Die Entscheidung in Galiläa
Kapitel  41


Gemäß Johannes 6,22-71.

Christus wußte, daß ein Wendepunkt in seinem Dasein erreicht war, als er es den Menschen untersagte, ihn zum König auszurufen. Die Volksmenge, die ihn heute auf den Thron heben wollte, hätte sich am nächsten Tag von ihm abgewandt. Sobald ihr selbstsüchtiger Ehrgeiz enttäuscht worden wäre, hätte sich ihre Liebe in Haß und ihr Lob in Fluch verwandelt. Doch obwohl Christus dies wußte, unternahm er nichts, um die Krise abzuwenden. Von Anfang an hatte er seinen Nachfolgern keinerlei Hoffnung auf irdische Belohnungen gemacht. Einem Mann, der sein Jünger werden wollte, sagte er: „Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, wo er sein Haupt hinlege." Matthäus 8:20. Hätten die Menschen zugleich Christus und die Welt besitzen können, würden sie ihn in Scharen ihrer Treue versichert haben. Eine solche Hilfe aber konnte er nicht annehmen. Viele seiner Anhänger damals wurden von der Hoffnung auf ein weltliches Königreich angezogen. Sie sollten eines besseren belehrt werden. Die tiefe geistliche Bedeutung des von ihm vollbrachten Speisungswunders war von ihnen nicht verstanden worden. Sie aber wollte er ihnen darlegen. Diese neue Offenbarung würde jedoch eine strengere Prüfung nach sich ziehen.

Überall sprach man über das Speisungswunder, und schon früh am nächsten Morgen strömten die Leute nach Bethsaida, um Jesus zu sehen. Sie kamen in großer Zahl über Land und auch über den See. Die ihn am Abend zuvor verlassen hatten, kehrten zurück in der Annahme, ihn dort noch anzutreffen; denn es war kein Boot vorhanden, mit dem er zum anderen Seeufer hätte übersetzen können. Ihr Suchen blieb jedoch ergebnislos. Deshalb wandten sich viele wieder nach Kapernaum, um ihn dort zu suchen.

Inzwischen befand er sich nach nur eintägiger Abwesenheit wieder in der Landschaft Genezareth. Gleich bei seiner Ankunft „erkannten die Leute ihn alsbald und liefen im ganzen Land umher und hoben an, die Kranken umherzutragen auf Betten, sobald sie hörten, wo er war". Markus 6:54,55.

Nach einiger Zeit ging er in die Synagoge. Dort fanden ihn die Leute, die aus Bethsaida gekommen waren, und erfuhren, wie er den See überquert hatte. Die Jünger erzählten der staunenden Menge in allen Einzelheiten von der Heftigkeit des Sturms, dem stundenlangen fruchtlosen Rudern gegen widrige Winde, der Erscheinung des auf dem Wasser wandelnden Christus, von der Furcht, in die sie dadurch gerieten, und wie Christus sie beruhigte, von dem Wagnis des Petrus, dessen Ausgang und wie plötzlich der Sturm aufhörte, so daß das Boot anlegen konnte. Viele aber, die mit diesem Bericht nicht zufrieden waren, sammelten sich um Jesus und fragten ihn: „Rabbi, wann bist du hergekommen?" Johannes 6:25. Sie hofften, noch einmal von ihm selbst eine Schilderung des Wunders zu hören.

Jesus aber befriedigte ihre Neugier nicht. Traurig erwiderte er: „Ihr suchet mich nicht darum, daß ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und seid satt geworden." Johannes 6:26. Sie suchten ihn nicht aus achtbaren Beweggründen. Das Brot hatte sie gesättigt, und nun erwarteten sie, weitere irdische Wohltaten zu empfangen, wenn sie sich an ihn hielten. Der Heiland aber beschwor sie: „Verschafft euch doch nicht die Speise, die vergänglich ist, sondern die Speise, die für das ewige Leben vorhält." Johannes 6:27 (Menge). Mit anderen Worten: Trachtet nicht nur nach irdischem Gewinn! Laßt es nicht euer Hauptanliegen sein, für das diesseitige Leben zu sorgen, sondern strebt nach geistlicher Speise, das heißt, nach jener Weisheit, die bis ins ewige Leben fortwirkt und die allein der Sohn Gottes schenken kann; „denn Gott, der Vater, hat ihn dazu ermächtigt". Johannes 6:27 (GN).

