Der Tempel wird wieder gereinigt.
Kapitel  65


Matthäus 21:12-16,23-46; Markus 11:15-19,27-33; Markus 2:1-12; Lukas 19:45-48; Lukas 20:1-19.

Zu Beginn seines Lehramtes waren von Christus alle jene aus dem Tempel getrieben worden, die diesen durch ihre unheiligen Geschäfte verunreinigt hatten. Sein strenges und machtvolles Auftreten hatte damals die listigen Händler mit Furcht erfüllt. Nun kam er kurz vor Beendigung seines Auftrages wieder in den Tempel und fand ihn genauso entweiht wie vor Jahren. Die Situation war sogar noch schlimmer als je zuvor. Der Vorhof des Tempels glich einem riesigen Viehmarkt, auf dem das Gebrüll der Tiere und der helle Klang der Münzen sich mit den zornigen Schreien der untereinander streitenden Händler vermischten; dazwischen hörte man die Stimmen der amtierenden Priester. Sogar die Würdenträger des Tempeldienstes beteiligten sich an den Kauf- und Wechselgeschäften und ließen sich derartig von ihrer Gewinnsucht beherrschen, daß sie in den Augen Gottes nicht besser waren als gemeine Diebe.

Wie wenig erkannten die Priester und Obersten den Ernst und die Würde des Amtes, das sie zu erfüllen hatten! Zu jedem Passah- und Laubhüttenfest wurden Tausende von Tieren geschlachtet; ihr Blut wurde von den Priestern aufgefangen und auf den Altar gegossen. Diese blutigen Opfer waren den Juden so geläufig geworden, daß sie fast die Tatsache vergaßen, daß nur ihre Sünde all dieses Blutvergießen notwendig machte. Sie beachteten nicht, daß darin das Blut des teuren Gottessohnes versinnbildet wurde, das für das Leben der Welt vergossen werden sollte, und daß die Menschen durch das Darbringen von Opfern auf einen Erlöser, der am Kreuz stürbe, hingewiesen werden sollten.

Jesu Blick fiel auf die unschuldigen Opfertiere; er sah, wie die Juden diese großen Zusammenkünfte zu einem Schauspiel des Blutvergießens und der Grausamkeit gemacht hatten. Statt demütige Reue über ihre Sünde zu empfinden, hatten sie die Zahl der Opfer vervielfacht, als ob Gott durch einen herzlosen Formendienst geehrt werden könnte. Die Priester und Obersten hatten nicht nur ihre Herzen durch Selbstsucht und Geiz verhärtet, sie hatten auch jene Sinnbilder, die auf das Lamm Gottes hinwiesen, zu Hilfsmitteln des Gelderwerbs erniedrigt. Auf diese Weise war in den Augen des Volkes die Heiligkeit des Opferdienstes in hohem Grade herabgewürdigt worden. Jesus empörte sich darüber; er wußte, daß sein Blut, das für die Sünden der Welt bald vergossen werden sollte, von den Obersten und Priestern ebensowenig geachtet würde wie das Blut der Tiere, das sie unaufhörlich fließen ließen.

Gegen diese Ausübung des Opferdienstes hatte Christus bereits durch den Mund des Propheten gesprochen. Samuel hatte gesagt: „Meinst du, daß der Herr Gefallen habe am Brandopfer und Schlachtopfer gleichwie am Gehorsam gegen die Stimme des Herrn? Siehe, Gehorsam ist besser als Opfer und Aufmerken besser als das Fett von Widdern." 1.Samuel 15:22. Als Jesaja im Gesicht den Abfall der Juden sah, redete er sie als Oberste von Sodom und Gomorra an: „Höret des Herrn Wort, ihr Herren von Sodom! Nimm zu Ohren die Weisung unsres Gottes, du Volk von Gomorra! Was soll mir die Menge eurer Opfer? spricht der Herr. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke. Wenn ihr kommt, zu erscheinen vor mir — wer fordert denn von euch, daß ihr meinen Vorhof zertretet? ... Wascht euch, reinigt euch, tut eure bösen Taten aus meinen Augen, laßt ab vom Bösen! Lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schaffet den Waisen Recht, führet der Witwen Sache!" Jesaja 1:10-12,16,17.

