Die tödliche Wunde war verheilt


Obwohl die römische Kirche während der 1260-jährigen Periode aufblühte, zeigt uns Offenbarung 13:3 jedoch, daß das Biest eine tödliche Wunde erleiden würde, und diese Weissagung wurde im Jahr 1798 haargenau erfüllt. „1260 Jahre nach AD 538 wurde der Papst gefangen genommen (1798), und somit erhielt die katholische Kirche einen Todesstoß. Es geschah genauso, wie es im Buch der Offenbarung vorausgesagt war.... Während der französischen Revolution machte General Alexander Berthier [einer der Generäle von Napoleon]  unter Anordnung der revolutionären französischen Regierung  am 15. Februar 1798 in Rom eine Ankündigung und informierte Papst Pius VI und die Leute von Rom, daß der Papst keine Genehmigung mehr hätte weiterhin zu amtieren" (God Cares Vol.2, S.328). „Napoleon hatte den Papst entthront, weil das Papsttum behauptete die ursprüngliche Quelle der Ordnung, des Friedens, der Gesetze, und der Sicherheit in Westeuropa" zu sein. (the Temporal Power of the Vicar of Christ, S.27). Napoleon hatte beabsichtigt, daß es nie wieder einen anderen Papst geben sollte (1798). „Das Papsttum war verschwunden, keine Spur seines Daseins war verblieben; und von allen römisch-katholischen Mächten wurde nicht ein Finger gekrümmt um es zu verteidigen. Die ewige Stadt hatte keinen Prinz mehr und keinen Hohepriester, ihr Bischof war ein sterbender Mann in einem ausländischen Gefängnis; und ein Erlaß wurde herausgegeben, daß kein Nachfolger als Papst erlaubt würde" (Rome: From the Fall of the Western Empire, S.440). Mit anderen Worten, die Biestmacht erhielt eine tödliche Wunde, geradeso wie es die Bibel prophezeit hatte: „Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet." (Offb.13:3a). Aber das war nicht das Ende der Geschichte, denn die Bibel sagte weiterhin voraus: „Und seine tödliche Wunde wurde geheilt, und die ganze Welt wunderte sich über das Biest" (Offb.13:3b).

Aber sogar während der 1260 Jahre der päpstlichen Unterdrückung, als die „Frau", die wahre Kirche Gottes, schreckliche Verfolgung zu erleiden hatte, „nährte" sie Gott (oder sorgte sich um Seine Kinder). „Und es wurden der Frau zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliegen kann zu ihrem Ort, wo sie ernährt wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit, fern von dem Angesicht der Schlange. Und die Schlange schleuderte aus ihrem Maul Wasser nach der Frau, wie ein Strom, so daß sie von der Überschwemmung weggetragen werden sollte. Und die Erde half der Frau, und die Erde öffnete ihren Mund, und konsumierte die Überschwemmung, die der Drache aus seinem Maul hervorgebracht hatte" (Offb.12:14-16).

In Offenbarung 12:14 beschützt Gott die Frau davor, weggefegt zu werden, indem er ihr „zwei Flügel eines großen Adlers" bereitstellt - ein passendes Symbol der väterlichen Sorge Gottes für Seine Kinder. Als die Israeliten der ägyptischen Sklaverei entwichen, sagte Moses, daß Gott sie auf „Adlerflügeln" getragen hatte (Exodus 19:4). Im Psalm 91:4 lesen wir: „Er beschützt dich mit seinen Federn, unter seinen Flügeln findest du Zuflucht." Und Deuteronomium 32:9-12 sagt: „Der Anteil des HERRN ist sein Volk, Jakob der Bezirk seines Erbguts. Er fand ihn in der Wüste, in der Einöde,  im Geheul der Wildnis. Er umhegte ihn schützend, nahm sich seiner an, hütete ihn wie seinen Augapfel. Wie ein Adler, der seine Brut aus dem Nest hinausführt und über seinen Jungen flatternd schwebt, seine Federn über sie ausbreitet, sie aufnimmt, sie auf seinen Flügeln trägt, so leitete der HERR allein das Volk, und kein anderer Gott stand ihm zur Seite." Viele Christen litten unter der „Flut" der Verfolgung, die aus dem Maul der Schlange hervorkam, aber die „Erde half der Frau", und stellte natürlich geschützte und unbewohnte Gebiete für ihre Sicherheit zur Verfügung. Viele Christen flohen zu solchen Plätzen wie die Bergtäler der Alpen, selbst zu den Bergen, und zu den spärlich bevölkerten britischen Kolonien in Nordamerika. Aber das bringt eine wichtige Frage auf: Warum würde Maria vor dem Papsttum während der 1260 Jahre in die Wildnis fliehen, wenn es die römisch-katholische Kirche war, die Maria zur Anbetung erhoben hatte? Warum würde die Kirche sie - die Basis in ihrem System der Anbetung -  zerstören wollen? Wie könnte die Jungfrau Maria dann die „Frau" sein, die für 1260 Jahre in die Wildnis geflohen war um dort Zuflucht zu finden? Außerdem wann hatte die wirkliche Maria jemals hier auf Erden das Erlebnis, verfolgt zu werden, und von dem Drachen in die Wildnis getrieben zu werden, nachdem Jesus, ihr Sohn, zum Himmel gefahren war?  Daß die „Frau" von Offenbarung 12 die Jungfrau Maria sei, das paßt einfach nicht !