Augenblicklich war das Interesse der Hörer geweckt. Sie riefen aus: „Was sollen wir tun, daß wir Gottes Werke wirken?" Johannes 6:28. Sie hatten vieles und Schweres geleistet, um sich vor Gott angenehm zu machen. Bereitwillig hätten sie jeder neuen Vorschrift zugestimmt, durch deren Befolgung sie sich ein größeres Verdienst verschaffen konnten. Ihre Frage bedeutete eigentlich: Was sollen wir tun, um uns den Himmel zu verdienen? Welchen Preis müssen wir zahlen, um das künftige Leben zu erlangen?

„Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, daß ihr an den glaubet, den er gesandt hat." Johannes 6:29. Als Preis fordert der Himmel die Annahme Jesu. Der Weg zum Himmel geht über den Glauben an „Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt". Johannes 1:29.

Die Menschen aber wollten diese Erklärung nicht als göttliche Wahrheit annehmen. Jesus hatte genau das getan, was die Weissagungen über die Taten des Messias vorausgesagt hatten; aber die Menschen vermißten, was ihre selbstsüchtigen Hoffnungen sich als sein Wirken vorgestellt hatten. Gewiß, Christus hatte die Menge mit Gerstenbroten gesättigt. Doch war Israel in den Tagen Moses nicht vierzig Jahre durch Manna ernährt worden? Weit größere Segenstaten erwartete man vom Messias. Unzufriedenen Herzens fragen sie, weshalb Jesus, wenn er schon so viele wunderbare Taten vollbrachte, deren Zeugen sie wurden, dem jüdischen Volk nicht Gesundheit, Kraft und Reichtum schenkte, es nicht von den Unterdrückern befreite und ihm nicht zu Macht und Ansehen verhalf. Daß Jesus zwar der Gesandte Gottes, nicht aber der König Israels sein wollte, war für sie ein Geheimnis, das sie nicht ergründen konnten. Seine Weigerung wurde mißverstanden. Viele schlossen daraus, daß er auf seinen Ansprüchen deshalb nicht zu bestehen wagte, weil er selbst an dem göttlichen Charakter seiner Sendung zweifelte. So öffneten sie sich dem Unglauben, und die Saat, die Satan ausgestreut hatte, brachte die entsprechenden Früchte: Mißverständnisse und Abfall.

Jetzt fragte ihn ein Schriftgelehrter halb spöttisch: „Was tust du denn für ein Zeichen, auf daß wir sehen und glauben dir? Was wirkest du? Unsre Väter haben das Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht: ‚Er gab ihnen Brot vom Himmel zu essen.'" Johannes 6:30,31.

Die Juden ehrten in Mose den Spender des Manna und priesen so den Mittler, wobei sie den aus den Augen verloren, der die Tat eigentlich vollbracht hatte. Ihre Vorfahren hatten gegen Mose gemurrt, an ihm gezweifelt und seine göttliche Mission geleugnet. In der gleichen Gesinnung verwarfen die Nachkommen dieser Männer jetzt den, der ihnen die Botschaft Gottes ausrichtete. „Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben." Johannes 6:32. Der Spender des Manna stand vor ihnen. Christus selbst hatte ja die Hebräer durch die Wüste geführt und sie täglich mit Himmelsbrot gesättigt. Diese Nahrung war ein Sinnbild für das wahre Himmelsbrot. Der lebenspendende Geist, ein Ausfluß der unendlichen Fülle Gottes, ist das wahre Manna. „Denn", so sagte Jesus, „das Brot Gottes ist das, welches aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt." Johannes 6:33 (Menge).

Einige Hörer meinten noch immer, daß Jesus auf irdische Nahrung hinwies, und riefen aus: „Herr, gib uns allewege solch Brot." Daraufhin wurde Jesus deutlich: „Ich bin das Brot des Lebens." Johannes 6:34,35.