Christus, der diese Weissagungen durch seinen Geist selbst gegeben hatte, wiederholte nun seine Warnungen zum letztenmal. In Erfüllung des prophetischen Wortes hatte das Volk Jesus zum König Israels ausgerufen. Er hatte ihre Huldigungen und das Amt des Königs angenommen. Als solcher mußte er handeln. Er wußte, daß seine Bemühungen, die verderbte Priesterschaft zu bessern, vergeblich sein würden; dennoch mußte er seine Aufgabe erfüllen, einem ungläubigen Volk den unantastbaren Beweis seiner göttlichen Sendung zu geben.

Noch einmal überschaute sein durchdringender Blick den entheiligten Tempelhof. Aller Augen waren auf ihn gerichtet. Priester und Oberste, Pharisäer und Heiden blickten mit Erstaunen und ehrfürchtiger Scheu auf den, der in der Majestät des himmlischen Königs vor ihnen stand. Das Göttliche brach durch das Menschliche hindurch und bekleidete Christus mit einer Würde und Herrlichkeit, wie er sie nie zuvor offenbart hatte. Die ihm am nächsten standen, zogen sich scheu vor ihm zurück, soweit die Menge es gestattete; bis auf einige Jünger stand der Heiland allein. Alle waren verstummt. Die tiefe Stille schien unerträglich. Da brach der Herr das Schweigen und sprach mit einer Kraft, die das Volk wie mit Sturmesgewalt durchschüttelte: „Es steht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen'; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus." Matthäus 21:13. Einer Posaune gleich erscholl seine Stimme. Der Unwille auf seinem Angesicht leuchtete wie verzehrendes Feuer. Mit Macht gebot er: „Traget das von dannen!" Johannes 2:16.

Drei Jahre zuvor hatten sich die Obersten des Tempels ihrer Flucht auf Jesu Befehl hin geschämt. Sie hatten sich seither über ihre Furcht und ihren unbedingten Gehorsam einem einzelnen, demütigen Menschen gegenüber gewundert. Ihnen war deutlich geworden, daß sich unmöglich ein solch würdeloses Nachgeben wiederholen durfte. Dennoch waren sie jetzt erschrockener als damals; und in noch größerer Eile kamen sie seiner Aufforderung nach. Niemand wagte es, Jesu Autorität in Frage zu stellen, sondern sie alle, Priester und Händler, flohen aus seiner Gegenwart und trieben ihr Vieh vor sich her.

Auf ihrer Flucht aus dem Tempel begegneten sie einer Gruppe von Menschen mit ihren Kranken, die nach dem „Großen Arzt" fragten. Der Bericht der Fliehenden jedoch veranlaßte etliche, umzukehren; sie fürchteten sich, einem so Mächtigen gegenüberzutreten, dessen Blick allein Priester und Oberste aus seiner Nähe vertrieben hatte. Viele aber drängten sich durch die hastende Menge, um den zu erreichen, der ihre einzige Hoffnung war. Sie gesellten sich zu denen, die im Tempel zurückgeblieben waren, als die meisten flohen. Wieder war der Tempelhof voller Kranker und Hilfsbedürftiger, und noch einmal diente ihnen ihr Heiland und Erlöser.

Nach einiger Zeit wagten sich die Priester und Obersten wieder in den Tempel zurück. Ihre erste Bestürzung war verflogen, und nun trieb es sie, zu wissen, was Jesus als Nächstes tun würde. Sie erwarteten, daß er sich des Thrones Davids bemächtigte! In aller Stille in den Tempel zurückkehrend, vernahmen sie die Lobgesänge von Männern, Frauen und Kindern. Beim Eintritt blickten sie wie gebannt auf ein wundersames Geschehen. Sie sahen die Kranken geheilt, Blinde wurden sehend, Taube hörend, und die Krüppel hüpften vor Freude. Noch lauter jubelten die Kinder, deren Gebrechen Jesus geheilt hatte. Er hatte sie in seinen Armen gehalten und ihre Küsse inniger Dankbarkeit angenommen. Manche waren an seiner Brust eingeschlafen, während er das Volk lehrte. Als er geendet hatte, sangen jubelnde Kinderstimmen aufs neue sein Lob. Sie riefen Hosianna wie am Tage zuvor und schwenkten triumphierend Palmzweige vor dem Herrn. Der Tempel hallte von ihren Rufen wider: „Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn!" — „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer." — „Hosianna dem Sohn Davids!" Matthäus 21:9; Sacharja 9:9.

