.... Indem Johannes die Pflicht, für sie zu sorgen, auf sich nahm, empfing er großen Segen. Sie erinnerte ihn ständig an seinen geliebten Meister." (das Leiden Christi S.25 ). Und Johannes schrieb über diese Angelegenheit in seinem Johannes-Evangelium nicht lange vor seinem Tod. Maria, die 25 bis 30 (oder mehr) Jahre älter war als er, war zweifellos schon gestorben. Warum hat Johannes dann nichts von der „Maria Himmelfahrt" in der Heiligen Schrift berichtet? Weil es sich einfach nicht ereignet hat! Denn Maria (sowie der geliebte Apostel) schläft friedlich in ihrem Grab bis zu dem kulminierenden Tag, wenn sie wieder die Stimme ihres Sohnes hören wird, wenn er sie am Morgen der Auferstehung aus dem Grab hervorruft!

Aber ist es richtig, daß Maria von Gott „sehr begünstigt" [oder gnädig akzeptiert] und „gesegnet unter den Frauen" war? (Lukas 1:28). Sie war von Gott auserwählt in ihrem Leibe [wie durch ein Wunder] zu empfangen und „einen Sohn zur Welt zu bringen," den sie „Jesus" nennen sollte. (Lukas 1:31). Aber der direkt folgende Vers stellt mit Klarheit fest, wer die einzige Person in diesem Vers ist, die verdient, gepriesen zu werden: „Er (Jesus) wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird über das Haus Jakobs in Ewigkeit regieren, und sein Reich wird kein Ende haben." (Lukas 1:32,33). Tatsächlich, nur einige Verse später, nachdem Maria empfangen hatte und zu ihrer Kusine Elisabeth gegangen war um sie zu besuchen, erklärte Maria mit ihren eigenen Lippen: „Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter," (Lukas 1:46, 47). Bemerken Sie bitte, daß Maria demütig zugab, daß das Kind innerhalb ihres Leibes der Sohn Gottes war - der seit langem versprochene Messias und Retter der Menschheit, der sich bereit erklärt hatte, ein Mitglied der menschlichen Familie zu werden, den sie Jesus nennen sollte, und der, sowie für alle Menschen der Welt, auch ihr Retter ist - denn der Name Jesus bedeutet: „Jehova ist Seelenheil" oder „Retter".

Maria hatte keine Illusionen, daß sie die „Mutter Gottes" war [von katholischem Ursprung und Teil des „Ave Maria"], denn kein Mitglied der Gottheit hat jemals eine ursprüngliche Mutter. „Yahweh" (oder „Jehova") ist der „Selbstexistierende," die grundlegende Bedeutung seines Namen, oder der große „Ich Bin" (Joh. 8:58). Moses, der vierzig Jahre lang mit „Ich Bin" sprach, verstand das sehr deutlich. Im Psalm 90, von dem er der Autor ist, schrieb er: „von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott!" Und die Vorhersage in Micha 5:1,2, wo Bethlehem von Judea genau als der Geburtsort des versprochenen Messias vorhergesagt wurde, beschreibt ihn als Einer „dessen Hervorgehen von Anfang an, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist." Maria verstand, daß sie „unter Frauen gesegnet" und so „sehr begünstigt" war, weil sie das menschliche Instrument war, wodurch ein Mitglied der Gottheit als Mensch leibhaftig werden konnte, um die Rettung der verlorenen menschlichen Rasse zu bewirken. Sie war die Mutter des Messias, des Gott-Menschen, der seine ursprüngliche Existenz zum Menschlichen übertragen hatte. Er wurde der Sohn des Menschen, aber er blieb ein göttliches Wesen (Gottheit) - der Sohn Gottes.