Das Bild, das Jesus gebrauchte, war den Juden vertraut. Schon Mose hatte unter dem Einfluß des Heiligen Geistes den Israeliten gesagt, „daß der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des Herrn geht". 5.Mose 8:3. Und der Prophet Jeremia hatte geschrieben: „Dein Wort ward meine Speise, sooft ich's empfing, und dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost." Jeremia 15:15. Selbst die Rabbiner kannten ein Sprichwort, wonach das Essen von Brot in geistlichem Verständnis Studium des Gesetzes und Erfüllung guter Werke bedeutete, und oft hieß es, daß bei der Ankunft des Messias ganz Israel gesättigt würde. Die Lehren der Propheten enthüllten den tiefen geistlichen Sinn, der in dem Brotwunder steckte. Diese Bedeutung wollte Christus seinen Hörern in der Synagoge erschließen. Hätten sie die Schrift verstanden, dann würden sie auch erfaßt haben, was seine Worte bedeuteten: „Ich bin das Brot des Lebens." Johannes 6:34,35. Erst einen Tag zuvor war die große, ermattete und müde Volksmenge durch das Brot gesättigt worden, das er gespendet hatte. Wie sie durch dieses Brot körperlich gekräftigt und erfrischt worden waren, so hätten sie durch Christus geistliche Kraft für das ewige Leben erhalten können. Er fuhr deshalb fort: „Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten." Johannes 6:34,35. Aber er fügte auch hinzu: „Ihr habt mich wohl gesehen, glaubt aber doch nicht." Johannes 6:36 (Menge).

Sie hatten Christus durch ein Zeugnis des Heiligen Geistes, durch eine Offenbarung Gottes, erkannt. Die lebenden Beweise seiner Macht hatten sie tagtäglich vor Augen gehabt. Trotzdem fragten sie nach einem weiteren Zeichen. Hätten sie es auch erhalten, so wären sie doch weiterhin ungläubig geblieben. Konnte das Gesehene und Gehörte sie nicht überzeugen, dann hatte es keinen Sinn, ihnen noch wunderbarere Dinge zu zeigen. Der Unglaube findet für den Zweifel stets einen Grund und diskutiert den sichersten Beweis hinweg.

Wiederum rief Christus jenen starrsinnigen Herzen zu: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." Johannes 6:37. Alle, die ihn im Glauben annähmen, so versicherte er, werden das ewige Leben erlangen. Nicht ein einziger könnte verlorengehen. Weder die Pharisäer noch die Sadduzäer brauchten sich weiterhin über das künftige Leben zu streiten. Und niemand brauchte länger in hoffnungslosem Leid um seine Toten zu trauern. „Denn das ist der Wille meines Vaters, daß, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, habe das ewige Leben; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage." Johannes 6:40.

Die Volksführer waren jedoch beleidigt und sprachen: „Ist dieser nicht Jesus, Josephs Sohn, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie spricht er denn: Ich bin vom Himmel gekommen?" Johannes 6:42. Sie wollten dadurch Vorurteile erwecken, indem sie verächtlich auf Jesu niedrige Herkunft anspielten. Voller Geringschätzung erinnerten sie an sein Leben als Arbeiter in Galiläa sowie an seine Familie, die arm und von geringem Stande war. Die Ansprüche dieses ungelehrten Zimmermannes wären, so behaupteten sie, keiner Aufmerksamkeit wert. Das Wunderbare seiner geheimnisvollen Geburt nahmen sie zum Anlaß, von einer zweifelhaften Herkunft zu sprechen und die irdischen Umstände seiner Geburt als Makel hinzustellen.

Jesus versuchte nicht, das Geheimnis seiner Geburt aufzuhellen. Er beantwortete weder die Fragen bezüglich seiner himmlischen Herkunft noch die, wie er auf dem See hatte wandeln können. Überhaupt lenkte er die Aufmerksamkeit nicht auf die Wunder, die sein Leben auszeichneten. Freiwillig hatte er auf hohes Ansehen verzichtet und statt dessen Knechtsgestalt angenommen. Seine Worte und Taten aber bezeugten wer er wirklich war. Alle, deren Herzen der göttlichen Erleuchtung geöffnet waren, erkannten in ihm den eingeborenen Sohn „vom Vater, voller Gnade und Wahrheit". Johannes 1:14.

Das Vorurteil der Pharisäer lag tiefer, als aus ihren Fragen hervorging, es wurzelte in der Verderbtheit ihrer Herzen. Jedes Wort und jede Tat Jesu rief in ihnen Widerstand hervor; denn der Geist, den sie hegten, fand bei ihm keinen Widerhall.

„Nur der kann zu mir kommen, den der Vater, der mich gesandt hat, zu mir führt. Und ich werde jeden, der zu mir kommt, am letzten Tag vom Tod erwecken. Die Propheten haben geschrieben: ‚Gott selbst wird sie alle unterweisen. Wer den Vater hört und von ihm lernt, der kommt zu mir.'" Johannes 6:44,45 (GN). Niemand wird je zu Christus kommen, der nicht darauf eingeht, daß die Liebe des Vaters uns zu ihm führt. Gott zieht alle Herzen zu sich. Nur wer dem Widerstand leistet, weigert sich auch zu Christus zu kommen.