Der Klang dieser frohen, glücklichen Stimmen war den Obersten des Tempels ein Ärgernis, und sie schickten sich an, diesem Schauspiel ein Ende zu machen. Sie schildertem dem Volk, daß das Haus Gottes durch die Füße der Kinder und durch die lauten Freudenrufe entweiht werde. Als sie feststellten, daß ihre Worte bei dem Volk ohne Eindruck blieben, wandten sie sich an den Herrn und „sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: ‚Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du Lob zugerichtet'"? Matthäus 21:16. Die Weissagung hatte angezeigt, daß Christus zum König ausgerufen werden sollte, und dieses Wort mußte erfüllt werden. Die Priester und Obersten Israels aber weigerten sich, seine Herrlichkeit kundzutun, und Gott berief die Kinder zu seinen Zeugen. Wären ihre Stimmen verstummt, dann würden selbst die Säulen des Tempels die Ehre des Heilandes verkündigt haben.

Die Pharisäer waren völlig verwirrt und aus der Fassung gebracht. Einer, den sie nicht einschüchtern konnten, führte das Kommando. Jesus hatte seine Stellung als Wächter des Tempels eingenommen. Nie zuvor hatte er solche königliche Macht bewiesen, nie zuvor hatten seine Worte und Werke solche Kraft bekundet. Jesus hatte wunderbare Werke schon in ganz Jerusalem getan, aber niemals in einer so feierlichen und eindrucksvollen Weise. In Gegenwart all derer, die Zeugen seines bewunderungswürdigen Handelns geworden waren, wagten es die Priester und Obersten diesmal nicht, ihm offene Feindschaft zu zeigen. Durch seine Antworten wütend gemacht und verwirrt, waren sie unfähig, an diesem Tage weiteres gegen den Herrn zu unternehmen.

Am nächsten Morgen beratschlagte der Hohe Rat aufs neue, welche Maßnahmen gegen Jesus ergriffen werden könnten. Drei Jahre zuvor hatten die Obersten ein Zeichen seines Messiasamtes von ihm gefordert; seitdem hatte er im ganzen Land mächtige Wunder gewirkt, hatte Kranke geheilt und auf wunderbare Weise Tausende gespeist. Er war auf den Wogen gewandelt und hatte dem tobenden Meer Ruhe geboten; er hatte wiederholt in den Herzen der Menschen wie in einem offenen Buch gelesen, hatte Teufel ausgetrieben und Tote auferweckt. Die Obersten besaßen also die Beweise für eine göttliche Sendung. Der Hohe Rat entschied nun, nicht ein Zeichen seiner göttlichen Autorität zu fordern, sondern zu versuchen, irgendein Zugeständnis oder eine Erklärung aus ihm herauszulocken, auf Grund deren er verurteilt werden könnte.

Die Mitglieder des Hohen Rates begaben sich zum Tempel, wo Jesus lehrte, und sie fragten ihn: „Aus was für Vollmacht tust du das? oder wer hat dir diese Vollmacht gegeben?" Markus 11:28. Sie erwarteten von ihm zu hören, daß er solches alles aus göttlicher Macht tue. Einer solchen Behauptung wollten sie entgegentreten. Doch Jesus antwortete ihnen mit einer Gegenfrage, die scheinbar eine ganz andere Sache betraf, und er machte seine Erwiderung von ihrer Antwort auf seine Gegenfrage abhängig. „Die Taufe des Johannes, war sie vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir!" Markus 11:30.

Die Priester erkannten, daß sie in große Verlegenheit geraten waren, aus der sie keine Spitzfindigkeit befreien konnte. Sagten sie, Johannes' Taufe war vom Himmel, dann würde ihr Widerspruch offenbar; denn Christus würde sie fragen: Warum habt ihr dann nicht an ihn geglaubt? Johannes hatte von Jesus bekundet: „Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!" Johannes 1:29. Glaubten die Priester diesem Zeugnis des Täufers, wie konnten sie dann leugnen, daß Jesus der Messias sei? Sagten sie aber ihre wahre Meinung, daß das Lehramt des Täufers von Menschen war, würden sie einen Sturm der Entrüstung gegen sich selbst heraufbeschworen haben; denn das Volk glaubte, daß Johannes ein Prophet Gottes war.

Die Menge der Zuhörer wartete gespannt auf die entscheidende Antwort. Sie wußten, daß die Priester bekannt hatten, die Sendung des Täufers anzuerkennen, und sie erwarteten jetzt ihr Eingeständnis, daß Johannes von Gott gesandt war. Nachdem die Priester sich untereinander besprochen hatten, beschlossen sie, sich keine Blöße zu geben. Heuchlerisch erklärten sie ihre Unkenntnis: „Wir wissen's nicht." Da erwiderte Jesus: „So sage ich euch auch nicht, aus was für Vollmacht ich solches tue." Markus 11:33.

