1 - Das Biest mit zwei Hörnern


Nationen zittern und beben. Passagierflugzeuge krachen in die Wolkenkratzer hinein und explodieren. Massen von Feuer, Stahl und Rauch und entsetzte, hilflose Menschen stürzen zusammen auf den Grund hernieder, während die hohen Gebäude im Staub zerbröckeln. Tausende gehen zugrunde. Amerika ist im Krieg. Eine neue Art der Kriegsführung füllt unseren Verstand mit Bildern von fremden Gesichtern, Feuerbällen und schreienden Frauen. Von Staub bedeckte Menschen - wie Mumien - versuchen der grauen Wolke zu entrinnen... alles kommt zum Stillstand, selbst der Verkehr auf den Brücken, die nach Manhattan führen.

„Wir sind im Krieg" sagte der Präsident.

Die Welt wird nie mehr dieselbe sein. Wird Terrorismus wie ein Riesen Oktopus die Welt verschlingen? Oder wird ein dritter Weltkrieg alles beenden?

Wir wollen uns nun auf eine erstaunliche Tour hinter die Kulissen begeben, wo wir einen Einblick bekommen, der uns erschüttern wird.

Etwas ist los im Lande. Etwas absonderlich. Haben Sie die Tendenz bemerkt?

„Achtunddreißig Leute standen an ihren Fenstern in einer ruhigen, respektablen Nachbarschaft von New York und sahen zu, wie innerhalb einer halben Stunde ein Mord vor ihren Augen begangen wurde ohne etwas dagegen zu tun!"

„Achtunddreißig Leute sahen zu, wie Catherine Genovese vor ihrem Haus wieder und wieder gestochen wurde und ließen es einfach geschehen. Sie lehnten sich aus ihren Fenstern, als ob sie sich eine Spätvorstellung ansehen würden. Sie warteten bis alles vorbei war, und gingen dann wieder zu Bett!" (1).

Seit Amerika attackiert wurde, sind die heutigen Zustände anders? Machen Sie sich bereit für einen Schock, denn hinter den Kulissen finden furchterregende Dinge statt, die zu einer großen Krise in unserem Land führen werden.

Es beginnt alles auf einer kahlen, felsigen Insel. Am Horizont erstreckt sich die Weite der dunklen Tiefe. Eine einsame Gestalt ruht auf einem kargen Felsvorsprung. Sein Name, Johannes (der Prophet vom Buch der Offenbarung). Er ist in Vision versunken. Was er sieht, ist fantastisch! Seltsame Tiere. Streitende Armeen. Aufsteigende Nationen.

Es sollte keine Überraschung sein, daß die größte Nation der Erde in Prophezeiung erwähnt wird. Was Johannes sieht, deutet auf Ereignisse hin, die sich jetzt in den Vereinigten Staaten entwickeln, von denen Sie ganz bestimmt betroffen werden!

Achten Sie darauf wie sich die Sachen entwickeln:
„Und ich sah ein anderes Biest aus der Erde aufsteigen, das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache." (Offenbarung 13:11). In Weissagung repräsentiert „Biest" ein Königreich, oder eine Nation (siehe Daniel 7:23).

Wenn ein Biest aus dem „Meer" aufsteigt, hat das die Bedeutung, daß sich eine neue Macht inmitten „vieler Völker und Scharen" (dicht besiedeltes Gebiet) erhebt (Offenbarung 17:15). Wenn ein Biest aus der „Erde" hervorkommt, bedeutet es genau das Gegenteil. Hier haben wir also eine Nation, die aus einer einsamen Gegend (im wesentlichen unbevölkertes Gebiet) aufspringt. Anstatt anderer Mächte zu unterwerfen, würde sich diese Nation in einem zuvor unbesetzten Gebiet entwickeln. Es handelt sich hier um ein Land, das entdeckt wurde anstatt erobert zu werden. Im Kontrast zu den oft blutgetränkten Nationen Europas, würde dieses Land ruhig und friedlich „wie ein Lamm" aufwachsen.

Können Sie sich vorstellen, welche Nation der neuen Welt sich hier zu einer Macht entwickelte, die Kraft und Größe mit sich bringen würde - eine Nation, die dieser Beschreibung paßt?

Natürlich - die Vereinigten Staaten von Amerika!

Wie eine Pflanze sprang diese Nation aus dem Boden auf. Ein prominenter Autor des vergangenen Jahrhunderts spricht von „dem Geheimnis, wie sie aus der Leere hervorkam," und fügt hinzu, „lautlos wie ein Keim wuchsen wir zu einem Imperium." (2).

„... hatte zwei Hörner wie ein Lamm."