Mit den Worten: „Gott selbst wird sie alle unterweisen" bezog sich Jesus auf die Weissagung des Jesaja: „Alle deine Söhne sind Jünger des Herrn, und großen Frieden haben deine Söhne." Jesaja 54:13. Dieses Schriftwort wandten die Juden auf sich an. Sie rühmten sich damit, daß Gott ihr Lehrer sei. Jesus aber wies ihnen nach, wie vergeblich solch ein Anspruch ist; denn er sagte: „Wer den Vater hört und von ihm lernt, der kommt zu mir." Johannes 6:44,45 (GN). Nur durch Christus konnten sie Kenntnis über den Vater erlangen. Die menschliche Natur konnte die Erscheinung seiner Herrlichkeit nicht ertragen. Wer von Gott gelernt hatte, lauschte der Stimme des Sohnes und erkannte in Jesus von Nazareth den, der durch sein Wesen und durch Offenbarung den Vater darstellte.

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben." Johannes 6:47. Johannes, der Lieblingsjünger, hatte diesen Worten gelauscht; durch ihn erklärte der Heilige Geist den Gemeinden: „Das ist das Zeugnis, daß uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und solches Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben." 1.Johannes 5:11,12. Jesus versprach: „Ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage." Johannes 6:44. Christus wurde eins mit uns im Fleisch, damit wir im Geiste eins würden mit ihm. Kraft dieses Einsseins werden wir aus dem Grabe wieder hervorkommen, nicht nur als Bekundung der Macht Christi, sondern weil durch den Glauben sein Leben zu dem unsrigen wurde. Wer das wahre Wesen Christi erkennt und ihn in seinem Herzen aufnimmt, hat das ewige Leben. Durch den Geist wohnt Christus in uns, und der Geist Gottes, den unser Herz im Glauben empfängt, ist der Beginn des ewigen Lebens.

Das Volk hatte Christus auf das Manna hingewiesen, das ihre Vorfahren in der Wüste gegessen hatten, als wäre die Gewährung dieser Speise ein größeres Wunder gewesen als das, was Jesus getan hatte. Er aber zeigte, wie bescheiden diese Gabe war im Vergleich zu den Segnungen, die er schenken wollte. Das Manna konnte nur die irdische Existens sichern. Es konnte weder den Tod verhindern noch Unsterblichkeit gewährleisten. Das Himmelsbrot dagegen sollte die Seele nähren und ihr zum ewigen Leben verhelfen. Der Heiland sagte deshalb: „Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben das Manna gegessen in der Wüste und sind gestorben. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, auf daß, wer davon isset, nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit." Johannes 6:48-51. Diesem Bild fügt Christus noch ein weiteres hinzu. Nur durch Sterben konnte er den Menschen Leben schenken, und mit den folgenden Worten nennt er seinen Tod das Mittel der Erlösung; denn er sagt: „Und das Brot, das ich geben werde, das ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt." Johannes 6:51.

Die Juden wollten gerade in Jerusalem das Passahfest begehen zur Erinnerung an die Nacht der Befreiung Israels, in welcher der Todesengel die Familien der Ägypter heimsuchte. Nach dem Willen Gottes sollten sie im Passahlamm das Lamm Gottes sehen und in diesem Bild jenen annehmen, der sich selbst für das Leben der Welt hingab. Die Juden aber hatten das Sinnbild zur höchsten Bedeutung erhoben und verstanden seinen Sinn nicht mehr. Daher erkannten sie in ihm nicht den Leib des Herrn. Die gleiche Wahrheit, die das Passahfest versinnbildete, wurde auch von Christus gelehrt. Aber sie wurde noch immer nicht begriffen.

Doch jetzt riefen die Rabbiner ärgerlich aus: „Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben?" Johannes 6:52. Sie taten so, als verstünden sie seine Worte in dem gleichen buchstäblichen Sinne wie Nikodemus, als dieser fragte: „Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist?" Johannes 3:4. Bis zu einem gewissen Grade begriffen sie, was Jesus meinte, sie wollten es aber nicht zugeben. Bewußt deuteten sie seine Worte falsch in der Hoffnung, das Volk gegen ihn aufzubringen.

Christus milderte dennoch seine sinnbildliche Darstellung nicht etwa ab, er wiederholte die Wahrheit vielmehr mit noch kraftvolleren Worten: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. Denn mein Fleisch ist die rechte Speise, und mein Blut ist der rechte Trank. Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm." Johannes 6:53-56.