Die Schriftgelehrten, Priester und Obersten waren zum Schweigen gebracht. Verwirrt und enttäuscht standen sie da mit gesenkten Augen und wagten nicht, weitere Fragen an den Herrn zu stellen. Durch ihre Feigheit und Unentschlossenheit hatten sie ihr Ansehen bei dem Volk, das dabeistand und sich der Niederlage dieser stolzen, selbstgefälligen Männer freute, in hohem Maße eingebüßt.

Alle diese Worte und Taten Jesu waren von besonderer Bedeutung, und ihr Einfluß wurde in stetig wachsendem Maße nach seiner Kreuzigung und Auferstehung spürbar. Viele von denen, die begierig auf das Ergebnis der Befragung Jesu gewartet hatten, bekannten sich später zu seiner Nachfolge, nachdem sie sich zum erstenmal an jenem ereignisreichen Tag von seinen Worten angezogen fühlten. Das Geschehnis auf dem Tempelhof entschwand nie mehr ihrem Gedächtnis. Der Gegensatz zwischen Jesus und dem Hohenpriester war, als sie miteinander sprachen, kennzeichnend. Reiche, kostbare Gewänder kleideten den stolzen Würdenträger des Tempels; auf seinem Haupte trug er eine glänzende Kopftracht, seine Haltung war majestätisch, sein Haar und sein wallender Bart leuchteten silberweiß — seine ganze Erscheinung flößte Ehrfurcht ein. Vor dieser erhabenen Persönlichkeit stand die Majestät des Himmels ohne jeden Schmuck und ohne jede Prachtentfaltung. Seine Kleidung trug noch die Spuren der Reise; sein Angesicht war bleich und gezeichnet von innerem Kummer; dennoch standen Würde und Wohlwollen in ihm geschrieben, die einen auffallenden Gegensatz zu dem stolzen, selbstbewußten und zornigen Gebaren des Hohenpriesters bildeten. Viele von denen, die Zeugen der Worte und Werke Jesu im Tempel gewesen waren, nahmen ihn von da an als Gesandten Gottes in ihr Herz auf. Aber während sich die Teilnahme des Volkes immer mehr ihm zuwandte, wuchs der Haß der Priester. Die Klugheit, mit der Jesus den Fallen der Priester zu entgehen wußte, bezeugte aufs neue seine Göttlichkeit, goß aber anderseits neues Öl auf die Wogen ihres Zornes.

In seinem Streitgespräch mit den Rabbinern war es keineswegs Jesu Absicht, seine Widersacher öffentlich zu demütigen. Er freute sich durchaus nicht, sie in die Enge getrieben zusehen. Er hatte nur eine notwendige Lehre gegeben. Seine Gegner fühlten sich dadurch herausgefordert, daß er zuließ, daß sie sich in die Netze verstrickten, die sie für ihn ausgeworfen hatten. Indem sie bekannten, über das Wesen der Taufe des Johannes nichts zu wissen, gaben sie Jesus Gelegenheit zu sprechen, und er benutzte sie, um ihnen ihre wahre Lage zu zeigen und den vielen Warnungen an sie noch eine neue hinzuzufügen.

„Was dünkt euch aber?" fragte Jesus. „Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, gehe hin und arbeite heute im Weinberge. Er antwortete aber und sprach: Ja, Herr! und ging nicht hin. Und er ging zu dem anderen und sprach gleich also. Der antwortete aber und sprach: Ich will's nicht tun. Danach reute es ihn, und er ging hin. Welcher unter den zweien hat des Vaters Willen getan?" Matthäus 21:28-30.

Mit dieser unerwarteten Frage entwaffnete Jesus seine Zuhörer. Bis dahin hatten sie der Erzählung des Gleichnisses gut zugehört. Nun antworteten sie sofort: „Der letzte." Matthäus 21:31. Da schaute sie Jesus durchdringend an und erwiderte ernst und würdevoll: „Wahrlich, ich sage euch: die Zöllner und Huren mögen wohl eher ins Reich Gottes kommen als ihr. Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und ob ihr's wohl sahet, tatet ihr dennoch nicht Buße, daß ihr ihm danach auch geglaubt hättet." Matthäus 21:31,32.