Demgegenüber ist Satan sehr unbarmherzig in seinem Zorn, die wahre Kirche Gottes zu vernichten, und wird keineswegs nachlässig sein in seinem Versuch jeden wahren Christen umzubringen. Entmutigt und frustriert weil er die wahre Kirche während der 1260 Jahre nicht zerstören konnte, richtet Satan nun in der Endzeit seine bitteren Angriffe an den „Rest ihrer Nachkommenschaft, welche Gottes Gebote halten und das Zeugnis Jesu haben" (Offenbarung 12:17). Liebe Freunde, Satan wird alles Mögliche versuchen sein Ziel zu erreichen und beabsichtigt selbst die Auserwählten irrezuführen - mit Unterstützung des römischen Reiches, oder der römisch-katholischen Kirche, oder anhand von spiritualistischen Erscheinungen der Jungfrau Maria.

„Die katholische Kirche ist erklärtermaßen römisch.  Ihr offizieller Name ist auch heute noch heilige katholische und apostolische Kirche von Rom, so wie es während der meisten Zeit ihrer langen Geschichte gewesen war." (God Cares, Vol. 2,  S.327).  Gemäß Offenbarung 13:2 wird es klar, daß der Drache [das römische Reich, das Satan benutzte um sein Ziel zu erreichen] gab ihm [der römisch-katholische Kirche mit dem Papst an der Spitze] seine Macht und seinen Sitz [oder Thron] und große Autorität.

„Ein Thron ist ein Symbol der Autorität. Aber da diese Stelle in der Bibel bereits die Wörter „Macht" und „Autorität" beinhalten, erwartet man hier, daß „Thron" einen wörtlicheren Sinn übermitteln würde. Im Grunde ist ein Thron ein Ort, wo eine wichtige Person sitzt. Andere Bedeutungen für Thron sind die griechische Cathedra und der lateinische Sedes, der im Altenglischen als „See" bezeichnet wurde (hat nichts mit dem deutschen „der See" oder „die See" zu tun). In der katholischen Kirche nennt sich das Gebäude, in dem sich der Thron (oder Cathedra) eines Bischofs befindet, Kathedrale (gewöhnlich als Dom bezeichnet). Die Stadt, in der sich sein Thron befindet, ist sein „See". Der oberste „See" ist im Katholizismus der „Heilige See" (Sedes), die Stadt, in der sich der Thron des Papstes befindet. Das ist die Stadt Rom." (Ibid). Seit Mussolinis Lateranvertrag mit Italien wird der „heilige See" Vatikan genannt, eine Stadt, die sich mit einer Fläche von  0,44 quadrat km  auf dem Vatikanhügel innerhalb von Rom befindet (Ibid - Randbemerkung). Offenbarung 17:9 entblößt eine weitere kennzeichnende Eigenschaft der großen „Hure" im Rahmen der Bibelweissagung: „Hier ist der Verstand, der Weisheit hat! Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt."  Diesbezüglich ist das folgende von einer katholischen Quelle anerkannt: „Innerhalb der Stadt Rom ist die Stadt auf sieben Hügeln, wo sich das ganze Gebiet des eigentlichen Vatikan Staates befindet." (Catholic Encyclopedia S.529). Es sollte auch bemerkt werden, daß der Name Vatikan aus den lateinischen Wörtern „Vatis" und „Can" zusammengesetzt ist, wobei „Vatis" Wahrsager bedeutet, und „Can" die Schlange.  So kann man Vatikan wörtlich als „prophezeiende Schlange" interpretieren. So ist es nicht erstaunlich, daß die Türgriffe der neuen St. Marys Cathedral in San Francisco wie Schlangen skulptiert sind, und ein großes päpstliches Wappen im Vatikanmuseum eine Skulptur von einem Drachen ist. Dann haben wir auch die schlangenartigen Krücken, die von Bischöfen und hohen Amtsleitern in der katholischen Kirche des Mittelalters benutzt wurden.