Christi Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken heißt, ihn als persönlichen Heiland anzunehmen sowie daran zu glauben, daß er uns unsere Sünden vergibt und daß wir in ihm vollkommen sind. Wenn wir mit seiner Liebe verbunden sind, in ihr bleiben, sie in uns aufnehmen, dann werden wir seiner Natur teilhaftig. Was die Speise für den Körper bedeutet, das bedeutet Christus für unser Herz. Nahrung nützt uns nichts, wenn wir sie nicht essen und sie dadurch nicht zu einem Bestandteil unseres Leibes wird. Genauso ist Christus für uns wertlos, wenn wir ihn nicht als unsern persönlichen Heiland anerkennen. Eine bloße theoretische Kenntnis wird uns nichts nützen, wir müssen vielmehr von ihm leben, ihn in unser Herz aufnehmen, so daß sein Leben unser Leben wird. Seiner Liebe und Gnade müssen wir ähnlich werden.

Doch auch diese Bilder stellen das besondere der Beziehungen des gläubigen Menschen zu Christus nur ungenügend dar. Christus sagte: „Wie mich gesandt hat der lebendige Vater und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isset, leben um meinetwillen." Johannes 6:57. Wie der Sohn Gottes durch seinen Glauben an den Vater lebte, so sollen auch wir durch den Glauben an Christus leben. Jesus hatte sich dem Willen Gottes so völlig ausgeliefert, daß allein der Vater in seinem Leben sichtbar wurde. Obwohl er in allen Dingen genauso versucht wurde wie wir, sah ihn die Welt unbeeinträchtigt von dem Bösen, das ihn umgab. Auch wir sollen in dem gleichen Maße überwinden wie Christus.

Bist du ein Nachfolger Christi? Wenn ja, dann ist alles, was über das geistliche Leben geschrieben steht, für dich geschrieben. Du kannst es erlangen, wenn du dich mit Jesus vereinst. Läßt dein Eifer nach? Ist deine erste Liebe erkaltet? Dann nimm wiederum die Liebe an, die Christus dir anbietet. Iß sein Fleisch und trinke sein Blut, und du wirst mit dem Vater und dem Sohne eins werden.

Die ungläubigen Juden wollten die Worte des Heilandes nur wörtlich verstanden wissen. Das Zeremonialgesetz verbot ihnen den Blutgenuß. Sie legten daher Christi Rede als eine Lästerung aus und stritten sich untereinander darüber. Sogar viele Jünger erklärten: „Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören?" Johannes 6:60.

Der Heiland antwortete ihnen: „Ist euch das ein Ärgernis? Wie wenn ihr nun sehen werdet des Menschen Sohn auffahren dahin, wo er zuvor war? Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze." Johannes 6:61-63.

Das Leben, das Christus der Welt schenkt, ist in seinem Wort enthalten. Durch sein Wort heilte Jesus Kranke und trieb Dämonen aus. Durch sein Wort stillte er den Sturm und weckte Tote auf. Die Menschen bezeugten, daß sein Wort voller Kraft war. Er sprach Gottes Wort, wie er es durch die Propheten und Lehrer des Alten Testaments gesprochen hatte. Die ganze Bibel ist eine Offenbarung Christi, und der Heiland wollte den Glauben seiner Nachfolger deshalb an das Wort binden. Wenn er nicht mehr sichtbar unter ihnen weilte, dann sollte das Wort ihr Kraftquell sein. Wie ihr Meister, so sollten auch sie leben „von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht". Matthäus 4:4.

Wie unser Körper durch Nahrung am Leben erhalten wird, so unser geistliches Leben durch Gottes Wort. Jedes Menschenherz soll aus dem Wort Gottes für sich selbst Leben empfangen. Wie wir um unser selbst willen essen müssen, um ernährt zu werden, so müssen wir uns auch Gottes Wort aus freiem Antrieb zu eigen machen. Wir sollen es nicht bloß durch die Vermittlung anderer Menschen empfangen, sondern sorgfältig die Bibel erforschen und Gott um die Hilfe des Heiligen Geistes anflehen, damit wir sein Wort auch verstehen. Wir sollten uns einen Vers vornehmen und uns ernsthaft bemühen, den Gedanken zu erfassen, den Gott für uns dort hineingelegt hat. Bei diesem Gedanken sollten wir so lange verweilen, bis wir ihn ganz in uns aufgenommen haben und wir wissen, was der Herr sagt.