Den Priestern und Obersten des Volkes blieb nichts anderes übrig, als Jesu Frage klar zu beantworten. Die Erwiderung, die Jesus erhielt, fiel also zugunsten des zweiten Sohnes aus. Jener Sohn stellte die Zöllner dar, die von den Pharisäern verachtet und gehaßt wurden. Tatsache war zwar, daß die Zöllner sich durch und durch unsittlich verhielten, daß sie Übertreter des Gesetzes Gottes waren und durch ihr Leben bezeugten, wie sehr sie sich dessen Forderungen widersetzten. Auch waren sie undankbar und gottlos; denn dem Auftrag, in des Herrn Weinberg an die Arbeit zu gehen, hatten sie eine verächtliche Abfuhr erteilt. Als dann aber Johannes auftrat, Buße und Taufe predigte, nahmen, wie es heißt, die Zöllner seine Botschaft an und wurden getauft.

Der erste Sohn dagegen stellte die führenden Persönlichkeiten der jüdischen Nation dar. Zwar hatten sich einige Pharisäer bekehrt und die Taufe des Johannes empfangen, aber die maßgeblichen Leute wollten nicht zugeben, daß dieser von Gott gesandt sei. Seine Warnungen und Anklagen bewirkten keine Erneuerung bei ihnen. Sie „verachteten, was Gott ihnen zugedacht hatte, und ließen sich nicht von ihm taufen". Lukas 7:30. Seine Botschaft verschmähten sie. Als der erste Sohn zur Arbeit aufgefordert wurde, stimmte er zu: „Ja, Herr!" Trotzdem ging er nicht hin. In gleicher Weise bekannten sich die Priester und Obersten zum Gehorsam, handelten aber wie Ungehorsame. Sie legten stolze Bekenntnisse ihrer Frömmigkeit ab und beriefen sich darauf, das Gesetz Gottes zu befolgen, heuchelten aber nur Gehorsam. Die Zöllner dagegen wurden von den Pharisäern als Ungetreue hingestellt und verwünscht. Durch ihren Glauben und ihre Taten bewiesen sie jedoch, daß sie auf dem Wege zum Himmelreich einen Vorsprung vor jenen selbstgerechten Männern besaßen, denen zwar eine große Erkenntnis gegeben war, deren Handeln aber mit ihrer göttlichen Berufung nicht übereinstimmte.

Die Priester und Obersten wollten diese tiefgreifende Einsicht nicht auf sich beziehen. So schwiegen sie zunächst in der Hoffnung, daß Jesus noch etwas sagen würde, was sie gegen ihn selbst wenden könnten. Doch wurde ihnen noch mehr zugemutet.

„Höret ein anderes Gleichnis", fuhr Jesus fort. „Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und gab ihn an Weingärtner in Pacht und zog außer Landes. Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen. Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen schlugen sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie. Abermals sandte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; und sie taten ihnen gleich also. Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt, laß uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen! Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberge hinaus und töteten ihn. Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun?" Matthäus 21:33-40.

Jesus hatte sich an alle Leute gewandt, die bei ihm waren, doch die Priester und Obersten antworteten sogleich: „Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg an andere Weingärtner vergeben, die ihm die Früchte zu rechter Zeit geben." Matthäus 21:41. Die Bedeutung dieses Gleichnisses war zunächst von den Sprechern nicht erkannt worden; nun aber stellten sie fest, daß sie sich ihr eigenes Urteil gesprochen hatten.

In diesem Gleichnis steht der Weinbergbesitzer für Gott, der Weinberg für das jüdische Volk und der Zaun für das göttliche Gesetz, das dessen Schutzwall war; der Turm aber war ein Sinnbild des Tempels. Der Weinbergbesitzer hatte alle Voraussetzungen für die Fruchtbarkeit des Weinberges geschaffen. So fragt er: „Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm?" Jesaja 5:4. So drückte Gott seine unermüdliche Sorge für Israel aus. Wie die Weingärtner dem Herrn einen gebührenden Anteil an den Früchten des Weinbergs zurückzugeben hatten, so sollte Gottes Volk ihn durch eine Lebensführung ehren, die seinen Gnadengaben entsprach. Aber wie die Weingärtner die Knechte töteten, die der Herr zur Einholung der Frucht sandte, so hatten die Juden viele Propheten umgebracht, durch die Gott sie zur Umkehr bewegen wollte. Ein Bote nach dem andern war getötet worden. Bis dahin war die Bedeutung des Gleichnisses nicht fraglich, und das, was folgte, machte es womöglich noch klarer. In dem geliebten Sohn, den der Herr des Weinberges schließlich zu seinen ungehorsamen Arbeiter schickte und den diese ergriffen und erschlugen, erhielten die Priester und Obersten ein klares Bild von Jesus und von dem, was ihm bevorstand. Sie planten ja bereits, den zu vernichten, den der Vater als letzten Mahnruf zu ihnen geschickt hatte. Die Vergeltung aber, die den unbarmherzigen Weingärtnern angedroht wurde, sollte den Untergang jener Menschen anzeigen, die Christus dem Tode ausliefern würden.