Die lammähnlichen Hörner deuten auf Jugend, Sanftmut, sowie zivile und religiöse Freiheit hin. Die Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung reflektieren diesen edlen Standpunkt. Aufgrund dieser Prinzipien wurde unsere Nation groß. Die Unterdrückten und Verfolgten aus allen Ländern setzten ihre Hoffnung auf die Vereinigten Staaten. (3).

Aber das Biest mit den lammähnlichen Hörnern „redete wie ein Drache. Und übte alle Macht des ersten Biestes vor seinen Augen aus, und veranläßt die Erde und die darauf wohnen, das erste Biest anzubeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war. Und es tut große Wunder, sodaß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde herunterkommen läßt vor den Augen aller Menschen." (Offenbarung 13:12,13).

Unglaublich!

Halten Sie Ihre Augen auf. Wenn sich das Drama entfaltet, werden Sie Wunder der erstaunlichsten Art sehen!

„... und sprach zu denen, die auf der Erde wohnen, daß sie dem Biest, das vom Schwert verwundet war und dem ungeachtet am leben blieb, daß sie ihm ein Bildnis machen sollen." (Offenbarung 13:14). Können Sie sich vorstellen, daß die USA so etwas tun würde?

Wie könnte das möglicherweise passieren?

Achten Sie nun genau!

Zuerst die lammfrommen Hörner und dann die Stimme eines Drachen, das deutet auf eine Änderung der Persönlichkeit hin. Eine wahrhaftige Veränderung! Daß dieses Land wie ein „Drache" spricht, kennzeichnet die Anwendung von Gewalt. Dieses Prinzip wurde, wie wir noch sehen werden, von dem leopardartigen Biest (erstes Biest von Offenbarung 13) verwendet, religiöse Vorschriften gesetzmäßig geltend zu machen! Solchartige Maßnahmen der Regierung der USA wären direkt im Widerspruch zu den ehrwürdigen Grundlagen der religiösen Freiheit. Die Verfassung bestimmt, daß der „Kongress kein Gesetz erlassen darf, das die Einführung einer Staatsreligion zum Gegenstand hat, die freie Religionsausübung zu verbieten."

„...redete wie ein Drache" - unsere Nation?
Können Sie fühlen, wie sich im Stillen die Gesinnung regt? Haben Sie bemerkt, wie in letzter Zeit die Gemüter in zunehmendem Maße intolerant und zornig geworden sind? Wütend wegen der Kriminalität? Verärgert über politische, religiöse und soziale Korruption?

Angesichts der schockierenden Trends der Zeit ist es verständlich, warum die Nation so „redet" oder „spricht."  ln einem Jahr haben Amerikaner 4 Milliarden Dollar für Pornographie ausgegeben. Scheidung zerstört Millionen von Familien, versauert das Leben und bringt Verzagen.

Massenmord, Vernachlässigung der Alten, Misshandlung von Frauen und Kleinkindern erfaßt das menschliche Herz mit Entsetzen. Besessene Unmenschen nehmen das Leben von Männern, Frauen und kleinen Kindern. Millionen von Amerikanern, süchtig auf Marihuana, Crack, Heroin und anderen Chemikalien glotzen die Welt mit verschwommenen Augen an und empören die Gemeinschaft mit ihren Manieren und Verbrechen.

Ein neuer Bericht der staatlichen Kommunikationskommission verlautbart, daß „zwischen dem Alter von 5 und 14 das durchschnittliche amerikanische Kind im Fernsehen die gewaltsame Vernichtung von dreizehntausend Menschen miterlebt." (4).

Ein Unterausschuss des US Senats stellte fest, daß in einem Jahrzehnt die im Fernsehen erlebte Gewalttätigkeit sprunghaft angestiegen ist und die Kriminalität im wirklichen Leben bei fast 200% angewachsen ist. (5).

Filme und Internetmüll, zu schrecklich zu erwähnen, füllen den Verstand von jung und alt. Prostituierte, Homosexuelle, und Drogenabhängige, verseuchen die Unschuldigen mit AIDS.  Die armen Leidenden stöhnen mit Verzweiflung, wie sie in immer größerer Zahl zugrunde gehen.  Eine Gruppe von ihnen, wie LIFE Magazin berichtet, lag auf dem Boden in einem Kreis und brachte die letzte verbliebene Stärke dazu auf in Sequenz zu lachen. (6).

Die Worte eines Kommentators verlauten: „Sicherlich stolpert Amerika kopfüber in den Abgrund. Auf dem Weg abwärts zur Unmoral, stürzt es mit zunehmendem Schwung in die Richtung zum Punkt ohne Rückkehr." (7).

