3 - Das Biest erläutert


Wenn Sie das 2.Kapitel - das Biest identifiziert - noch nicht gelesen haben,
sollten Sie dieses Kapitel hier nicht in Angriff nehmen.


Laßt uns diese Sache etwas genauer betrachten um sicherzustellen, daß da kein Fehler vorliegt.

 „...und der Drache gab ihm (dem Biest) seine Macht, seinen Thron und große Autorität." (Offenbarung 13:2).

Kaiser Justinian „gab" Rom zum Papst, indem er verordnete, daß der Papst über alle Christlichen Kirchen der Erde sein sollte, und das Papsttum im Jahre 538 n. Chr. begründete, nachdem Belisarius, der Feldherr des Kaisers, die Ostgoten aus Rom vertrieben hatte.

Rom gab ihm seinen „Sitz".  Bibelprophezeiung hatte es Hunderte von Jahren vorausgesagt, bevor es zustande kam!

Von 538 n. Chr. herrschte das Papsttum genau 1260 Jahre bis 1798 n. Chr. als etwas Unglaubliches passierte. Der Papst wurde gefangen genommen! Napoleons General Berthier erfaßte den Papst und führte ihn nach Frankreich!

Eine tödliche Wunde. Das Papsttum hatte genau 1260 Jahre geherrscht. Könnte es nur Zufall gewesen sein? Was hatte Berthier dazu bewegt diese Sache zu bewerkstelligen?

Napoleon wollte über die Welt herrschen. Das Papsttum stand ihm im Weg. Ich frage mich, ob sie wußten, daß sie diese Prophezeiung im Gegensatz zum eigenen Interesse erfüllen würden.

„... und seine tödliche Wunde wurde heil, und die ganze Welt wunderte sich über das Biest." (Offenbarung 13:3).

„Im Jahr 1929 erkannte die italienische Regierung die Vatikanstadt als unabhängigen Staat an. Somit war der Papst wieder das Oberhaupt. Am 9. März 1929 sagte er: ‚Die Völker der ganzen Welt sind mit uns.' Das San Francisco Chronicle veröffentlichte einen Bericht der Unterzeichnung des Paktes auf der Titelseite der Zeitung. Der Bericht verlautete: ‚Mussolini und Gaspari unterzeichnen historischen Pakt... heilen die Wunde von vorherigen Zeiten.' Das ist kaum glaublich! Die Bibel hatte vorhergesagt, daß seine Wunde heilen würde und die Zeitung hat es genau mit denselben Worten bestätigt." (1)

Anfänglich war diese großartige Organisation nicht eher als 538 n. Chr. offiziell zustande gekommen. Aber der Apostel Paulus sah schon zu seiner Zeit Kräfte am Werk, die sich dazu entwickelten den Weg bereit zu machen. Was war es wohl, das ihn dazu brachte diese Dinge vorherzusehen? Hier ist ein Überblick von dem, was sich zur damaligen Zeit abspielte:

Nachdem Jesus zum Himmel zurückgekommen war, wuchs die erstmalige Kirche schnell unter dem Segen des heiligen Geistes. Jesus hatte die Behandlung vorausgesagt, die seine Leute erhalten würden.

„Dann werden sie euch in Bedrängnis überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um meines Namens willen." (Matthäus 24:9).

Das wurde buchstäblich erfüllt, wie ersichtlich in dieser erstaunlichen Darstellung:

„Ihre Hinrichtung wurde zu einem Schauspiel gemacht," schrieb Tacitus in seiner Schilderung der Christenverfolgung unter Nero. „Sie wurden in Tierhäute gesteckt und dann von Hunden zerrissen, oder ans Kreuz geschlagen und angezündet, um als Fackeln für die nächtliche Beleuchtung zu dienen, sobald der Tag zu Ende gegangen war."

„Um dem Tode zu entrinnen, mußten sie ihren Glauben an Christus abschwören und dem Kaiser Opfer darbringen."  Einige gingen darauf ein, aber die meisten zogen es vor zu Tode gefoltert zu werden anstatt ihren Herrn zu verleugnen.

„Wohl sah das Heidentum voraus, daß seine Tempel und Altäre niedergerissen würden, falls das Evangelium triumphierte; deshalb bot es alle Kräfte auf, um das Christentum zu vernichten. Christen wurden ihrer Besitztümer beraubt und aus ihren Heimstätten vertrieben. Eine große Anzahl besiegelte ihr Zeugnis mit ihrem Blut. Edelmann und Sklave, reich und arm, Gelehrte und Unwissende wurden ohne Unterschied erbarmungslos umgebracht."