Der Heiland schaute voll Mitleid auf sie, als er fortfuhr: „Habt ihr nie gelesen in der Schrift: ‚Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsren Augen'? Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt. Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen." Matthäus 21:42-44.

Diese Prophezeiung hatten die Juden in ihren Synagogen oft wiederholt und auf den kommenden Messias bezogen. Christus war der „Eckstein" der jüdischen Heilsordnung und des ganzen Erlösungsplanes. Jetzt verwarfen die jüdischen Baumeister, die Priester und Obersten Israels, dieses Fundament. Der Heiland lenkte ihre Aufmerksamkeit auf die Weissagungen, die ihnen ihre Gefährdung zeigten. Mit allen Mitteln suchte er ihnen klarzumachen, welch verhängnisvolle Tat sie im Begriff standen zu begehen.

Seine Worte dienten auch noch einem anderen Zweck. Mit der Frage: „Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun?" (Matthäus 21:33-40) wollte Christus die Pharisäer gerade zu der Antwort herausfordern, die sie dann auch prompt gaben. Sie sollten sich selbst ihr Urteil sprechen. Wenn seine Warnungen sie nicht mehr zur Umkehr bewegen konnten, würden diese ihr Schicksal besiegeln. Christus wollte sie zu der Einsicht führen, daß sie ihren Untergang selbst herbeigeführt hatten. Er wollte ihnen klarmachen, daß Gott gerecht handelte, wenn er ihnen nun ihre völkischen Vorzüge entzöge, was schließlich nicht allein zur Zerstörung des Tempels und „ihrer" Stadt, sondern auch zur Zerstreuung des Volkes führen würde.

Die Zuhörer verstanden die Warnung. Trotz des Urteils, das sie über sich selbst gefällt hatten, waren die Priester und Obersten entschlossen, die Voraussage zu erfüllen, die mit den Worten gegeben war: „Das ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten!" Matthäus 21:38. Weiter heißt es: „Sie trachteten danach, wie sie ihn griffen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk", denn dessen Gunst galt Jesus. Matthäus 21:46.

Christus zitierte die Prophezeiung vom verstoßenen Eckstein und bezog sich dabei auf ein Ereignis, das sich in Israels Geschichte tatsächlich zugetragen hatte, und zwar beim Bau des ersten Tempels. Es hatte Bedeutung für das erste Kommen Christi und hätte auf die Juden besonders nachhaltig einwirken sollen. Doch auch wir können daraus lernen. Beim Bau des Salomonischen Tempels wurden die riesigen Steine für das Fundament und das Mauerwerk bereits im Steinbruch fertig zugehauen. Danach brachte man sie zum Bauplatz, wo kein Werkzeug sie mehr bearbeitete. Sie mußten von den Arbeitern nur mehr in die richtige Lage gebracht werden. Als Grundstein war ein Quader von ungewöhnlicher Größe und Form herangeschafft worden. Wahrscheinlich lag es daran, daß die Arbeiter für diesen Stein keinen Platz finden konnten und ihn deshalb nicht einsetzen wollten. Da der riesige Stein ungenutzt im Wege lag, verursachte er den Arbeitern viel Verdruß.

Lange blieb er als verschmähter Steinblock liegen. Doch dann gingen die Baumeister daran, die Eckfundamente zu legen. Dafür suchten sie lange nach einem Stein, der die erforderliche Größe und Stärke sowie die entsprechende Form hätte, um diesen Platz auszufüllen und das gewaltige Gewicht zu tragen, das später auf ihm ruhen sollte. Träfen sie für diesen entscheidenden Platz die falsche Wahl, wäre die Sicherheit des ganzen späteren Bauwerks gefährdet. So mußten sie einen Stein finden, der den Einflüssen von Sonne, Frost und Sturm trotzen konnte. Verschiedentlich hatten sie schon Steine ausgesucht, doch waren sie alle unter der ungeheuren Belastung zerbrochen. Andere wiederum hielten den plötzlichen Veränderungen der Witterung nicht stand.