In Jesaja 14:12-14 steht geschrieben, daß es der größte Wunsch und Zweck im Leben des Teufels ist, sich den Thron Gottes widerrechtlich anzueignen: „Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie wurdest du zu Boden geschmettert, der du alle Völker niederschlagen hast! Du aber gedachtest in deinem Herzen: Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden setzen. Ich werde über die hohen Wolken auffahren und so wie der Allerhöchste sein". Ich bin so dankbar für den nächsten Vers, der uns das Schicksal des Teufels zeigt: „Aber du wirst ins Totenreich hinabgestoßen werden, in den hintersten Winkel der Grube, zum tiefsten Bereich des Grabes." Glauben Sie nicht, daß der Teufel hinter dem Papst von Rom steckt, der behauptet, die Macht Gottes auf Erden zu haben? Paulus wußte, daß sich diese Macht erheben würde, und schrieb darüber in seinem zweiten Brief an die Thessalonicher: „Laßt euch von niemanden betrügen, denn dieser Tag  [die Wiederkehr Christi] wird nicht kommen, es sei denn, daß zuerst der Zerfall des Glaubens eintreten wird [eine Apostasie der Kirche Gottes - vom griechischen Wort apostasia abgeleitet - in diesem Fall ein Auswuchs, wohlbekannt als Kirche von Rom] und daß der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart wird, der Sohn der Verdammnis, der sich über alles erhebt, was Gott ist oder angebetet wird, so daß er sich als Gott im Tempel von Gott aufsetzt und vorgibt, daß er Gott sei. Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch dies gesagt habe, als ich noch bei euch war?" (2.Thess.2:3-5). Wenn Leute nur ihre Bibeln studieren würden so wie die Bibel es selbst erklärt nämlich „Grundsatz auf Grundsatz, Linie auf Linie, hier ein wenig und dort ein wenig" (Jesaja 28:10). Mit anderen Worten, durch Vergleich von Stellen in der Bibel mit anderen Stellen würden sie die Wahrheit mit Hilfe der Leitung des heiligen Geistes finden.

Gemäß der Weissagung von Offenbarung 13:3 würde der tödliche Hieb nicht töten, sondern die Katholische Kirche nur verwunden; und man kann erkennen, daß ihre „tödliche Wunde" im Gange ist sich zu verheilen. „So kam es, daß Napoleon 1801 ein „Konkordat" (oder einen Vertrag zwischen Staat und Kirche) mit einem neuen Papst unterzeichnete. Jedoch im Jahr 1870 wurde die Lage der Kirche mit dem Aufstieg der neuen Nation von Italien vorübergehend verschlechtert, weil zu der Zeit die päpstlichen Gebiete (ein wesentlicher Teil der italienischen Halbinsel), welche die Kirche schon seit Jahrhunderten in Besitz hatte, vom italienischen Staat einfach annektiert wurden... Aber dann (1929) verbesserte sich die Lage, wenn Mussolini ein neues Konkordat unterzeichnete, das dem Papst Vollmacht über den Vatikanstaat gab, eine Stadt von 0,44 quadrat km innerhalb von Rom einschließlich der Sankt Peter Kathedrale" (God Cares, Vol. 2, S.346). Der Vatikan hatte Mussolini an die Macht gebracht, und Mussolini zeigte sich erkenntlich, indem er die katholische Kirche als einzige Religion für ganz Italien verordnete und ihr 750 Millionen Lire in Bar und eine Milliarde in Staatsobligationen gab..