Mit seinen Verheißungen und Warnungen wendet sich Jesus ganz persönlich an mich. Gott liebte die Welt so sehr, „Daß er seinen eingebornen Sohn gab", damit auch ich an ihn glaube und nicht verlorengehe, sondern das ewige Leben erlange. Johannes 3:16. Die Erfahrungen, die das Wort Gottes berichtet, sollen meine Erfahrungen werden. Gebet und Verheißung, Gebot und Warnung gehen mich ganz persönlich an. „Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben." Galater 2:19,20. Werden so im Glauben die Grundsätze der Wahrheit aufgenommen und sich angeeignet, dann werden sie zu einem Wesensbestandteil des Menschen und zur bewegenden Kraft seines Lebens. Das Wort Gottes, das ins Herz eindringt, formt die Gedanken und gestaltet die Charakterentwicklung.

Schauen wir mit Augen des Glaubens beständig auf Jesus, dann werden wir stark werden. Gott wird seinem hungernden und dürstenden Volk die herrlichsten Offenbarungen schenken und es erfahren lassen, dass Christus ein persönlicher Erlöser ist. Alle, die sein Wort in sich aufnehmen, merken bald, dass es Geist und Leben ist. Das Wort überwindet (engl.: zerstört) die irdische Natur und verleiht in Jesus Christus neues Leben. Der Heilige Geist naht sich der Seele als Tröster. Durch die umwandelbare Macht der Gnade wird das Ebenbild Gottes im Jünger Jesu wiederhergestellt, er wird „eine neue Kreatur". Die Liebe verdrängt den Haß, und das Herz wird dem göttlichen Herzen ähnlich. Das ist eingeschlossen in dem Wort: „Der Mensch lebt ... von einem jeglichen Wort, das aus dem Mund Gottes geht." Das auch bedeutet es, das Brot zu essen, das von Himmel kommt.

Christus hatte über die Beziehung zwischen ihm und seinen Nachfolgern eine heilige und ewige Wahrheit ausgesprochen. Er wußte, wie jene, die den Anspruch erhoben, seine Jünger zu sein, beschaffen waren. Seine Worte stellten ihren Glauben auf die Probe. Er teilte ihnen mit, daß sie glauben und sich nach seinen Lehren richten sollten. Wer immer ihn aufnahm, der sollte von seinem Wesen und seinem Charakter erfüllt werden. Dies aber hieß, daß sie ihre Lieblingsneigungen aufgeben mußten. Dazu gehörte ferner die völlige Übergabe des eigenen Ichs an Jesus. So wurden sie aufgerufen, aufopferungsvoll, bescheiden und demütig zu sein. Sie sollten — wie der Mann von Golgatha — den schmalen Weg gehen, wenn sie die Gabe des ewigen Lebens und die Herrlichkeit des Himmels empfangen wollten.

Diese Prüfung war zu schwer. Die Begeisterung der Menschen, die ihn gewaltsam entführen und zum König machen wollten, erkaltete. Diese Unterredung in der Synagoge, so erklärten sie, habe ihnen die Augen geöffnet. Jetzt seien sie eines Besseren belehrt worden. Für sie waren seine Worte geradezu das Eingeständnis, daß er nicht der Messias sei und daß aus einer Verbindung mit ihm kein irdischer Gewinn erwachsen könne. Seine Wunder wirkende Kraft hatten sie begrüßt; sie waren froh, von Krankheit und Leid befreit zu werden. An seinem aufopfernden Leben wollten sie jedoch nicht teilhaben. Sie kümmerten sich auch nicht um das geheimnisvolle geistliche Reich, von dem er sprach. Die unaufrichtigen und selbstsüchtigen Menschen, die zu ihm gekommen waren, hatten kein Verlangen mehr nach ihm. Falls er seine Macht und seinen Einfluß nicht dazu verwenden würde, sie von den Römern zu befreien, dann wollten sie mit ihm nichts mehr zu tun haben.

Jesus sagte ihnen unmißverständlich: „Es sind etliche unter euch die glauben nicht." Und er fügte hinzu: „Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn von meinem Vater gegeben." Johannes 6:64,65. Sie sollten begreifen, daß sie sich deshalb nicht zu ihm hingezogen fühlten, weil ihre Herzen dem Heiligen Geist nicht aufgetan waren: „Der natürliche Mensch ... vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muß geistlich verstanden sein." 1.Korinther 2:14. Nur im Glauben erschaut die Seele die Herrlichkeit Jesu, eine Herrlichkeit, die ihr so lange verborgen bleibt, bis durch den Heiligen Geist der Glaube im Herzen entzündet ist.