Schließlich wurde man auf den Stein aufmerksam, der so lange übersehen worden war. Er war Luft, Sonne und Wind ausgesetzt gewesen, ohne daß sich an ihm auch nur der kleinste Riß gezeigt hätte. Die Bauleute untersuchten ihn sehr sorgfältig; mit einer Ausnahme hatte er alle Prüfungen bestanden. Wenn er auch starken Druck aushalten würde, wollte man ihn als Eckstein verwenden. Der Versuch wurde unternommen, der Stein für gut befunden, an die für ihn bestimmte Stelle geschafft und eingefügt. Und er paßte tatsächlich ganz genau in die Lücke.

Jesaja wurde in prophetischer Schau offenbart, daß dieser Stein ein Sinnbild für Christus sei. Er schrieb: „Haltet den Herrn der Heerscharen für heilig! Er soll eure Furcht sein und der Gegenstand eurer Scheu. Er wird ein Heiligtum sein, aber für die beiden Reiche Israels zu einem Stein des Anstoßes werden und zu einem Felsen, über den man stürzt, zur Schlinge und zum Fallstrick für die Bewohner Jerusalems! Viele werden über ihn straucheln, werden fallen und zerschmettert werden, werden sich verfangen und verstricken." Jesaja 8:13-15. Im Rahmen einer Vorausschau auf das erste Kommen Christi wurde dem Propheten gezeigt, daß Christus derartige Beschwernisse und Erprobungen aushalten müsse, die bereits in der Belastung des Ecksteins am Salomonischen Tempel versinnbildet waren: „Darum spricht Gott der Herr: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht." Jesaja 28:16.

In seiner unendlichen Weisheit erwählte sich Gott den Grundstein und legte ihn selbst. Er bezeichnete ihn als „fest gegründet". Mag auch die ganze Welt mit allen ihren Lasten und Kümmernissen auf ihm liegen — dieser Stein kann alles tragen. Mit größter Zuversicht kann man auf ihm bauen. Christus ist ein „bewährter Stein"; er enttäuscht keinen, der ihm vertraut. Er hat jede Probe bestanden und die Last der Sünden Adams und dessen Nachkommen getragen. Dabei hat er in jeder Hinsicht die Mächte des Bösen überwunden und die Lasten auf sich genommen, die ihm alle reuigen Sünder auferlegt haben. In Christus findet das schuldbeladene Herz Trost; denn er ist der sichere Grund. Wer sich auf ihn verläßt, darf sich völlig sicher fühlen.

Nach Jesajas Weissagung ist Christus sowohl der fest gegründete Stein als auch der Stein des Anstoßes. Der Apostel Petrus zeigt, vom Heiligen Geist geleitet, in seinem Brief klar auf, für wen Christus ein fest gegründeter Stein und für wen er ein Stein des Anstoßes ist: „Ihr habt ja geschmeckt, daß der Herr freundlich ist. So kommt denn nun zu ihm, als dem lebendigen Stein, der von Menschen wohl verworfen, von Gott aber als besonders wertvoll auserwählt wurde! Und so laßt auch ihr euch als lebendige Steine aufbauen zu einem geistlichen Haus, zu einer heiligen Priesterschaft, die fähig ist, geistliche Opfer darzubringen, die Gott durch Jesus Christus wohlgefällig sind! So heißt es in der Schrift: ‚Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen kostbaren Eckstein! Wer auf ihn vertraut, wird nimmermehr zuschanden werden.' Euch Gläubigen also wird das kostbare Gut zuteil; für die Ungläubigen aber gilt das Wort: ‚Der Stein, den die Bauleute für wertlos hielten, ist zum Eckstein geworden, ja ein Stein des Anstoßes und ein Stein des Ärgernisses.' Indem sie in ihrem Ungehorsam am Wort Anstoß nehmen, erreichen sie nur ihre Bestimmung." 1.Petrus 2:3-8.

Christus ist ein sicherer Grund für alle, die an ihn glauben. Diese sind diejenigen, die auf den Felsen fallen und zerbrochen werden. Diese Darstellung soll die Unterwerfung unter Christus und den Glauben an ihn versinnbilden. Auf den Felsen fallen und zerbrochen werden bedeutet somit, unsere Selbstgerechtigkeit zu lassen, sich bescheiden wie ein Kind an Christus zu wenden, seine Übertretungen zu bereuen und Jesu vergebender Liebe zu vertrauen. Genauso bauen wir gläubig und gehorsam auf Christus, unseren Grundstein.