Seit 1929 hat die Wunde schnell geheilt. Das protestantische Amerika, das auf Separation von Staat und Kirche gegründet war, und das einst die Errichtung der päpstlichen Macht im Lande laut protestiert hatte [das Wort „Protestant" hat den Ursprung in der Zeit der Reformation wenn viele Leute gegen das protestierten was katholisch war], begrüßt sie jetzt mit offenen Armen. Zeiten haben sich sicher geändert, und sogar Amerika „wundert sich" über das Biest! 1951 fragte Präsident Harry Truman den Senat, seine Nominierung für einen Botschafters zum Vatikan zu genehmigen, worauf sich Amerika im Lande weit und breit mit Erbitterung empörte. Truman schließlich zog seine Bitte für die Nominierung zurück, nachdem „fast alle protestantischen Kirchen im Lande ihre Opposition formell und häufig mit Erbitterung verkündeten" (Church State and Freedom, S.302). Es ist jedoch nicht so lange her (1984), daß Präsident Reagans Nominierung von William A. Wilson als Botschafter zum Vatikan vom Senat mit überwiegender Mehrheit (81-13) genehmigt wurde. Zur Zeit gab es nur wenige Stimmen, die sich um Separation von Staat und Kirche kümmerten. Das Ereignis was dann folgte, war unglaublich wegen der Schnelligkeit, mit der es geschah und wegen der Teilnehmer, die damit verbunden waren. Dieses Ereignis war der Niedergang des Kommunismus in Polen aufgrund der Bestrebung und Verschwörung von Präsident Ronald Reagan und Papst Johannes Paul II, wie es auf dem Umschlag von Time (24.Feb.1992) zur Schau gestellt war [ist das eine Erfüllung der Prophezeiung, daß die „Hure" mit den „Königen der Erde Unzucht" begehen würde? (Offb.17:1,2). Der Vatikan ist ein religio-politisches System, dessen Ziel es ist, die Welt zu kontrollieren!] Und dann erschien Johannes Paul II in einer speziellen zweifachen Ausgabe auf dem Umschlag von Time (26.Dez.1994 und 2.Jan.1995) als „Mann des Jahres".  Einfach unglaublich! Da fragte ich mich nur, wie das Volk reagiert hätte, wenn die größte wöchentliche Zeitschrift statt dessen den wirklichen Alias des Papstes bekannt gemacht hätte, so wie es der Apostel Paulus in seinem zweiten Brief an die Thessalonicher geschrieben hat - der „Mensch der Sünde" (2.Thes.2:3). Diese Ausgabe von Time erschien nur zweieinhalb Monate nach der 9. Oktober 1995 Ausgabe von U.S. News, wo auch auf dem Umschlag Papst Johannes Paul II gezeigt war. Die Schlagzeile sagte: „Ehren Sie Ihren Vater" was eine zusätzliche Lästerung war, die von einer Zeitschrift in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde. Hat protestant Amerika vergessen, daß die Bibel uns deutlich ermahnt: „Nennt keinen Mann auf Erden euren [geistlichen] Vater, denn nur einer ist euer Vater, (und) der ist im Himmel." (Matt.23:9). Wußten Sie, daß gemäß der Doktrinen der katholischen Kirche Ihr geistlicher „Vater" der Papst von Rom ist und Ihre geistliche „Mutter" die Jungfrau Maria? Der katholische Katechismus erklärt: „Der Papst ist der geistliche Vater aller Christen" und „Die heilige Jungfrau Maria ist unsere Mutter insbesondere, weil wir als Brüder von Jesus auch Kinder von Maria sind." (a Catechism of Catholic Doctrine, S.15,27). Ich finde es sehr interessant, daß die amerikanische Ausgabe dieses Buches ursprünglich von Marian Publications im Jahre 1973 veröffentlicht wurde.