„Unter den Hügeln außerhalb der Stadt Rom waren lange, durch Erde und Felsen getriebene Gänge, deren dunkles, verschlungenes Netzwerk sich meilenweit über die Stadtmauern hinaus erstreckte. In diesen unterirdischen Bergungsorten bestatteten die Nachfolger Christi ihre Toten, und hier fanden sie auch, wenn sie verdächtigt und geächtet wurden, eine Zufluchtsstätte. Viele von ihnen ‚wurden gefoltert, weil sie sich weigerten die angebotene Freilassung anzunehmen, denn sie wollten zu einer besseren Auferstehung gelangen.' (Hebräer 11:35). Sie freuten sich, würdig erachtet zu werden, für die Wahrheit zu leiden, und ihre Siegeslieder stiegen mitten aus den prasselnden Flammen empor." (2).

Vergeblich waren Satans Anstrengungen, die Gemeinde Christi mit Gewalt zu zerstören. Seit Jahren hatten Kaiser Nero und Diokletian es versucht indem sie Tausende von ihnen hinrichteten.

„Ihr könnt uns töten, foltern und verurteilen," sagte einer der Christen zu seinen Verfolgern, „eure Ungerechtigkeit ist der Beweis für unsere Unschuld!" (Tertullian, Apologeticum, Kapitel 50).

Bis zum Jahr 313 n. Chr.. war es gegen das Gesetz, ein Christ zu sein. Solch eine Person war automatisch ein Verbrecher. Trotzdem breiteten sich die Anhänger von Jesus überall aus.

Satan konnte sehen, daß er seine Taktik ändern mußte. Er würde sich nun bessere Maßnahmen einfallen lassen müssen. Woran konnte der Teufel wohl denken, was er besser machen könnte, als sie einfach umzubringen?

Langsam vorangehen - infiltrieren! Wie ein kluger General würde er die Kirche von innen her verderben.

Achten Sie darauf, was dann geschieht.

Eine erstaunliche Nachricht verbreitet sich im Reich. Kaiser Konstantin hat sich den Christen angeschlossen. Die Christen sind begeistert und in hoher Stimmung.

Nun würden sie nicht mehr von Hunden und Löwen zerrissen werden, oder als menschliche Fackeln angezündet werden um die Arena für die Gladiatoren erleuchten, denn das Christentum war jetzt die Staatsreligion. Nun würden die guten Zeiten kommen. So sah es jedenfalls aus.

Aber nach und nach, wie sich die Gemüter beruhigen und sich niemand mehr Sorgen darüber macht, zu Tode gefoltert zu werden, da passiert etwas unerwartet:

Kompromiss!

Nach gewisser Zeit kam es dazu, daß die Verantwortlichen der Gemeinden aus Gründen der Popularität und um persönliche Vorteile zu erhalten, die Standarten abminderten, um es den Heiden leichter zu machen in die Kirche einzutreten. Jedoch führte das zu verkehrten biblischen Lehren und heidnischen Bräuchen.

Gott war von Satans Methode, die Kirche von innen her zu pervertieren, durchaus nicht überrascht. Gott gibt uns eine angemessene Warnung. Hören Sie sich die drastischen Worte von Paulus an:

„Laßt euch von niemanden in keinerlei Weise verführen; denn der Tag des Herrn wird nicht kommen, bevor sich die Welt von Gott abwenden wird und der Mensch der Sünde erkannt wird, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erheben wird, was Gott genannt wird und Gegenstand der Verehrung ist, sodaß er sich als Gott in den Tempel Gottes setzt und vorgibt Gott zu sein." „Denn die geheime Kraft der Gesetzlosigkeit ist schon zugange." 2.Thess.2:3,4,7.  Ja, Paulus sah es kommen! Das mysteriöse Werk der Korruption schritt nach dem Tod des letzten Apostels schnell voran.

Frage: Was würde nun passieren?

Nachdem die Verfolgung zu Ende kam, war Satans Ziel die Führer der Kirche zu kontrollieren. Wenn er ihren Ego hochtreiben und sie geldgierig machen könnte, würde das die ganzen Kirche beeinträchtigen. Ein Popularitätswettbewerb würde sich entwickeln, so viele Heiden wie möglich dazu zu bewegen, das Christentum anzunehmen. Reichtum und Ansehen der Kirche würden zunehmen. Wer würde sich darum kümmern, wenn man die Bibel etwas ändern muß um die Heiden anzulocken. Einfach ein paar heidnische Brauchtümer und Riten ins Christentum reinschmuggeln und mit christliche Namen versehen, dann werden die Heiden hereinströmen.

Zu allem Schrecken - das ist genau das, was geschah.