Dieser lebendige Stein ist für Juden und Heiden da. Er bildet die einzige Grundlage, auf der wir sicher bauen können, ist er doch breit genug für alle und zugleich so kräftig, daß er die Last der ganzen Welt zu tragen vermag. Ja, durch ihre Berührung mit Christus, dem lebendigen Stein, werden alle, die auf ihn als Grundstein bauen, selbst zu lebendigen Steinen. Viele Menschen haben sich durch eigene Bemühungen behauen, poliert und verschönt; trotzdem können sie keine „lebendigen Steine" werden, weil sie nicht mit Christus verbunden sind. Ohne diese Verbindung kann niemand gerettet werden. Wenn Christus nicht in uns lebt, können wir den Stürmen der Versuchung nicht widerstehen. Unser ewiges Heil hängt also davon ab, ob wir auf sicherem Grund bauen. Zahllose Menschen bauen heutzutage auf einem Grund, der nicht erprobt ist. Wenn Wolkenbrüche niedergehen, Stürme wüten und Fluten hereinbrechen, wird ihr Haus zusammenbrechen, ist es doch nicht auf den ewigen Felsen, den auserwählten Eckstein Jesus Christus, gegründet.

Denjenigen, die „in ihrem Ungehorsam am Wort Gottes Anstoß nehmen", wird Christus zu einem „Stein des Anstoßes". Doch „der Stein, den die Bauleute für wertlos hielten, ist zum Eckstein geworden". 1.Petrus 2:3-8. Dem als wertlos zurückgewiesenen Stein gleicht Christi irdisches Leben, das ihm Verachtung und Schande eintrug. „Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet." Jesaja 53:3. Aber schon bald sollte er verherrlicht werden. Durch seine Auferstehung von den Toten sollte er „Sohn Gottes in Kraft" (Römer 1:4) genannt werden. Und bei seinem zweiten Kommen würde er als der Herr Himmels und der Erde offenbart werden. Auch jene Menschen, die drauf und dran waren, ihn zu kreuzigen, müssen dann seine Majestät anerkennen. Dadurch wird der verworfene Stein vor dem gesamten Weltall zum köstlichen Eckstein.

Auf wen dieser Stein „fällt, den wird er zermalmen". Matthäus 21:42-44. Alle, die Christus ablehnten, sollten bald miterleben, wie ihre Stadt und ihr Volk vernichtet würden. Ihre Herrlichkeit sollte zerbrochen und wie Staub im Wind verstreut werden. Und wodurch wurden die Juden verstreut? Durch den „Felsen"; würde er ihnen Sicherheit gewährt haben, wenn sie auf ihn gebaut hätten. Weil sie aber die Güte Gottes verachteten, seine Gerechtigkeit mit Füßen traten und seine Gnade geringschätzten, machten sie sich selbst zu Feinden Gottes. Nun wirkte all das, was zu ihrem Heil bestimmt war, zu ihrer Vernichtung. Was Gott für ihr Leben vorgesehen hatte, diente ihnen zum Tode. So zog die Kreuzigung Christi durch die Juden die Zerstörung Jerusalems nach sich. Das auf Golgatha vergossene Blut lastete auf ihnen wie ein Gewicht, das sie in dieser, und damit auch in der künftigen Welt, in den Untergang zog. So müssen dereinst am Jüngsten Tag alle, die Gottes Gnade verworfen haben, Gottes Gericht über sich ergehen lassen. Dann wird Christus, ihr „Stein des Anstoßes", ihnen als ein Felsberg der Vergeltung erscheinen. Die Herrlichkeit seines Angesichts wird für die Gerechten Leben bedeuten, über die Bösen aber ein verzehrendes Feuer bringen. Der Sünder wird vertilgt werden, weil er die Liebe zurückgewiesen und die Gnade mißachtet hat.

In vielen Gleichnissen und wiederholten Warnungen wies Jesus die Juden darauf hin, welche Folgen es für sie hätte, wenn sie den Sohn Gottes verwürfen. Seine Worte galten aber zugleich den Menschen aller Zeitalter, die ihn nicht als Erlöser annehmen wollen. Sie alle warnt er. Der entweihte Tempel, der ungehorsame Sohn, die bösen Weingärtner und die hochmütigen Baumeister haben ihr Gegenstück in der Erfahrung eines jeden Sünders. Solange er nicht bereut, wird auch ihn das in diesen Gleichnissen vorausgesagte Verderben treffen.


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