Maria wußte immer ihren richtigen Platz zu behalten. Als Gabriel ihr von der wunderbaren Weise erzählte, auf die sie ein Kind durch die Vermittlung des Heiligen Geistes empfangen würde, und daß „Darum auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden soll.... Denn mit Gott nichts ist unmöglich.", war ihre demütige Antwort: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort." (Lukas 1:35,37,38). Das Wort „Magd" ist im Griechischen „doule", was Sklavin bedeutet, entweder unfreiwillig oder freiwillig (wie für Maria). Eigentlich beschreibt das Wort echte Sklaverei, Leibeigenschaft, oder Knechtschaft; aber selbst wenn eine beschränkte Anwendung gemeint war, um auf eine wahrgenommene Beziehung zu einer anderen Person hinzudeuten, wie in der vorhergehenden Anerkennung von Maria, zeigte es eine Attitüde der Unterwerfung oder der Unterwürfigkeit des Benutzers des Wortes an. Auf jeden Fall ist es offensichtlich von Marias Worten, daß sie sich sehr demütig dem Willen Gottes fügte.

Das zeigt sich auch wieder, als sie das Haus ihrer Kusine Elisabeth erreicht, der zukünftigen Mutter von Johannes dem Täufer, der Bote von Christus für die Bekanntgabe seiner Ankunft und Mission. (Elisabeth und Maria waren beide unter der Einwirkung des Heiligen Geistes). Nachdem nun Elisabeth Maria als „die Mutter meines Herrn" anerkannt hatte (Lukas 1:43), antwortete Maria, wie bereits oben bemerkt: „Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter." Beachten Sie die Haltung, die in ihrer nächsten Bemerkung ausgedrückt ist: „Denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd betrachtet. Siehe, von nun an werden mich alle Generationen selig preisen." (Lukas 1:48). „Niedrigkeit" kommt von einem Griechischen Wort mit der Konnotation der „Demütigung" oder „Erniedrigung", und ist sehr passend in ihrer Wahl des Wortes „Magd" oder unterwürfige „Sklavin" ausgedrückt. Sie sagt also: „Vom sozialen, Prestige-weisen Standpunkt, bin ich ein Niemand." Und dann erkennt sie die Tatsache an, daß es das Kind ist, das sie trägt, welches der Held ist, und dessen mächtige Leistungen so wunderbar und so dauerhaft sein werden, daß alle zukünftigen Generationen, sogar in Ewigkeit, sie als „gesegnet" betrachten werden, weil sie bereit war als menschlicher Agent mit Gott zusammenzuarbeiten, um die Erlösung der Menschheit möglich zu machen. Es ist kaum vorstellbar, daß solch eine demütige Frau in der heutigen Welt als eine Person erscheinen würde, die sich solch anmaßende Titel und prahlerische Leistungen, wie vorher schon erwähnt, zusagen würde, wodurch sie zu einer Position der Gottheit erhoben würde. Interessanterweise kann man nirgendwo in der ganzen Bibel ein Gebet an Maria finden - weder ein Beispiel, daß sie irgendjemand auf wunderbare Art geholfen hat, noch irgendeine Versprechung, daß sie es könnte oder tun würde.

Jesus ist der Retter der Welt, das Lamm, das geschlachtet wurde, der Sünden-Träger, mit dessen Striemen und Wunden wir geheilt wurden, unsere Hoffnung für die Wiederauferstehung und das ewige Leben, unser Hohepriester und Vermittler vor dem Vater, der „Same" der Frau, die den Kopf der „Schlange" zerquetschen wird, der Nachkomme von David, der für immer und ewig Herrscher auf dem Thron von David sein wird. Nun wirklich, liebe Freunde, bemerken Sie diese schöne und unzweideutige Vorhersage der Geburt des Messias und die spätere Herrschaft auf dem Thron von David, seines menschlichen Vorfahren, wie es von Jesaja, dem Propheten des Evangeliums,  erklärt wurde: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, mächtiger Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht er über sein Reich; er festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, jetzt und für alle Zeiten. Der leidenschaftliche Eifer des Herrn der Heerscharen wird es vollbringen." (Jesaja 9:5,6). Diese Prophezeiung, liebe Freunde, enthält die volle Absicht des ganzen Himmels!


Thunder of Justice ist die Englische Originalfassung
des Deutschen Titels „Donner der Gerechtigkeit"


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