Kriminalität verdoppelt sich alle zehn Jahre.
Politische und religiöse Korruption hat es dazu gebracht, daß sogar die Verfassung jetzt attackiert wird. Das Volk ist empört. Die Nation ist entrüstet. Den Umsturz der Gesellschaftsordnung und Verdruß der heutigen Zeit (in schleuniger Erfüllung der Prophezeiung) kann man in den Worten eines Jesuitenpaters erkennen, der ohne zu überlegen herausplatzte: „Ich verstehe einfach nicht die Ehrfurcht, mit der hier die Amerikanische Verfassung betrachtet wird. Es wäre besser, wenn der Amerikaner sich erheben würde mit den Worten: ‚Wir wollen Gerechtigkeit. Wir wollen Anstand.  Zum ..... mit der Amerikanischen Verfassung!'"

Da sollte es kein Erstaunen erregen, daß unsere Nation „wie ein Drache spricht." Kein Wunder, daß sich die Geistlichen überall im Lande dazu aufraffen den Untergang der Nation abzuwenden, indem sie Millionen zu politischer Aktion anreizen. Man hat das Gefühl, daß etwas getan werden muß. Somit haben es die Führer der „elektronischen Kirche" auf sich genommen, 50 Millionen Christen zur Aktion zu entfachen - ein enormes Bestreben mit dem Ziel  Kräfte für das Gemeinwohl zu vereinigen.

Pat Robertson sagte: „Es sei denn, daß Christen eine Nation und eine Welt haben wollen, die nach dem humanistisch-hedonistischen Modell angeordnet ist, so wird es unerläßlich sein, daß wir die Kontrolle der US-Regierung von der Trilateralen Kommission und dem Council on Foreign Relations (in Deutschland wäre das die DGAP) entziehen." Er spricht davon, sich Gott zuzuwenden „um Christen für politische Aktion zu mobilisieren." (8).

U.S. News & World Report proklamiert: „Ein politischer heiliger Krieg ohnegleichen ist in vollem Schwung in diesem Land." (9).

Man hat das Gefühl, daß wir nur dann den traurigen Zustand unserer Angelegenheiten verbessern können, wenn sich unsere Nation wieder zu Gott zurückfindet. Führer und leitende Männer glauben, daß dies erreichbar ist, wenn sich die Christen vereinigen. Robert Grant, Führer der „Christlichen Stimme" machte den Vorschlag: „Wenn Christen sich vereinigen, können wir alles zustande bringen. Wir können alle Gesetze und jede Ergänzung oder Änderung durchdrücken. Und das ist genau das, was wir tun wollen." Im Fernsehen behauptete er: „Wir können alles erreichen, wir können sogar die Verfassung verändern. Wir können den Präsident erwählen. Wir können jedmögliches Gesetz erlassen oder abändern. Und es ist angebracht, daß wir es tun. Wenn wir nach dem Gesetz leben müssen, wie man es von uns erwartet, dann wäre es geboten nach moralischen und göttlichen Gesetzen leben." (10).

Das ist nicht die Meinung von nur einem einzelnen Mann.

In einem Brief an den Vorsitzenden der „Religious Roundtable" wurde gefragt, ob es jetzt an der Zeit wäre für jemanden hervorzutreten um Gesetzgebung zu beeinflussen, Sonntag den Tag der Ruhe und Anbetung in unserem Land zu machen.

In seiner Antwort schrieb der Geschäftsführer, H. Edward Rowe: „Wenn es sich darum handelt Gesetzgebung und Proklamationen vom Präsident anzufordern - dann ja."

Da ist es nicht erstaunlich, wenn man hört, daß Zeitungen und Medien der Bevölkerung zu verstehen geben, daß es die Verantwortung der Regierung ist ein Gesetz für die Einhaltung der Sonntagsruhe zu verordnen und daß die wirtschaftliche Katastrophe sich nicht lindern wird, bis daß ein nationales Sonntagsgesetz mit staatlicher Überwachung durchgesetzt wird.

Es ist nicht überraschend, daß in einer Versammlung der South Carolina Legislatur Anforderungen durch den Staatsvertreter Anderson für ein Sonntagsgesetz, um den Zustand der Gesellschaft zu verbessern, lärmenden Applaus brachten. Wer kann sich nun wundern, daß der Präsident der Vereinigten Staaten seine Bereitwilligkeit erklärt hat, Gesetzgebung zu unterstützen, die dazu führen würde die Trennung von Kirche und Staat abzuschaffen.

„... und redete wie ein Drache. Und übte alle Macht des ersten Biestes vor seinen Augen aus." (Off.13:11,12).

Das ist noch garnichts im Vergleich zu den erstaunlichen Tatsachen, die wir bald entdecken werden. Sind Sie bereit diese Dinge zu untersuchen? Zunächst geht es um die Frage: „Wer ist das erste Biest?

 

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