Getreue Protestanten, wo sind heute die Reformer? Nicht nur scheint die protestantische Reformation ein Ding der Vergangenheit zu sein, aber es ist jetzt erkenntlich, daß die Kirchen der Welt sich auf gemeinsamen Punkten des Glaubens vereinigen, und Maria könnte diejenige sein, welche die alten Wunden wieder zur Heilung bringen würde. Papst Johannes Paul II betet jeden Tag zur Jungfrau Maria, und er schreibt es ihr zu sein Leben gerettet zu haben (Life, Dez.1996, S.48). „Es war am 13. Mai 1981 während einer Audienz im Petersplatz unter freiem Himmel vor 75000 Besuchern und 11 Millionen Fernsehzuschauern, als Papst Johannes Paul ein kleines Mädchen in der Menschenmenge entdeckte, was ein Bildchen von der lieben Frau von Fatima (Mutter Christi?) trug. Gerade als er sich von seinem langsam bewegenden Papamobil in einer spontanen Geste zu dem Kind herüberneigte, hatte der gedungene Attentäter, Mehmet Ali Agca, zwei Kugeln genau dahin geschossen, wo vor einem Augenblick sein Kopf war. Zwei Pilger waren getroffen und fielen um. Im selben Moment konnte man noch zwei weitere Schüsse hören. Aber diesmal war der Papst getroffen, und Blut verfärbte seinen weißen Messrock." (Keys of his Blood, S.46). „11 Jahre später, am 13. Mai 1992 [und dann wieder 1994], ging Johannes Paul II nach Fatima und bedankte sich bei der lieben Frau von Fatima dafür, daß sie sein Leben im Attentat von 1981 verschont hatte" (Thunder of Justice, S.151). Niemand ist der Jungfrau Maria mehr ergeben als Johannes Paul II, denn er hat sich und sein Pontifikat der lieben Frau von Fatima gewidmet, und hat den Buchstaben M (für Maria) in seinem Wappen einbegriffen. Sein persönliches Motto, das im Inneren seines Gewandes eingestickt ist erklärt auf Latein „totus tuus sum Maria" (Maria, ich bin Dein ganz und gar) - A Woman rides the Beast, S.459.

Darüberhinaus ist Johannes Paul [sowie viele andere] fest davon überzeugt, daß Maria den Kommunismus in ganz Europa zu Ende gebracht hat. Sein Glaube ist in den berühmten Weissagungen von Maria zu Fatima (1917) verwurzelt. Gemäß Schwester Lucia, eines der Kinder, die behaupteten sie gesehen zu haben, sagte die Jungfrau den Aufstieg des sowjetischen Totalitarismus voraus, bevor es geschah. In einer nachfolgenden Vision führte Maria den Papst und seine Bischöfe dazu, Russland zu ihrem makellosen Herzen zu widmen, um den Kommunismus zu Ende zu bringen.

Laut Lucia, waren die Bestrebungen des Papsttums erfolglos, diese Weihe im Jahre 1942, 52 und 82 durchzuführen. Endlich dann, im Jahre 1984, war Johannes Paul der Papst, der diese Weihe erfolgreich machte - und sogleich im nächsten Jahr, als Michail Gorbatschow zur Macht kam, erfolgte der Zusammenbruch der Sowjetunion. Pater Robert Fox von der Fatima Familie heiligen Stätte zu Alexandria in South Dakota (USA) sagte, daß die Welt zu gegebener Zeit erkennen würde, daß die Niederlage des Kommunismus auf Fürsprache der Mutter von Jesus wahr gekommen ist." (Time, 30.Dez.1991, S.64,65). Der ehemalige sowjetische Führer Michail Gorbatschow sagte sogar, daß Papst Johannes Paul II die „höchste Autorität auf Erden" sei. Das ist eine erstaunliche Aussage, wenn man bedenkt, daß es vom ehemaligen Führer des russisch kommunistischen Systems kam !

Johannes Paul II unternahm die größte ökumenische Bewegung in der Geschichte der Kirche mit dem Ziel alle Religionen unter Roms Führung zu vereinigen. Am 27. Oktober 1986 brachte der Papst die Führer der Hauptreligionen der Welt in Assisi, Italien zusammen, um für Frieden zu beten. In dieser Versammlung waren unter anderem auch Schlangen-Anbeter, Buddhisten, Moslems, Hindus, Spiritisten, und nordamerikanische Medizinmänner. Der Papst sagte, daß sie alle denselben Gott anbeteten, und daß ihre Gebete eine geistige Energie erzeugen, die ein neues Klima für Frieden verursacht. Eine neue Weltreligion, die in der Bibel vorausgesagt ist (Offb.13:3,4,12; 17:12-14), bildet sich vor unseren Augen, wobei es sich herausstellt, daß der Vatikan das Hauptquartier dieser Bewegung ist. Wäre das nicht etwa „geistliche Unzucht?"