Durch die öffentliche Zurechtweisung ihres Unglaubens wurden diese Jünger Jesus noch mehr entfremdet. Sie waren außerordentlich ungehalten. Aus dem Wunsch heraus, den Heiland zu kränken und der Bosheit der Pharisäer gefällig zu sein, wandten sie ihm den Rücken und verließen ihn voller Verachtung. Sie hatten ihre Wahl getroffen und sich der Form ohne Geist, der Hülse ohne Kern zugewendet. Ihren Entschluß haben sie später nicht wieder rückgängig gemacht; denn sie „wandelten hinfort nicht mehr mit ihm". Johannes 6:66.

„Er hat seine Worfschaufel in der Hand; er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln." Matthäus 3:12. Jetzt war solch eine Zeit der Reinigung gekommen. Die Worte der Wahrheit trennten die Spreu vom Weizen. Viele wandten sich jetzt von Jesus ab, weil sie zu eitel und zu selbstgerecht waren und allzusehr die Welt liebten, um ein Leben der Demut auf sich zu nehmen. Auch heute verhalten sich viele Menschen so. Auch heute werden Mensch so geprüft wie damals die Jünger in der Synagoge zu Kapernaum. Wenn ihnen die Wahrheit nahegebracht wird, so erkennen sie, daß ihr Leben nicht mit dem Willen Gottes übereinstimmt. Sie begreifen zwar, daß sie sich von Grund auf ändern müßten, sind aber nicht bereit, diese selbstverleugnende Aufgabe auszuführen. Deshalb ärgern sie sich, wenn ihre Sünden aufgedeckt werden. Beleidigt wenden sie sich ab, wie damals die Jünger, und murren dabei: „Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören?" Johannes 6:60.

Lob und Schmeichelei würden ihnen zusagen, die Wahrheit aber ist ihnen nicht willkommen; sie können sie nicht ertragen. Wenn die Menge nachfolgt, wenn sie gesättigt wird und Triumphgeschrei ertönt, dann schreit sie ihr Lob mit lauter Stimme hinaus. Sobald aber Gottes Geist die Volksmenge durchforscht, ihre Sünden offenbart und sie auffordert, die Sünden abzulegen, dann kehrt sie der Wahrheit den Rücken und folgt Jesus nicht mehr nach.

Als diese unzufriedenen Jünger sich von Christus abwandten, überkam sie ein anderer Geist. Ihn, der ihnen einst so anziehend erschienen war, fanden sie nicht mehr fesselnd. Sie suchten jetzt seine Feinde auf; denn mit ihnen stimmten sie nun in Gesinnung und Haltung überein. Sie mißdeuteten seine Worte, verfälschten seine Aussagen und bestritten seine Beweggründe. Ja, sie unterstützen dies dadurch, daß sie alles sammelten, was gegen ihn verwendet werden konnte. Durch diese falschen Berichte wurde eine Empörung erzeugt, die sein Leben gefährdete.

Rasch verbreitete sich die Nachricht, daß Jesus selbst bezeugt habe, nicht der Messias zu sein. Dadurch entstand in Galiläa eine allgemeine Stimmung gegen ihn wie ein Jahr zuvor in Judäa. Wehe dem Volke Israel! Es verwarf seinen Erlöser, weil es nach einem Eroberer Ausschau hielt, der ihm irdische Macht verleihen sollte. Es wünschte sich Speise, die vergänglich ist, nicht aber Speise, „die für das ewige Leben vorhält". Johannes 6:27 (GN).

Wehen Herzens sah Jesus jene, die bisher seine Nachfolger gewesen waren, sich von ihm, dem Leben und Licht der Menschen, abwenden. Das Bewußtsein, daß man sein Mitleid nicht schätzte, seine Liebe nicht erwiderte, seine Gnade verachtete und seine Erlösung ablehnte, erfüllte ihn mit unsäglicher Sorge. Diese Entwicklung machte ihn zu einem Mann der Schmerzen, der mit Kummer vertraut war.

Ohne jene daran zu hindern, die ihn verließen, wandte sich Jesus den Zwölfen zu mit der Frage: „Wollt ihr auch weggehen?" Johannes 6:67.