Die Apostel hatten in vielen Städten überall im Reich neue Kirchen gegründet. Im Laufe der Zeit entstanden kleinere Kirchen in den umliegenden Gegenden des Landes. Die größeren Kirchen waren in Jerusalem, Rom und Alexandria in Ägypten.  Rom wurde schließlich der Hauptsitz.

Der nächste Schritt im Komplott war für Kirchenführer die Kontrolle des Staates zu erhalten, um ihre Anordnungen durchführen zu können. Das war einfacher, als man sich vorgestellt hatte. Das Endergebnis war, daß im Jahr 538 n. Chr. die ganze Stadt Rom dem Papst - dem Bischof von Rom übergeben wurde. In den folgenden 1260 Jahren herrschten die Kirchenführer mit unbestrittener Zivilautorität - genau so wie es in der Bibel angekündigt war.

Unglaublich!

Betrachten Sie nun diese erstaunliche Beschreibung:

In Offenbarung 13:1 kann man lesen, daß das Biest einen lästerhaften Namen hat. „Es wurde eine der führenden Lehren der Kirche, daß ihr amtierender Führer (der Papst) mit höchster Autorität über Bischöfe und Pastoren in allen Teilen der Welt investiert ist. Mehr als das, er hatte sich sogar den Namen Gottes angeeignet! Er wurde als ‚Herr Gott der Papst' angesprochen und erklärt ‚unfehlbar' zu sein." (dokumentiert in ANHANG - 3). Er verlangt die Ehrfurcht aller Menschen.

Außerdem ist da noch die Zahl 666 -- das ist eine verblüffende Angelegenheit:

Auf der offiziellen Mitra des Papstes ist der lateinische Titel „Vicarius Filii Dei", was „Vikar des Sohnes Gottes" bedeutet. Der Anspruch, daß dies sein offizieller Titel ist, wurde öffentlich im Laufe der Jahre verlautbart. Die Ausgabe vom 18. April 1915 der Zeitschrift Our Sunday Visitor erklärt: „Die Buchstaben, die in der Mitra des Papstes geschrieben stehen, sind wie folgt, VICARIUS FILII DEI  was die lateinische Ausdruck für ‚Vicar des Sohnes Gottes'  ist."

Offenbarung 13:18 erklärt: „... berechne des Biestes Zahl, denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666."

Laßt es uns jetzt tun und sehen, was dabei herauskommt. Können Sie sich an die Römischen Zahlen erinnern?

VICARIUS

V = 5
I = 1
C = 100
A = 0
R = 0
I = 1
U = 5
S = 0
--------
    112

+

FILII

F = 0
I = 1
L = 50
I = 1
I = 1
--------
    53

+

DEI

D = 500
E = 0
I = 1
--------
     501

=    666

"U" und "V" haben denselben Wert,
das kann man im Lexikon ersehen.

In Griechisch, Hebräisch und Latein kommt dasselbe heraus -- "666"
 

Ich möchte nun mit Klarheit sagen, daß, wenn jemand solch schockierende Aussagen macht, es höflich und taktvoll gesagt werden sollte. Wir müssen den Menschen mitteilen, daß Gott sie alle liebt. Die Wahrheit muß gesagt werden - aber immer mit Takt und Freundlichkeit.

Die 1260 Jahre der Herrschaft des Papsttums war die Zeit des „dunklen Mittelalters". Sicherlich haben Sie schon davon gehört. Der Grund weil es so düster war bestand darin, daß die Priester es den Menschen verboten hatten die Bibel zu lesen, oder sogar die Bibel zu besitzen. Für hunderte von Jahren war es nur den Priestern erlaubt die Bibel zu lesen. Satan wollte den Menschen den Zugang zur Bibel verweigern, um sie für ewig in einer Welt von Finsterkeit und Aberglauben gefangen zu halten. Das Volk hatte keine Ahnung was die Bibel bedeutete. Und wenn jemand mit einer Bibel ertappt wurde, hat man ihn mit Gewalt von seiner Wohnung entfernt und womöglich in seinem eigenen Vorgarten an einen Pfahl gebunden und lebendig verbrannt (siehe ANHANG - 4).

Was aber Johannes dann sieht, ist so unglaublich, daß er fassungslos ist.

 

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Worum geht es denn im herkömmlichen Christentum?
 

Wie wird das denn weitergehen?
 

Es ist wohl kaum möglich die Böswilligkeit und das Übel in dieser Welt
zu erfassen ohne dieses Buch gelesen zu haben - download.:

von Babylon nach Rom

 

Wer weiß denn mit Gewißheit was das Malzeichen ist?
 

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