Wie schon vorher erwähnt sah der Apostel Paulus  daß sich Irrtümer in der Kirche einfinden und den Weg für die Entwicklung des Papsttums vorbereiten würden. Nach und nach, erst verstohlen und stillschweigend, dann aber, als es an Kraft zunahm und die Herrschaft über die Gemüter der Menschen gewonnen hatte, führte das Mysterium der Gesetzlosigkeit mehr in der Öffentlichkeit sein betrügerisches und blasphemierendes Werk aus. Kaum merkbar fanden heidnische Gebräuche ihren Weg in die christliche Gemeinde. Zwar wurde das Gemüt des Nachgebens und der Zustimmung eine Zeitlang durch die heftige Verfolgung, welche die Gemeinde Gottes unter dem Heidentum erduldete, zurückgehalten, aber als die Verfolgung aufhörte und das Christentum die Höfe und Paläste von Königen betrat, vertauschte es die demütige Einfachheit Christi und seiner Apostel mit dem Gepränge und dem Stolz der heidnischen Priester und Herrscher, und an Stelle der Forderungen Gottes setzte es menschliche Theorien und Überlieferungen ein. Die angebliche Bekehrung von Konstantin früh im vierten Jahrhundert brachte große Freude, und angetan mit dem Schein der Gerechtigkeit zog die Welt in die Kirche ein. Jetzt machte das Werk der Verderbnis schnellen Fortschritt. Das Heidentum wurde nun, während es besiegt zu sein schien, der Sieger. Seine Denkensart beherrschte die Kirche. Seine Lehren, Gepränge und Aberglaube wurden dem Glauben und der Gottesverehrung der bekennenden Nachfolger Christi einverleibt.

Dieser Kompromiß zwischen Heidentum und Christentum hatte die Entwicklung des ‚Menschen der Gesetzlosigkeit' zur Folge, von dem die Prophezeiung voraussagte, daß er der Widersacher sei und sich über Gott erhöhen werde. Dieses riesenhafte System der falschen Religion ist ein Meisterstück der Macht Satans - ein Denkmal seiner Bestrebungen, sich selbst auf den Thron zu setzen und die Erde nach seinem Willen zu beherrschen.

.... Satan wußte sehr wohl, daß die Heilige Schrift die Menschen befähigen würde, seine Täuschungen zu erkennen und seiner Macht zu widerstehen. So hatte doch selbst der Heiland der Welt seinen Angriffen durch das Wort Gottes widerstanden. Bei jedem Ansturm hielt Christus ihm den Schild der ewigen Wahrheit entgegen und sagte: ‚Es steht geschrieben'. Jeder Einflüsterung des Feindes widerstand er durch die Weisheit und Macht des Wortes. Um die Herrschaft über die Menschen aufrechtzuerhalten und seine Autorität zu befestigen, mußte Satan das Volk in Bezug auf die Heilige Schrift in Unwissenheit halten. Die Bibel würde Gott erheben und den sterblichen Menschen ihre wahre Stellung anweisen; deshalb mußten ihre heiligen Wahrheiten geheim gehalten und unterdrückt werden. Dieser Plan wurde von der Kirche angenommen. Jahrhundertelang war die Verbreitung der Bibel (in der Volkssprache) verboten; das Volk durfte sie weder lesen noch im Hause haben, und gewissenlose Priester und Prälaten interpretierten ihre Lehren um ihre eigenen Ansprüche aufrecht zu erhalten. Auf diese Weise wurde das Kirchenoberhaupt beinahe allgemein als Statthalter Gottes auf Erden anerkannt, der mit Autorität über Kirche und Staat ausgestattet worden sei.... Um den vom Heidentum Bekehrten ein Ersatzmittel für die Verehrung von Götzen zu bieten [Statuen der Jungfrau Maria] und so ihre äußerliche Annahme des Christentums zu befördern, wurde stufenweise die Anbetung von Bildern und Reliquien im christlichen Gottesdienst eingeführt." (der große kosmische Konflikt - 3.Kapitel).


Thunder of Justice ist die Englische Originalfassung
des Deutschen Titels „Donner der Gerechtigkeit"


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