Petrus antwortete ihm mit der Gegenfrage: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens." Und er fügte hinzu: „Wir haben geglaubt und erkannt, daß du bist der Heilige Gottes." Johannes 6:68,69.

„Wohin sollen wir gehen?" Die Lehrer Israels hingen dem bloßen Formenwesen sklavisch an. Die Pharisäer und Sadduzäer lagen miteinander in ständigem Streit. Wer Jesus verließ, geriet damit unter Eiferer für Bräuche und Zeremonien sowie unter ehrgeizige Menschen, die nur ihren eigenen Ruhm suchten. Die Jünger hatten, seit sie Christus angenommen hatten, mehr Friede und Freude empfunden als in ihrem ganzen Leben zuvor. Wie sollten sie sich nun denen wieder zuwenden, die den Freund der Sünder verachteten und verfolgten? Schon lange hatten sie nach dem Messias Ausschau gehalten. Jetzt war er endlich erschienen, und sie konnten sich nicht von ihm ab- und denen zuwenden, die ihm nach dem Leben trachteten und sie selbst verfolgt hatten, weil sie seine Jünger geworden waren.

„Wohin sollen wir gehen?" Auf keinen Fall fort von den Lehren Christi, von seinen Beispielen der Liebe und Gnade und hin zur Finsternis des Unglaubens und zur Schlechtigkeit der Welt! Der Heiland wurde von vielen verlassen, die Zeugen seines Wunderwirkens gewesen waren. Petrus dagegen drückte den Glauben der Jünger aus: „Du bist der heilige Gottes." Der bloße Gedanke, diesen Anker für ihre Seelen verlieren zu können, verursachte ihnen Furcht und Schmerz. Ohne Heiland zu sein hieß für sie, auf finsterer, stürmischer See umherzutreiben.

Viele Worte und Taten Jesu erscheinen dem begrenzten Verstand geheimnisvoll; aber jedes Wort und jede Tat diente einer ganz bestimmten Absicht im Erlösungswerk und sollte ein besonderes Ergebnis zeitigen. Wären wir fähig, Jesu Absichten zu begreifen, dann erschiene uns alles wichtig, vollkommen und in Übereinstimmung mit seiner Sendung.

Während wir jetzt das Handeln Gottes und seine Wege noch nicht zu begreifen vermögen, können wir dennoch seine große Liebe wahrnehmen, die all seinem Handeln am Menschen zugrunde liegt. Wer in der Nähe Jesu lebt, der versteht vieles vom Geheimnis der Gottseligkeit. Er wird die Gnade anerkennen, die Verweise erteilt, das Wesen des Menschen prüft und das Trachten seines Herzens ans Licht bringt.

Als Jesus diese Prüfung durch die Wahrheit vornahm, die so viele seiner Jünger veranlaßte, sich abzuwenden, war er sich vorher darüber im klaren, daß dies das Ergebnis seiner Worte sein würde. Dennoch hatte er sein Gnadenwirken zu erfüllen. Er sah voraus, daß jeder seiner geliebten Jünger in der Stunde der Versuchung eine schwere Prüfung zu bestehen haben würde. Sein Todeskampf in Gethsemane, der Verrat an ihm und seine Kreuzigung mußten für sie eine überaus schwere Prüfung sein. Würde es zuvor keine Erprobung gegeben haben, dann hätten sich viele aus selbstsüchtigen Beweggründen dem Jüngerkreis angeschlossen. Als der Herr in der Gerichtshalle verurteilt wurde, als die Volksmenge, die ihm als König zugejubelt hatte, ihn auszischte und schmähte, als die höhnende Schar schrie: „Kreuzige ihn!", weil ihr weltlicher Ehrgeiz enttäuscht worden war, hätten diese selbstsüchtigen Nachfolger Jesu die Treue aufgekündigt und dadurch die wahren Jünger zusätzlich zu deren Kummer und Enttäuschung über den Zusammenbruch ihrer schönsten Hoffnungen noch in bittere, belastende Sorge gestürzt. In jener dunklen Stunde hätte das Verhalten jener, die sich von ihm abwandten, andere mitziehen können. Jesus führte deshalb die Entscheidung herbei, solange er durch seine Anwesenheit den Glauben seiner wahren Nachfolger stärken konnte.

Als mitleidsvoller Erlöser, der genau wußte, welch Geschick auf ihn zukam, ebnete er voller Mitgefühl den Weg für seine Jünger. Er bereitete sie auf die abschließende Versuchung vor und stärkte sie damit für die letzte Prüfung.


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